Aufrufe
vor 1 Woche

2022_38

  • Text
  • Dietlikon center
  • Bb antiaging
  • Glattal facons
  • Friedhofbesichtigung
  • Friedhof
  • «art treff»
  • Pilze
  • Edith zuber
  • Malris dürst
  • Brüttisellen
  • Pilz exkursion
  • Parteien
  • Thema
  • Geburtstag
  • Telefon
  • Oktober
  • Gemeinde
  • Wangen
  • Kurier
  • September

Dorfspiegel Dietlikon 6

Dorfspiegel Dietlikon 6 Kurier Nr. 38 22.9.2022 Mitgliederversammlung der GLP und BVD Polittalk mit Thomas Borowski Die dritte Mitgliederversammlung der GLP und der BVD befasste sich mit dem kommunalen Verkehrsplan Dietlikon. Unter der Leitung des Journalisten Thomas Borowski fand anschliessend ein Polittalk statt. Zur Debatte standen auch Einheitsgemeinde und Tagesschule. Am Donnerstag, dem 8. September fand abends im Gemeindehaussaal Dietlikon die dritte alljährliche Mitgliederversammlung der Grünliberalen (GLP) und der Bürgerlichen Vereinigung Dietlikon (BVD) statt. Die Versammlung hatte zum einen den Zweck, den neuen kommunalen Verkehrsplan Dietlikon intern zu schildern und zu besprechen. Anschliessend folgte der Polittalk unter der Leitung des Journalisten Thomas Borowski: Seine Gäste waren die beiden Gemeinderäte Roger Würsch (BVD) und Cristina Cortellini (GLP/BVD) sowie der Schulpräsident Gabor Csernyik (GLP). Zu Beginn der Versammlung adressiert Gemeinderat Philip Flach (SP) zunächst die rund zwanzigköpfige Versammlung aus Parteimitgliedern und anderen Interessenten zur Vorstellung und Diskussion des neuen kommunalen Verkehrsplans. Die Revision weist mehrere Ziele auf. Zunächst soll sie den kantonalen und regionalen Richtplan auf Gemeindestufe ergänzen. Dies umfasst das Gemeindestrassennetz und die öffentlichen kommunalen Parkierungsanlagen, die Fuss- und Velonetze von kommunaler Bedeutung, sowie Bushaltestellen und den Bahnhof Dietlikon. Der gesamte Plan orientiert sich an einem erarbeiteten Leitbild zur nachhaltigen Siedlungsentwicklung. Die wichtigsten angesprochenen Themen umfassen den Bau des vierten Gleises am Bahnhof Dietlikon, die Einführung verkehrsberuhigter Zonen mithilfe von neuen Tempo-30-Arealen, als auch die Anpassungen des Fusswegnetzes, des Alltagsnetzes, des Velowegnetzes und des ÖV-Netzes. Dieser gesamtüberholende Richtplan soll nach Gemeinderat Philip Flach in den nächsten 15 bis 20 Jahren umgesetzt werden. Speziell zu den Anpassungen des Velonetzes in gewissen Wohngebieten gab es aus dem Publikum nach der Präsentation noch einige negative Kommentare, allerdings ergab eine interne, vor Ort abgehaltene Abstimmung, dass die anwesenden Mitglieder der BVD und GLP dem neuen Verkehrsrichtplan fast einstimmig positiv gegenüberstehen. Einheitsgemeinde Dietlikon Auf die Präsentation zum Verkehrsrichtplan folgt endlich die Hauptattraktion des Abends. Der vom ehemaligen Tagesanzeiger-Journalisten Thomas Borowski moderierte Polittalk, der Themen und Probleme in der aktuellen Legislatur thematisieren soll. Thomas Borowski hat im Vorfeld zwar einige Themen als Leitfaden für die Diskussion erhalten, jedoch sind ihm die Fragen, mit denen er den Gemeinderäten Roger Würsch und Cristina Cortellini sowie dem Schulpräsidenten Gabor Csernyik auf den Zahn fühlen soll, komplett selbst überlassen. Und der nun freischaffende Journalist hat sich gut vorbereitet. Der erste Diskussionspunkt bildet das Thema Einheitsgemeinde. Diese ist von diversen Nachbargemeinden bereits umgesetzt worden und Thomas Borowski wirft die Frage auf, wann dies denn nun in der Gemeinde Dietlikon umgesetzt werde und ob überhaupt Pläne dazu bestünden. Cristina Cortellini erklärt gleich zu Beginn, dass es sich hierbei um ein langjähriges Thema handle, welches sehr gemeindebezogen sei und nicht unbedingt von oben kommen könne. Roger Würsch und Gabor Csernyik gehen wiederum beide darauf ein, dass es sich bei der Einheitsgemeinde Dietlikon nicht um die beste Option handle. Viele würden in diesem Zusammenhang die finanziellen Einsparungen durch Gemeindekooperationen ansprechen, jedoch sei es sehr unsicher, ob diese Kooperationen wirklich Geld einsparten. Es handle sich weniger um eine Frage des Geldes und mehr um eine Frage der Organisation und Kommunikation. Wenn diese Punkte nicht gegeben seien, werde eine Kooperation schwierig. Korrekterweise weisen aber auch alle der Befragten darauf hin, dass Kooperationsmöglichkeiten mit anderen Gemeinden schon immer da gewesen seien und in den letzten Jahren zugenommen hätten. Darunter diverse Wasser- und Stromwerke, übergreifende Fachkraftbereiche und Schulen, wobei dort zwar Kommunikation besteht, die Kooperation aber limitiert ist. Kollektiv herrscht die Meinung, dass die Einheitsgemeinde für Dietlikon im Moment wohl nicht die sinnvollste Lösung ist. Zu wenig Arbeitskräfte Beim nächsten Thema handelt es sich um den allgegenwärtigen Fachkräftemangel in der Schweiz. Thomas Borowski hebt hervor, dass es sich bei Dietlikon um einen sehr attraktiven Arbeitsort handle. Wieso sind also so viele Stellen unbesetzt? Roger Würsch erklärt, dass er von der aktuellen Situation nicht überrascht sei. Seit der Covid- 19-Pandemie kämpften Gemeinden um Arbeitskräfte. Personen würden Angeregte Debatte: Gabor Csernyik und Cristina Cortellini. (Foto zvg) aufgrund dieser Knappheit im Berufsfeld selbst fertig ausgebildet und kämen so teils unqualifiziert ins Feld. Auch ein Problem sei, dass nur wenige Bewohner der Gemeinde auch hier arbeiteten. So hat Dietlikon zwar eine tiefe Arbeitslosigkeit, aber bei den lokalen Betrieben sähe es ganz anders aus. Auch Gabor Csernyik ist besorgt, was die Besetzung der Schulen angeht. Diese befassen sich zwar mit der Betriebsattraktivität, die Frage ist allerdings, ob das genügt. Cristina Cortellini sieht jedoch Möglichkeiten im Industriegebiet, welches die meisten Arbeitsplätze in der Gemeinde liefert. Mit den dort angesiedelten Betrieben herrsche ein ständiger, kooperativer Dialog und die Gemeinderätin ist sicher, dass die neuen ÖV-Anbindungen und Verkehrsumsetzungen dem Industriegebiet Dietlikon einen neuen Attraktivitätsschub auf dem Arbeitsmarkt bescheren werden. Tagesschulen in der Gemeinde Es folgt das Thema Tagesschulen und ob diese eine sinnvolle Möglichkeit für Dietlikons Schulen und die Schweiz im Allgemeinen bilden. Roger Würsch und Gabor Csernyik heben beide hervor, dass die Infrastruktur für die Ganztagesbetreuung von Schülern in Form von Tagesstrukturen bereits bestehe und dass höchstens eine Mischform zwischen diesen Tagesstrukturen und Tagesschulen sinnvoll wäre. Allerdings bringt die Ganztagesbetreuung, die Tagesschulen impliziert, diverse Probleme und Risiken mit sich. Das Schulsystem ist, was die Betreuung angeht, jetzt schon recht ausgelastet, was auf den Fachkräftemangel und die ansteigende Überlastung von Lehrern zurückzuführen sei. Cristina Cortellini hebt auch die Gefahr von Privatschulen hervor, die dieses System bereits anwenden. Es sei daher wichtig, sich auf dringlichere Probleme von öffentlichen Schulen zu fokussieren, um diese für Lehrpersonen und Eltern attraktiv zu halten. Damit ist klar, dass die Umsetzung von Tagesschulen vielleicht möglich, aber aktuell nicht sinnvoll sei. Dietlikon gegen Corona Den letzten Block bildet das allgemeine Sozial- und Vereinsleben in Dietlikon und welche Schäden die Covid-19-Pandemie in diesen Bereichen hinterlassen hat. Ist die Distanz zwischen den Leuten durch Corona wirklich grösser geworden? Zu diesem Thema sind die Befragten eher gespalten. Cristina Cortellini kann beobachten, wie die Lust der Leute nach Aktivitäten und Beisammensein wieder aufkommt und tut das Vereinssterben ab, da es dieses bereits vor Corona gegeben hat. Roger Würsch bringt jedoch eine genau gegenteilige Perspektive hervor. Seiner Meinung nach ist die Distanz zwischen Personen grösser geworden und der Egoismus in den letzten Jahren gestiegen. Das Geschäft von Kinos und Beizen habe sich auch nach der Pandemie nicht wirklich erholt und die Vereinsamung von Personen im Homeoffice und Jugendlichen hält seiner Meinung weiter an. Daran müssen wir arbeiten, so Würsch. Gabor Csernyik zeigt zum Schluss wieder eine positivere Perspektive für die Zukunft auf. Die Welt ist definitiv digitaler geworden, die daraus entstandenen Einflüsse sind jedoch ganz unterschiedlich. Feststeht, dass Dietlikon lebt und die Gemeinde sich nicht unterkriegen lässt. Ein denkwürdiger Abend Der Polittalk thematisiert eine Anzahl von komplexen und auch kontroversen Themen, zu welchen noch längere Diskussionen möglich gewesen wären. Das Publikum hat einen spannenden Einblick in den Umgang und die Behandlung dieser Themen durch die Parteiangehörigen erhalten. Zum Abschluss erinnern beide Parteien nochmals an die Gemeindeversammlung am Donnerstag, dem 29. September. Wer sich für die politische Gemeinde Dietlikon interessiert, ist dort gerne gesehen.

Kurier Nr. 38 22.9.2022 Sport und Freizeit 7 Turnverein Dietlikon – Kantonalfinal Geräteturnen Drei Tickets für die Schweizermeisterschaften Am Kantonalfinal in Grüningen starteten nur die besten Turnerinnen und Turner des Kantons. Von den sechs Teilnehmern des Turnvereins Dietlikon haben sich gleich drei für die Schweizermeisterschaften qualifiziert. Der Kantonalfinal im Geräteturnen fand am 18. September in Grüningen statt. Mit dabei waren drei Turnerinnen und drei Turner des Turnvereins Dietlikon. Am Morgen ging es in der Kategorie 5 mit Francesca Scriva und Aomi Schüepp los. Beide zeigten gelungene Übungen am Boden und am Sprung, was am Ende zu den Rängen 20 und 26 führte. Anschliessend starteten Irina Matter und Micha Carrel in der Kategorie 6. Irina Matter gelangen die Handgeräte Ring und Reck gut, leider hatte sie aber ein Missgeschick am Boden und ungewohnt tiefe Sprünge, das reichte am Ende zum 24. Rang. Micha Carrel erzielt 10.00 Micha Carrel turnt bereits die ganze Saison auf hohem Niveau und überzeugte an allen fünf Geräten. Am Sprung gab es sogar die Maximalnote 10.00. Am Ende siegte er mit mehr als einem Punkt Vorsprung und qualifizierte sich souverän für die Schweizer Meisterschaften Ende Oktober in Morges. Zum Abschluss turnten Andreas Zaugg in der Kategorie Herren (Ü28) und Raffael Pfaller in der höchsten Kategorie 7. Andreas Zaugg überzeugte am Barren und Sprung mit sehr hohen Noten, Boden, Ring und Reck waren dafür etwas durchzogen. Das gab am Ende trotzdem den guten 3. Rang und die Qualifikation für die Schweizermeisterschaften. Raffael Pfaller wusste, dass er sich für die Qualifikation keine Patzer leisten konnte. Mit konstanten Noten zwischen 9.00 und 9.30 an allen fünf Geräten gelang ihm dann ein ausgeglichener, aber auch nicht überragender Wettkampf. Der 4. Rang reichte dann knapp, um sich als letzter Turner im K7 noch für die Irina Matter, Andreas Zaugg, Aomi Schüepp, Micha Carrel, Francesca Scriva, Raffael Pfaller (von links). (Foto zvg) Schweizermeisterschaften zu qualifizieren. Der TVD freut sich über die Qualifikationen und wünscht den Turnern eine gute Vorbereitung und viel Erfolg an den Schweizermeisterschaften. (Eing.) Fussballclub Brüttisellen-Dietlikon Meisterschaft und Cup innert einer Woche Nachdem der FCB spektakulär das Spiel in der Meisterschaft gegen Altstetten gewann, folgte ein Last-Minute-Sieg am vergangenen Samstag im Cup. Das erste Heimspiel in der noch jungen Saison war an Spannung und Dramatik kaum zu überbieten. Nach einem 1:1 zur Pause zogen die Stadtzürcher nach der Pause mit zwei Treffern nach krassen Abwehrfehlern des Heimteams davon. Viele gaben nicht mehr viel auf einen Punktegewinn der Brüttiseller, doch diese zeigten Moral und schafften mit vier Treffern in der letzten halben Stunde die kaum erwartete Wende. Dank viel Kampfgeist und der physischen Überlegenheit war dieser frenetisch gefeierte Erfolg möglich. Mit Freistoss zum Sieg Nur vier Tage später stand das Spiel im Rahmen des FVRZ Regionalcups auf dem Programm. Auf dem Kunstrasen der Anlage Juchhof gegen den Benfica Club kam es zur erwarteten zähen Partie. Der FCB kam während der ganzen Spielzeit nie richtig ins Spiel und gewann kaum Zweikämpfe. Benfica hatte mehr Ballbesitz und das Team von Trainer Marcel Erismann kaum einen Abschluss aufs Tor. Als die letzte Spielminute anbrach und alle mit einem Elfmeterschiessen rechneten, kam der FCB zu einem Freistoss aus rund 25 Meter und dieser drosch Andris Rosa in die Maschen. Mit diesem glücklichen Sieg wurde die dritte Cuprunde erreicht. Eine weitere Meisterschaftsrunde steht wochentags auf dem Programm. Am Donnerstag, 22. September um 20 Uhr trifft der FCB in Volketswil auf den Tabellenführer. Spiele im Lindenbuck und Halsrüti Am kommenden Freitagabend spielen unsere neu formierten Senioren 30+ eine weitere Meisterschaftspartie auf dem Lindenbuck. Am Samstag sind beide Anlagen durch diverse Juniorenpartien belegt. Am Sonntagnachmittag um 13.30 Uhr tragen die gut in die Saison gestarteten B-Junioren ein weiteres Spiel aus und versuchen alles, um ihr Punktekonto zu erhöhen. Anschliessend will die zweite Mannschaft endlich den ersten Erfolg feiern. Wie immer ist der FCB-Kiosk offen und verwöhnt die Besucher:innen mit diversen Spezialitäten. (Eing.) Persönlich. Von hier. Für Sie. Entlastungsdienst, Seniorenbetreuung und Coaching Tel. 076 441 26 22 info@bhatticare.ch www.bhatticare.ch Aktion bis Ende November 2022. Ein Dietliker Goldstern bei Policen-Neuabschluss. André Bruggmann Riedmühlestrasse 8 8305 Dietlikon 079 583 12 03

Gemeindezeitung Kurier