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6 Dorfspiegel

6 Dorfspiegel Wangen-Brüttisellen Kurier Nr. 36 9.9.2021 Mit 100 Jahren die älteste Einwohnerin von Wangen «Die Jahre sind im Fluge vergangen» Am 19. August feierte die älteste Einwohnerin von Wangen, Frida Vollenweider-Zwicky, ihren 100. Geburtstag. Sie ist immer noch selbstständig und sagt von sich selbst: «Ich bin dankbar und zufrieden». Frida Vollenweider geniesst ihren Lebensabend. (Foto he) Gratulationen 10. September Emma Andreolla, Dietlikon, AZ Hofwiesen 90. Geburtstag 11. September Max Habegger, Dietlikon 81. Geburtstag 11. September Theresia Omlin, Dietlikon 83. Geburtstag 11. September Alfred Gall, Dietlikon 84. Geburtstag 11. September Anna Baur, Dietlikon 84. Geburtstag 12. September Sonja Jost, Brüttisellen 89. Geburtstag 12. September Ernst Gujer, Wangen 85. Geburtstag 13. September Rolf Fischer, Wangen 83. Geburtstag 14. September Adele Zancanaro, Wangen 84. Geburtstag 14. September Ursula Kessler, Dietlikon 80. Geburtstag 15. September Edith Zeindler, Dietlikon 83. Geburtstag 16. September Andreas Meyer, Wangen 84. Geburtstag 16. September Antoinette Arnold, Dietlikon 83. Geburtstag Goldene Hochzeit 10. September Lucia und Urs Steiger, Dietlikon 50. Hochzeitstag Helga Eissler Die Jubilarin ist auf den ersten Blick zunächst freundlich zurückhaltend, strahlt auf den zweiten Blick aber eine ruhige Stärke aus, die sie ihr ganzes Leben auszeichnen sollte. Aufgewachsen mit einer älteren Schwester und einem jüngeren Bruder in Schindellegi, wo ihr Vater gemeinsam mit seinem Bruder eine Baumwollweberei betrieb, verbrachte sie eine glückliche Kindheit. Ins schulpflichtige Alter gekommen, wurde sie wie ihre Geschwister, Cousins und Cousinen von ihrer Tante, einer Privatlehrerin, unterrichtet. Ihre Weiterbildung erfolgte im katholischen Mädchenpensionat in Menzingen und sie bemerkt dazu: «Als Reformierte habe ich während dieser Zeit viele neue und prägende Erfahrungen gesammelt, aber auch drei wertvolle Freundschaften schliessen können, die ein Leben lang hielten.» Die Menzinger Zeit habe sie mit einem Diplom in deutscher Sprache und als Kindererzieherin abgeschlossen. Von der Einladung einer italienischen Freundin aus dem Pensionat nach Genua und Rom und den dort verbrachten Ferien schwärmt sie noch heute. Der Kontakt in Rom mit der Familie eines Conte und seinen drei Mädchen, die gegenseitige Sympathie und die mögliche Anstellung als Kindererziehung seien durch den Eintritt Italiens in den Zweiten Weltkrieg 1940 zunichte gemacht worden. Ihre besorgten Eltern holten sie in die Schweiz zurück. Militärdienst mit Happy End In Schindellegi entstand zu Beginn des Krieges ein Luftschutz-Detachement und sie wird nach ihrer Rückkehr ins Elternhaus zum Militärdienst aufgeboten. Sie absolviert die Rekrutenschule und Wiederholungskurse und avanciert zur Stellvertreterin des Kommandanten, dessen Einsatz als Leiter der lokalen «Anbauschlacht» nebst seinem Beruf als Förster zeitlich beschränkt war. Die Erinnerung an diese Zeit beschreibt sie so: «Wir arbeiteten gut zusammen, pflegten die Kameradschaft, waren verantwortungsvoll und gaben unser Bestes». Auf einem ihrer Kontrollgänge habe sie dann ihren zukünftigen Mann, den Landwirt, Politiker und Richter Jakob Vollenweider, der seinen letzten Aktivdienst in Schindellegi leistete, kennengelernt. Familiengründung in Wangen An ihrem 25. Geburtstag, dem 19. August 1946, heirateten Frida und Jakob Vollenweider und bezogen das neu erbaute Haus am Chilerai. Sie wurden Eltern einer Tochter und zweier Söhne, die in ihren später gewählten Berufen erfolgreich sein werden. Frida Vollenweider war mit der Erziehung der Kinder, der Führung des Haushalts, der Pflege des Gartens und der Erledigung von Schreibarbeiten für ihren vielseitig engagierten Ehemann voll ausgelastet. «Es war eine erfüllte Zeit, die durch seinen frühen Tod 1980 jäh zu Ende ging», erzählt sie. Die anschliessende achtjährige Tätigkeit als Aktuarin der reformierten Kirchenpflege habe ihr geholfen, ihren Tagen wieder einen Inhalt zu geben. Was das Leben lebenswert macht 1998 ist sie mit vielen Erinnerungen, aber auch Wehmut aus dem inzwischen zu gross gewordenen Haus am Chilerai in das renovierte Elternhaus ihres verstorbenen Mannes an der Hegnaustrasse umgezogen. Sie habe sich schnell heimisch gefühlt. Langeweile kenne sie nicht, die «NZZ» und Fernsehsendungen, die ihr die Natur in die Stube bringen, möchte sie nicht missen. Ihr ganzer Stolz seien ihre vier Enkelinnen und zwei Enkel. Zudem habe ihre älteste Enkelin sie mit einem Buben und zwei Zwillingsmädchen zur glücklichsten Urgrossmutter gemacht. Sie sei gut eingebunden in ihre Familie, wenn immer sie Hilfe brauche, sei diese zur Stelle. Nach dem Geheimnis ihres hohen Alters gefragt, antwortet sie lachend: «Ein regelmässiges, gesundes und einfaches Leben». Wir bringen Sie wieder in Bewegung Wir gratulieren den Jubilarinnen und den Jubilaren ganz herzlich. Riedwiesenstrasse 23 I 8305 Dietlikon I 044 888 11 55 www.born2move.ch

Kurier Nr. 36 9.9.2021 Dorfspiegel Wangen-Brüttisellen 7 Kultur-Kreis Wangen-Brüttisellen Grandioser Programm-Auftakt des Comedy-Stars Barbara Hutzenlaub Der Gsellhof in Brüttisellen erlebte am Freitagabend mit «Grenzenlos (Tryout)» die Premiere des Musik-Comedy-Programms von Barbara Hutzenlaub und ihrer musikalischen Begleitung Coco Chantal. Nadia Bosshard Die beiden Komikerinnen eröffneten mit Handkeyboards und dem Song «No Roots». Dem Publikum im Gsellhof-Saal, welcher sehr gut besucht war, wurde zuerst mal eingeheizt. Die Mundwinkel gingen nach wenigen Sekunden aufwärts und «Brüttisellen» wurde begrüsst. Das Programm «Grenzenlos» erzählt von der süddeutschen Barbara Hutzenlaub, welche der Spätzles Bronx ihren karierten Rücken zugekehrt hat und nun lebt die alemannische Grenzgängerin vergnügt im eidgenössischen Strebergärtli. Doch das Gärtli ist halt sehr klein, und kaum einen Zoll weitergekommen, stösst Barbara schon wieder an ihre Grenzen. Ihre Sehnsucht nach grenzenloser Freiheit treibt sie an und sie begibt sich auf Wurzelsuche. Ein Gen- Test soll Abhilfe schaffen und sie aus der anschleichenden Identitätskrise herausholen. Eine Kabarettistische Wurzelsuche mit «gen-ialer» DNA Analyse. Gemeinsam mit ihrer Musikerin Coco Chantal, die mit ganz spezieller musikalischer DNA ausgestattet ist, sprengt sie in ihrem zweiten Soloprogramm ihre eigenen Grenzen, natürlich wieder mit geölten Hüften und der Flöte im Anschlag. Und eins wird schnell klar: dank ihrem schlechten Orientierungssinn ist grenzenlose Unterhaltung garantiert! Die zentrale Frage «Wer bin ich überhaupt und wo sind meine Wurzeln? Ich mit meiner Statur, den ausgeprägten Hüften und den langen Beinen» beginnt Barbara Hutzenlaub. Die Abhilfe kommt dann mit der Post. Ein Heftchen, der Gen-Test ist endlich da! Zuerst ein Schuhplattler! So beginnt die Reise nach ihren Wurzeln, welche zum Erstaunen in Prozentzahlen weltweit liegen. Vorab teilte sie uns Eidgenossen mit, dass wir ihr die Integrierung im Schweizerländle nicht immer einfach gemacht hätten. Diese Mitteilung und die Erkenntnis weckten sämtliche Lachmuskeln und das Publikum wurde zu ihrer Familie. Mit Gesang von schweizerdeutschen Ausdrücken und dem «Streber-Garten-Grill alias Audio-Performer» jodelten Barbara Hutzenlaub und Coco Chantal. Dazu präsentierten sie synchron den bayrischen Schuhplattlertanz. Dann ging die Reise los – verschiedene Orte wurden aufgesucht und dies über den Wasserweg das heisst unter Wasser mit dem Song «Under the sea» natürlich wie bei allen Liedern mit eigenem deutschem Songtext. Ein wichtiges Thema die Liebe sowie der perfekte Tanzpartner, ein vollausgestatteter Rollator und das Rhythmusgefühl erfrischten die Gemüter und so kamen auch dem einen oder anderen Zuschauer die Tränen vor Lachen. Bei einer kurzweiligen Pause durfte sich das Publikum im Kulturbeizli erfrischen. Der aussergewöhnliche Kostümwechsel von Barbara Hutzenlaub spielte eine zentrale Rolle. Die grosse, blonde Frau – eine Erscheinung in jeder Form. Ob im hellblaukarierten und gehäkelten Damenkostüm mit Funktionen versteht sich oder pinkglänzender Rüschen Robe sowie im hautengen Tigerkleid und dem funkelndem Diamantcollier zeigte sie ihre verschiedenen Facetten und dies immer mit Unterstützung durch Coco Chantal, welche sich ebenfalls in Schale schmiss. Dennoch, jede Frau möchte sich «schön» fühlen und Barbara Hutzenlaub zeigte, dass es äusserlich nicht viel benötigt. Sie warf sich einen türkisfarbenen Federboa Mantel um, zog sich eine 70s Flick Nahm das Publikum auf eine Reise mit: Barbara Hutzenlaub. (Foto zvg) Blond Perücke auf und legte ihre Brille ab. Sie war somit eine sichtlich stolze Frau geworden und performte mit Coco Chantal ihr neues Glücksgefühl. Aus gesammelten Plastikabfällen der beiden wurden Flöten recycelt und es folgte ein starkes Flötenduett der Damen, wobei der Eimer voller Plastikflöten an den Bühnenrand gestellt wurde. Einige Wortspiele sowie die nicht weit hergeholten und auch alltäglichen Situationen im Leben liessen aufhorchen und sorgten für viele Lacher. Am Ende wurde der erste Song gespielt und eine Zugabe liess sich das Publikum nicht nehmen. Mit tosendem Applaus wurde Barbara Hutzenlaub und Coco Chantal von der Bühne verabschiedet. Zu Fritz Bisenz alias Barbara Hutzenlaub Sie kam als 23-jährige Schwäbin nach Zürich und dies änderte ihr ganzes Leben. Da war plötzlich die Theaterausbildung, das erste Mal dreistimmig singen in einer Bigband, Akrobatik, Stepptanz und im Opernhaus als Bewegungsschauspielerin auf der Bühne stehen. Sie packte es von allen Seiten und eines wurde schnell klar: Das ist was ich will… Theater machen! So gründete sie schon bald ihre eigene Band Covergirls, die bekannt war für ihre aufwendigen Inszenierungen. Bald darauf ging es auch schon los mit den Acapickels, welche für die nächsten 15 Jahre im Zentrum ihres Schaffens standen. Diese vier in grellen Kostümen mit Handtasche und Blockflöte bewaffneten Damen eroberten mit ihren sechs abendfüllenden Bühnenprogrammen die Herzen vieler Zuschauer. Barbara Hutzenlaub begleitet sie nun seit über drei Jahrzehnten in ihrem Bühnenleben. (nb) Wer «Grenzenlos» sehen und hören möchte, kann dies im Kanton Zürich wie folgt tun: – Donnerstag, 16.9.2021 – Obere Mühle – Eventzelt Dübendorf – Im November 2021 diverse Daten im Theater am Hechtplatz Zürich Haushaltapparat defekt? B BURKHALTER HAUSHALTAPPARATE Kirchstr. 3 8304 Wallisellen Telefon 044 830 22 80 info@bucowa.ch Mit eigenem Kundendienst – schnell, professionell und günstig. In Wallisellen, Wangen-Brüttisellen und Dietlikon ohne Anfahrtskosten! 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