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6 Leserforum Kurier Nr.

6 Leserforum Kurier Nr. 47 19.11.2020 Leserbrief «Können wir nicht auf ein wenig verzichten?» Ein Ja zur Konzernverantwortungsinitiative soll die Schweizer Wirtschaft schädigen. Gedanken zur Abstimmung. Sicher verhält sich die Mehrheit der Konzerne in der Schweiz und deren Töchter im Ausland «anständig», wie wir es auch hier erwarten und verlangen. Aber es gibt genügend schwarze Schafe, die nur über Druck ihr Verhalten ändern werden. Die Konzernverantwortungsinitiative will darum die Konzerne und deren Töchter in die Verantwortung zwingen, damit Verbesserungen durchgesetzt werden können. Interessant ist, wie sich das Argumentarium der Gegnerschaft, insbesondere der Bundesrätin Karin Keller-Sutter wandelt. Als sich während der Debatten im Parlament abzeichnete, dass der Gegenvorschlag des Nationalrates immer mehr Zuspruch fand, brachte sie in letzter Minute durch die Hintertüre einen weichgekochten Gegenvorschlag in den Ständerat, der dann aber durchfiel. Wie können wir unseren Wohlstand halten? Dann waren plötzlich 80 000 KMU betroffen – eine völlig aus der Luft gegriffene Anzahl! Und neuestens ist auch BR Keller-Sutter Feuer und Flamme für ein Ja zum Gegenvorschlag des Nationalrates, der für den Fall der Ablehnung der Initiative Geltung bekäme. Die Chefs der Grossbanken und grosser Firmen blasen ins gleiche Horn – nur so kann die Schweizer Wirtschaft vor grossen Schäden bewahrt werden – nur so können wir unseren Wohlstand halten. Können wir nicht auf ein wenig verzichten zu Gunsten der weniger Privilegierten? Kann es denn sein, dass unsere Wirtschaft nur prosperiert, wenn Konzerne und deren Töchter giftige, bei uns verbotene Spritzmittel einsetzen? Kinder als billige Arbeitskräfte ausnutzen? Flüsse mit chemischen Abfällen der Minen vergiften? Menschen von ihren angestammten Gebieten vertreiben? Das darf doch nicht sein! Also legen wir dringend ein Ja ein zur Volksinitiative «Für verantwortungsvolle Unternehmen – zum Schutz von Mensch und Umwelt». Es wird der Schweiz gut anstehen, in Sachen verantwortungsvoller Geschäftsführung auch im fernen Ausland eine Vorreiterrolle einzunehmen. Es reicht nicht, wenn Sie von den Argumenten für ein JA überzeugt sind. Abstimmen nicht vergessen! Unbedingt! Also das Couvert hervorsuchen, ausfüllen, unterschreiben, in den Briefkasten. Nicht warten. Bald. Besser gleich jetzt. Mobilisieren Sie Ihre Bekannten. In der Schweiz zählt jede Stimme und jede Stimme ist nötig. Auch Ihre. Karl Baer, Wangen Lokalkomitee Wangen-Brüttisellen Leserbrief Diese Initiative ist abzulehnen Volksinitiative «Für verantwortungsvolle Unternehmen – zum Schutz von Mensch und Umwelt»: So heisst die Mogel-Initiative, die am 29. November abgelehnt werden muss. Betroffen sind nämlich nicht nur internationale Konzerne, die bei einem Schadensfall mit Gegenanwälten schnell einmal den Kopf aus der Schlinge ziehen und Bauernopfer in ihren ausländischen Tochterfirmen finden. Sondern mit Unternehmen sind auch KMUs gemeint, die mit einem Konzern geschäften, während dieser in den Fokus einer Anklage geraten kann. Die Initianten reden nur von Glencore und Syngenta, meinen aber jedes Unternehmen, das im Ausland nicht strikt nach Schweizer Standards tätig ist. Und glauben Sie wirklich, die Landeskirchen könnten einen konstruktiven Beitrag leisten, wo es ums Überleben durch Arbeit und Nutzung der Ressourcen geht? Hat ihnen nicht der Martin Luther deutsch und deutlich gesagt, «erst kommt das Essen und dann die Moral». Stimmen Sie bei dieser Initiative nein, dann kommt der Gegenvorschlag des Bundesrates, der von beiden Parlamenten angenommen worden ist, zur Anwendung. Der ist zwar weniger scharf, dafür ist er durchführbar. Und was ganz wichtig ist, er bringt auch Gewinner hervor im Gegensatz zur Initiative, die schlussendlich für alles und jeden schadet, wenn man sie gründlich und genau analysiert. Hubert Koller, Präsident SVP Wangen-Brüttisellen Leserbrief «Was soll den KMU’s noch alles zugemutet werden?» Sagen wir Nein zur Konzernverantwortungsinitiative und Ja zum Gegenvorschlag. Wie so überall gibt es immer wieder «schwarze» Schafe, dies auch im Wirtschaftsleben. Leider ist es dann so, dass diese alleweil ein Schlupfloch finden, um drohendem Ungemach zu entkommen. Internationale Anreize wie Sitzverlegungen, Steuerbegünstigungen usw. fügen dem bisherigen Standort Schaden zu, auch finanzieller Art, obwohl finanzschwache Kantone vom Nationalen Finanzausgleich (NFA) sehr stark profitieren. Machen wir uns doch nichts vor. In der Schweiz steht die Mehrzahl, ob KMU oder grössere Unternehmen, mit reiner Weste da. Wollen wir all denen in der heutigen Zeit das Leben noch schwerer machen? Glaube kaum. Bürokratie-Vielfalt Was soll den KMU’s noch alles zugemutet werden? Mit der Annahme der Initiative steuert die Schweiz direkt auf noch mehr Bürokratie zu. Schweizer Unternehmen müssen, als Folge der Annahme der Konzernverantwortungsinitiative, lückenlos nachweisen, dass sie in ihrer Lieferkatte, sprich Wertschöpfungskette, sehr umfassend Kontrollen und Überwachungen nachweisen. Realistisch betrachtet sind all die geforderten Sorgfaltsprüfungen sowohl nicht umsetzbar, als auch nicht kontrollierbar. Gewiss sind KMU und mittlere Unternehmen bis 250 Angestellte von der Initiative ausgeschlossen, ausser sie sind im Hochrisikosektor tätig, wie der Goldhandel. Im Gegenvorschlag sind nota bene alle UNO- und OECD-Forderungen enthalten. Es erstaunt schon, wenn selbst die Firma Max Havelaar, aber auch Fairphone, die Vorgaben betreffs Lieferantenüberwachungen, wie es die Initiative verlangt, nicht erfüllen können. Klageindustrie Mit der Annahme dieser Initiative greift die Schweiz in die Gerichtsbarkeit anderer Länder ein, das heisst die Schweiz macht in fremden Staaten Verurteilungen. Können Unternehmen tatsächlich unter Generalverdacht gestellt werden, sie verletzen Menschenrechte und Umweltschutz? Freut euch der neuen Klageindustrie. Mit dem Schweizer Prozessrecht kann die Welt in keiner Art und Weise verbessert werden. Ein Wunschdenken sondergleichen. Verträge mit Lieferanten müssten verschärft werden. Höhere Dokumentationspflichten, höhere Haftungsrisiken sind bei der Annahme dieser Initiative an der Tagesordnung. Nachhaltigkeit Auch ich bin gegen Kinderarbeiten im Unmass, auch ich bin für Umweltschutz. Aber jeweils in einem gesunden Verhältnis. Das muss in deren Ländern geregelt werden, und nicht die Schweiz doktriert ihnen die Regeln auf. In vielen Staaten, auf die die Initiative hinzielt, arbeiten Kinder, um für die Familie Geld nach Hause zu bringen. Sind wird Schweizer gewillt, ihnen diese Möglichkeit wegzunehmen, damit sie auf der Strasse enden? Sämtliche in der Initiative enthaltenen Bedingungen müssen schlussendlich berappt werden. Dies basiert bekanntlich zu Lasten der Konsumenten. Es ist doch kein Zufall, wenn alle kantonalen Gewerbeverbände die Nein Parole beschliessen. Wohl verstanden, es betrifft 80 000 Unternehmungen. Hier geht es um Arbeitsplätze in unserem Land, die stark gefährdet sind, sollte die Initiative angenommen werden. Wollen wir unsere Wertschöpfung gänzlich runterfahren? Legen wir ein klares Nein in die Urne. Sagen wir Ja zum Gegenvorschlag. Joe P. Stöckli, Präsident Gewerbeverein Wangen-Brüttisellen

Kurier Nr. 47 19.11.2020 Handel – Industrie – Gewerbe 7 Brandbachcenter Adventskalender Jeden Tag eine Schokolade Die Festtage bedeuten viel Aufwand. Das Brandbachcenter sorgt nun für etwas Abhilfe und verschenkt seinen Kunden ab sofort bei einem Einkauf ab 30 Franken einen schönen Adventskalender mit feinen Vollmilch-Schöggeli. Das Brandbachcenter hält eine süsse Überraschung für seine Kunden bereit. Die 9 Dietliker Geschäfte geben bei einem Einkauf ab 30 Franken einen Adventskalender mit 24 feinen Schöggeli aus Vollmilchschokolade an ihre Kunden ab. Die Verteilaktion läuft ab Donnerstag und läuft solange der Vorrat reicht. Täglich lockt ein Schöggeli: Der Brandbachcenter Adventskalender 2020. Adventskalender für Kreative Wer es etwas persönlicher mag, setzt auf einen selbstgemachten Adventskalender. Je nach Vorlieben der beschenkten Person kann man die 24 Päckchen ganz unterschiedlich und individuell befüllen. Zudem ersetzt ein Adventskalender in vielen Fällen gleich auch das Weihnachtsgeschenk und wird somit zu einer Win-win-Situation. Wer sich inspiriert fühlt, hat jetzt noch genügend Zeit, einen persönlichen Adventskalender zusammenzustellen. Die herzigen, coolen, kleinen Geschenke sind ganz einfach in den verschiedenen Geschäften im Brandbachcenter zu finden: Media Markt, JYSK, K Kiosk, aber auch H&M, Globus Outlet, Reno, C&A, Pierre Cardin und Dosenbach offerieren kleine Accessoires und Gadgets, die sich perfekt für einen persönlichen Adventskalender eignen. Egal, ob süss, individuell oder klassisch. Alle Adventskalender haben das gleiche Ziel: Die Wartezeit aufs Christkind und das grosse Fest erträglicher zu machen! Darum: Adventskalender vom Brandbachcenter schnappen und sich aufs grosse Fest freuen. (Eing.) Gratulationen 20. November Maria Forster, Brüttisellen, PZ Rotacher 98. Geburtstag 22. November Paolo Loiarro, Dietlikon 81. Geburtstag 25. November Annamarie Schärer, Dietlikon 91. Geburtstag 25. November Horst Mangold, Dietlikon 85. Geburtstag 25. November Giovannina Clingo, Dietlikon 84. Geburtstag 25. November Frida Lippuner, Wangen 84. Geburtstag 25. November Antonia Errico-Bellasalma, Brüttisellen 83. Geburtstag 26. November Gertrud Leibundgut, Dietlikon, AZ Hofwiesen 96. Geburtstag 26. November Lotti Reiser, Dietlikon 92. Geburtstag 26. November Antonia Gallo, Dietlikon 83. Geburtstag News von der Tennisschule Ein neuer Tenniscrack Wenn die Tage kürzer und kühler werden, hat in der Tennisschule Cyrill Keller bereits die Wintersaison begonnen. Wir gratulieren den Jubilarinnen und den Jubilaren ganz herzlich. Haushaltapparat defekt? B BURKHALTER HAUSHALTAPPARATE Kirchstr. 3 8304 Wallisellen Telefon 044 830 22 80 info@bucowa.ch Mit eigenem Kundendienst – schnell, professionell und günstig. In Wallisellen, Wangen-Brüttisellen und Dietlikon ohne Anfahrtskosten! Neu im Team: Yannick Zürn. (Foto zvg) Das Tennislehrer-Team wird ab sofort mit einem weiteren Ass verstärkt. Die Tennisschule heisst Yannick Zürn willkommen und stellt ihn gerne kurz vor: Der 25-jährige Tenniscrack sammelte mit 16 Jahren seine ersten ATP-Punkte im Einzel sowie im Doppel. Nach dem Stipendium für den Master in England wurde er Coach von Bjorn Fratangelo (ATP 115) mit Trainingsbase in Orlando bei der USTA National Campus. Mit seinem Schützling hat er Turniere wie Wimbledon, US Open und Washington Open bestritten. Aktuell spielt er in Deutschland in der Badenliga und für den TC Illberg Mulhouse Interclub. Seine höchste erreichte Klassierung in der Schweiz war N3 (54) und in der Deutschen Rangliste Nummer 125. Yannick ist voll motiviert und freut sich jeweils am Wochenende über Kundschaft. Bei Interesse an Tennisstunden einfach melden oder vorbei kommen. Das Team steht gerne für Fragen und Antworten zur Verfügung! (Eing.)

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