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8 Leserforum Kurier Nr.

8 Leserforum Kurier Nr. 13 26.3.2020 Leserbrief «Das Corona-Virus – keine wirkliche Bedrohung?» Replik auf den Leserbrief von Carmen Jucker in der letzten Ausgabe des Kuriers. Dreimal musste ich den Artikel lesen, um zu verstehen, was in dieser schwierigen Zeit der Bevölkerung mitgeteilt werden soll. Ehrlich, ich verstehe es immer noch nicht. Keine Angst vor dem Corona-Virus. Diese Aussage versteht kein Mensch. Wieso Angst vor der Macht? Kommt Angst vor Macht auf, darf man selber nicht in Gremien tätig sein, die Führung verlangen. Führung übernehmen beinhaltet immer etwas Macht, aber eine gesunde Macht. Verantwortung übernehmen ist das eine, Verantwortung wahrnehmen ist das andere. Unsere Entscheidungsträger, bis hin zum Bundesrat, nehmen ohne Zweifel die Verantwortung wahr. Würden all die Entscheidungsträger keine Weisungen, Verordnungen erteilen, so höre ich jetzt schon die Worte der Verfasserin. All den Entscheidungsträgern liegt das Ausüben von Macht fern, denn sie sorgen sich um unsere Gesundheit. Auch ich gehöre zur gefährdeten Risikogruppe. Ich bin sehr froh um all die Bestimmungen. Ich befolge die Bestimmungen und Weisungen unserer umsichtigen Entscheidungsträger. Auch beim Autofahren werden wir durch Bestimmungen geschützt. Sie etwa nicht? Die Bevölkerung zählt nun Es sind nicht die Massnahmen, die das Ausbreiten des Corona-Virus eindämmen. Nein, es ist die Bevölkerung. Gehen wir weiter so gedankenlos nach draussen, setzen uns in grossen Gruppen zusammen, so unterstützen wir enorm die Verbreitung dieses aggressiven Virus. Alles kein Problem, die Rettungsdienste kommen problemlos. Ja, sie müssen, wenn sie angefordert werden. Wehe, sie erscheinen nicht. Genau diese Berufsgruppe setzt sich der Gefahr aus, infiziert zu werden. Selbst die Rettungsdienste machen die Erfahrung, dass es Patienten gibt, die der festen Überzeugung sind, sie müssen keine Maske anziehen. Wie Sie, Frau Jucker, sich nicht durch Bestimmungen einschränken lassen wollen. Begegnen wir diesem Virus mit dem nötigen Respekt. Wenn das Corona-Virus keine wirkliche Bedrohung ist, so bin ich am Ende meines Lateins. Warum wohl spricht unsere Verteidigungsministerin von der grössten Mobilisierung in unserem Lande seit dem Zweiten Weltkrieg? Warum wohl wird die Armee aufgeboten? Diese rhetorische Frage können Sie selber beantworten. Jede Information darf von allen Leuten hinterfragt werden. Unsere Entscheidungsträger beraten sich mit Spezialisten. Unbestritten sterben hierzulande an den jeweiligen saisonalen Grippen bis zu 1500 Menschen. Ist es nicht erstaunlich, dass weltweit alle Entscheidungsträger grundsätzlich genau gleich entscheiden wie die Unsrigen. Manchmal braucht es Regeln Alle dürfen selber denken, aber manchmal müssen andere für andere Leute ein weitsichtiges und umsichtiges Denken übernehmen und Regeln aufstellen. Die Hamsterkäufe waren auch mir ein Dorn im Auge. Überall wurde von absehbaren Einschränkungen gesprochen. Den sogenannten «Hamsterern» kann ich nicht böse sein. Wer hat im heutigen Zeitalter der Fast-Food-Ketten und Imbissecken noch Kenntnis von der Notvorratsliste? Niemand will Hysterie Grenzen zu schliessen hat damit zu tun, unnötigen Tourismus zu reduzieren. Wie recht Sie haben, der Virus kommt ohne Papiere über die Grenzen, ebenso über den Gotthard und durch den Tunnel. Niemand macht auf Panik, niemand will Hysterie verbreiten. Ich kann nur die Aussagen bekräftigen, die schon bald als Ohrwurm anmuten: Bleibt zu Hause, wenn möglich. Befolgt die Anweisungen. Bewahrt Ruhe. Nur so kann die Ausbreitung des Corona-Virus verlangsamt werden. Ein sehr grosses Dankeschön all denen, die in dieser schweren Zeit zum Wohle der Gesellschaft Entscheidungen treffen. All denen ein riesen Dankeschön, die sich für die Hilfebedürftigen der Gefahr aussetzen, sich anzustecken. Joe P. Stöckli, Brüttisellen Präzisierung zur App Berechtigungen zur App In der letzten Ausgabe stellte der Kurier seine neue App vor. Sie erlaubt es, die Lokalzeitung von Dietlikon und Wangen-Brüttisellen auch in dieser Form online zu lesen. Bitte beachten Sie, dass in die Android-Version folgende Berechtigungen gewährt werden müssen, damit die App installiert werden kann: App für Android. Aufforderung 1: Zulassen, dass Fotos und Videos aufgenommen werden können Aufforderung 2: Zugriff auf Fotos, Medien und andere Dateien auf dem Gerät Der App-Entwickler schreibt dazu: «Unser Appkiosksystem erfordert zum einen die Berechtigung zur Kameranutzung, um den QR Codescan der «Code Scannen»-Funktion zu ermöglichen g diese Berechtigung kann nach der Installation vom Benutzer in den entsprechenden Einstellungen des Gerätes aber wieder entzogen werden. Zum anderen erfordert unser Appkiosk den Zugriff auf Dateien, welche auf dem Gerät abgespeichert wurden, um Magazine, die in der App heruntergeladen werden zu öffnen g Sollte diese Berechtigung deaktiviert werden, ist unserem Appkiosk der Zugriff zu geladenen Magazinen nicht mehr möglich, was in weiterer Folge zu einem Absturz der App führen wird. Aufgrund dieser Gründe können wir die Bewilligung für den Dateizugriff leider nicht deaktivieren, da die App andernfalls gegen die Richtlinien der Anbieter, Apple und Google verstossen, und aus dem Store entfernt werden würde.» Falls Sie diese Berechtigungen nicht erteilen wollen, können Sie den Kurier auch weiterhin über www.leimbacherdruck.ch online lesen – und natürlich jeden Donnerstag in der gedruckten Ausgabe. (Red.) App für Apple. Wir sind seit über 35 Jahren im Umzug zuhause, und bieten Ihnen höchste Umzugsqualität. 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Kurier Nr. 13 26.3.2020 Sport und Freizeit 9 Kloten-Dietlikon Jets Jets verpflichten Mischler und Hintermann Die Kloten-Dietlikon Jets verpflichten auf die neue Spielzeit hin mit Brigitte Mischler und Mirjman Hintermann zwei aktuelle Nati-Spielerinnen. Zusätzlich steigt Natalie Martinakova in die dritte Saison bei Blau-Gelb. Mit Brigitte Mischler wechselt eine äussert erfahrene Spielerin in die Reihen von Blau-Gelb. Mischler spielt seit zehn Jahren auf der höchsten Nationalen Stufe und ist dabei für die Wizards Bern Burgdorf (zuvor Burgdorf Wizards) und Zug United aufgelaufen. Die 27-Jährige gilt als eine kompromisslose, schnelle und agile Verteidigerin mit Vorwärtsdrang und zählt auch in der Schweizer Nationalmannschaft zu den Stammkräften. Für Mischler selbst war es Zeit für eine neue Herausforderung: «Ich werde bei den Wizards viele vermissen und bin allen, die mich bis hierhin gebracht haben, extrem dankbar. Für meine persönliche Entwicklung aber brauche ich diesen Wechsel. Ich bin sehr motiviert, eine neue Herausforderung anzunehmen und mich nochmals neu beweisen zu dürfen!» Mirjam Hintermann ihrerseits begann zwar erst spät mit Unihockey, schaut aber dennoch auf bereits fünf Saisons bei den Wizards zurück. Die 29-Jährige hat dabei einen Saldo von 111 Punkten in der NLA erreicht und gehörte an der vergangenen Heim-WM erstmals auch dem WM- Kader der Schweizer Nationalmannschaft an. Hintermann gilt als physisch starke Flügelspielerin mit ebenso starkem Sinn für die Defensivarbeit. Willkommener Tapetenwechsel Auch Hintermann freut sich auf den Tapetenwechsel: «Ich freue mich auf die Herausforderung mich in einem neuen Team neu beweisen zu dürfen.» Sportchef Mark Rebsamen äussert sich über die beiden Zuzüge: «Wir sind sehr glücklich über den Zuzug dieser beiden Nationalspielerinnen, Brigitte Mischler und Mirjam Hintermann in Action. (Foto zvg) welche uns nächste Saison noch mehr Qualität im Kader geben werden. Ausserdem passen beide menschlich hervorragend zu den Jets und stehen für unbändigen Siegeswillen!» Auf der Ausländerposition gibt es bei den Jets Kontinuität und einen Wechsel. Natalie Martinakova wird nächste Saison mit den Jets in ihre dritte Saison starten. Sie hatte bereits vor Jahresfrist für zwei weitere Saisons bei Blau-Gelb unterschrieben. Dafür verlässt Hana Konickova die Fliegerinnen nach einer Spielzeit wieder. Eines ist gewiss: Sie wird der NLA bei einem neuen Team aber treu bleiben. (Eing.) Fussballclub Brüttisellen-Dietlikon Auch der Regionalfussball ruht bis auf weiteres Die Vorgaben des Bundes und des BAG werden beim FCB strikte eingehalten und somit ruht der ganze Trainings- und Spielbetrieb aller Mannschaften seit einiger Zeit. Für alle ist es noch ungewiss, ab wann Fussball und auch andere Sportarten als Wettkampf wieder betrieben werden können. Alle Teams haben sich intensiv auf die Spielzeit vorbereitet, bis dann Mitte März wegen der Ausbreitung des Corona-Virus der Betrieb eingestellt werden musste. Dass dieser Entscheid richtig war, ist unbestritten, denn die Gesundheit aller hat Vorrang. Die Spieler in den diversen Mannschaften müssen sich zu Hause mit verschiedenen Fitness- Programmen in Form halten. Bei der 1. Mannschaft erhalten die Spieler vom Trainer jeweils ein Wochenprogramm mit diversen Übungen. Mit einem App können die Spieler die Werte der ausgeführten Trainings wie gelaufene Kilometer, Strecken, Zeiten usw. rückmelden. Auch an der Technik kann im Wohnzimmer und auf dem Balkon gearbeitet werden. Einige gelungene Videos von Spielern können auf der Homepage des FCB bewundert werden. Auch die Vereinsführung ist für die Mitglieder da Der Vorstand vom FC Brüttisellen-Dietlikon tauscht sich wöchentlich per Remote mit PC oder Handy und TeamViewer aus, um die aktuelle Lage zu besprechen und schnell reagieren zu können. Für Fragen der Mitglieder stehen der Vorstand oder euer entsprechende Trainer zur Verfügung – wir sind für alle da. Solidarität war im Mannschaftssport immer ein wichtiger Faktor und den will man jetzt auch nach aussen zeigen. «Bitte haltet euch an die Vorgaben, dann werden wir die Situation zusammen meistern», schreibt Walter Remy vom FC Brüttisellen- Dietlikon hierzu. (Eing.) SCHLICHTHERLE + GILLNER AG Beratung Heizung Solar Kälte Planung Installationen Reparaturen Dietlikonerstrasse 1 Fon 044 830 64 71 CH-8304 Wallisellen Fax 044 830 63 73 TRENDECOR VORHÄNGE UND WOHNTEXTILIEN Monika Spiewok-Reuteler www.trenddecor.ch nach Stich&Faden 8306 Brüttisellen Tel. 044 888 30 55

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