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6 Leserforum Kurier Nr.

6 Leserforum Kurier Nr. 13 26.3.2020 Leserbrief «Denken Sie nicht nur an sich, sondern auch an Ihre Enkel» Replik auf den Leserbrief «Ich habe Angst, aber nicht vor dem Corona-Virus» in der letzten Ausgabe des Kuriers. Sie haben Recht, wenn wir nicht in Panik geraten sollen. Wir Älteren haben schon vieles überlebt und die meisten von uns werden auch die Corona-Pandemie überleben. Aber wenn wir die Empfehlungen nicht ernst nehmen, so wie die Älteren im Kanton Uri, dann gibt es einschneidende Zwangsmassnahmen. Als ich vom Zürcher Roten Kreuz das E-Mail bekam, alle Risikogruppen und dazu gehören alle über 65 Jahren, dürfen ab jetzt keine Fahrten für den freiwilligen Fahrdienst mehr machen, habe ich mich mal gründlich über diese Übertreibung geärgert. Haben wir doch bei diesen Fahrten viel gelacht und interessante Gespräche geführt. Das wird mir fehlen. Was ist wenn einer stirbt? Doch bei genauerer Überlegung war dann klar: Wo ist meine grösste Gefährdung? Bei den gemeinsamen Fahrten, wo ein Sicherheitsabstand von zwei Metern nie erreicht werden kann. Was ist, wenn einer von uns Fahrern bei einer Fahrt angesteckt wird und später stirbt? Das Rote Kreuz kann eine solche Gefahr nicht erlauben. Auch Sie als Grosi sollen sich überlegen, wo Ihre grösste Gefährdung ist – und da kommt ganz klar der Hütedienst der Enkel in Frage. Was ist nun besser, Sie sehen Ihre Enkel während drei Monaten nicht mehr, oder Ihre Enkel besuchen Sie in einem Monat auf dem Friedhof? Für Sie dann kein Problem, aber für die Enkelkinder ein Leben lang. Sie haben ihr Grosi angesteckt. Also denken Sie nicht nur an sich, sondern auch an Ihre Enkel. Ich denke auch ans Rote Kreuz. Rudolf Brunner, Wangen Leserbrief «Und das soll keine Angst machen?» Entgegnung auf den Leserbrief von Carmen Jucker in der letzten Ausgabe des Kuriers. Die heutige Weltlage macht Angst. Viele Menschen erfassen aber nur dadurch, wie ernst die Situation für uns alle ist. Anders als bei der Finanz- und der Ölkrise und dergleichen betrifft das Virus nun auch den Hintersten und Letzten der Weltbevölkerung. Ganz viele davon mit voller Härte. Nicht nur gesundheitlich, vor allem auch materiell. Und das soll keine Angst machen? Deshalb ist es wichtig, dass man unser Land von zentraler Stelle aus leitet, dass alle Massnahmen koordiniert werden. Da vertraue ich unserer Landesregierung, dem Bundesrat. Er ist die politische Autorität, welche das Vertrauen aller staatstragenden Parteien geniesst. Ob ich nun ein Autoritätsproblem habe oder den Begriff Freiheit egoistisch definiere, ich füge mich den Anordnungen unserer Regierung. Vertraue darauf, dass ich so weder mir noch meiner Umgebung Schaden und Leid zufüge. «Freiheit ist mit Verantwortung verbunden» Frau Jucker, Sie berufen sich auf Ihre Freiheit. Aber bedenken Sie, Freiheit ist unaufknüpfbar mit Verantwortung verbunden. Dies bedingt, dass ich nicht nur mich schütze, sondern auch auf meinen Nächsten Rücksicht nehme. Wo immer der auch lebt. Auch Sie sind ein winziger Teil der über acht Milliarden Menschen, welche alle auf Ihre Rücksicht angewiesen sind. Sie sind Ihnen dankbar, wenn Sie Ihr Sozialverhalten und damit auch den Begriff der Freiheit auf die zur Zeit geltende Ebene legen. In einem aber kann ich Ihnen Recht geben. Die Krise trifft, wie Sie selber schreiben, auch die Dummen. Fredi Brüderlin, Wangen Leserbrief «Von mir aus müsste auch dies als Fahrlässigkeit gelten» Replik auf den Leserbrief «Ich habe Angst, aber nicht vor dem Corona-Virus» in der letzten Ausgabe des Kurier. Dieser Leserbrief von Carmen Jucker in der letzten Ausgabe war aus meiner Sicht so was von gefährlich! Insbesondere noch ohne Kommentar. Hat die Verfasserin einen DNR und eine Patientenverfügung? Damit sie nicht einer anderen Person den Arzt, das Bett, die Instrumente oder Medikamente wegnimmt? In der heutigen Zeit, in der so viele Fake News umher gehen, Pseudo- Experten Anleitungen geben und den renommierten Experten widersprechen, in der Verschwörungstheorien und so weiter umhergehen. Haben wir denn nichts von den ganzen «Experten.Müttern» gelernt, welche gegen das Impfen sind? Von mir aus müsste auch dies als Fahrlässigkeit gelten und entsprechend bestraft werden. David Rubin, Dietlikon Lernen mit Leichtigkeit ... PC, Mac, iPhone & Samsung ... in Ihrem eigenen Tempo nach Ihren Wünschen & Themen und bei Ihnen zu Hause. 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Kurier Nr. 13 26.3.2020 Leserforum 7 Leserbrief Hamster ausverkauft Vorige Woche schickte mich meine liebe Ehefrau zum Arzt, weil ich so viel hustete. Die Ärztin schickte mich wieder nach Hause und sagte, ich hätte keine Entzündung und sei im Prinzip gesund. Gar kein Risikofall. Ich solle aber erst wieder zur Arbeit gehen, wenn der Husten weg sei. Dafür gab sie mir einen Hustenspray. Mein Chef freute sich und mailte mir, ich solle doch Home- Office machen. Als ich diese Woche endlich zur Arbeit wollte, winkte mein Chef ab. Jeder müsse jetzt Home-Office machen, und das für lange Zeit. Ich erfuhr dann, dass die Arbeitswelt in der ganzen Schweiz von einem neuen modernen Virus ergriffen war, und der heisst Home-Office. Am Anfang war das ein toller Virus, dieser Home-Office. Aber bald wurde mir langweilig, und schliesslich einsam zuhause vor dem Computer. Dann kam mir die zündende Idee gegen Einsamkeit im Home- Office. Ich würde mir einen Hamster kaufen, der im Laufrad läuft genau wie ich. Also griff ich mir mein Portemonnaie und ging zum Dorfladen, um mir einen Hamster zu holen. Aber da gab es keine Hamster mehr. Ein grosses Schild am Eingang sagte «Hamster ausverkauft!». Drinnen fragte ich verwundert nach, und die Verkäuferin sagte mir, der Andrang auf die Hamster sei riesig gewesen. Nun seien alle weg. Schlimmer noch: Es sei jetzt verboten, Hamster zu kaufen. Weil – über das ganze Land sei eine wahre Epidemie an Hamsterkäufen eingebrochen. Sorgt für Angst und Chaos: Coronavirus. (Foto CDC on Unsplash) Ein Hamster gegen die Einsamkeit im Home-Office? Mich dünkte ein Gedanke. Lag das daran, dass im ganzen Land jetzt jeder Home-Office arbeitet und aus Einsamkeit einen Hamster will? Enttäuscht ging ich über den menschenleeren Dorfplatz nach Hause. Kein Wunder, dass man da einsam wird und einen Hamster kaufen will. Am nächsten Morgen sah ich eine Nachbarin am Haus vorbeigehen. Ich eilte zur Terrasse und sprach sie an – aus einem mulmigen Gefühl heraus jedoch unter Wahrung eines grossen Abstandes. «Haben Sie noch einen Hamster gekriegt, Frau Nachbarin?» Und sie entgegnete: «Nein, ich bin doch schon so alt. Das brauchen wir Alten nicht mehr. Aber es ist schon etwas übertrieben, dass nun niemand mehr einen Hamster kaufen darf. So denken eigentlich viele.» «Meinen Sie?», fragte ich. Dann legte sie ihren Zeigefinger auf die Lippen und sagte: «Psst. Eigentlich sollte man nicht über so etwas sprechen.» Wir verabschiedeten uns, und nachdenklich ging ich zurück in mein Home-Office. Dr. Artur Braun, Wangen «Diese vielen Angebote haben mich sehr gerührt» Ich bin Seniorin und gehöre altersmässig zur Risikogruppe Im letzten Kurier (19. März) habe ich mit grossem Staunen gelesen, wie viele Menschen sich in Dietlikon für praktische Hilfe zur Verfügung stellen. 1. kann man die Gemeinde anrufen für Hilfe 2. hat Raphael Fischer extra eine Website erstellt «Hilf jetzt.ch» 3. hat sogar das Hallenbad Hilfe angeboten, weil sie jetzt schliessen mussten und freie Zeit haben. 4. habe ich unabhängig voneinander von unserer Nachbarschaft drei Angebote bekommen, Einkäufe für uns zu tätigen. Vielen, vielen Dank. Diese zahlreichen Angebote haben mich sehr gerührt. Nun noch ein überraschendes, freudiges Erlebnis. Bevor ich diese Hilfsangebote bekam, ging ich kurz vor 18 Uhr noch selbst zur Post. Ich korrespondiere nämlich mit meinem Enkel, der in der zweiten Klasse ist. Ich darf ihn ja nicht mehr sehen. Er beantwortet meine Brieflein immer, und braucht dafür sicher sehr lange! So wollte ich, dass er das kleine Snack-Päckli mit meinem Brief am folgenden Tag bekommen würde. Zum Glück war ich die einzige Person in der Post. Als die Beamtin das Päckli gewogen hatte und ich bezahlen wollte, merkte ich, dass ich mein Portemonnaie in der andern Tasche gelassen hatte. Das Päckli kostete 2.80 Franken. Die Frau am Schalter sagte: «Jetzt müssen Sie halt Ihr Päckli wieder mitnehmen.» Inzwischen war eine junge Frau in die Post gekommen und stand mit gutem Abstand hinter mir. Als sie das hörte, stellte sie sich sofort neben mich an den Schalter und sagte: «Ich kann das Päckli für Sie bezahlen», und legte 5.00 Fr. an den Schalter. Das geschieht in Dietlikon! Zum Schluss noch zum Leserbrief von Carmen Jucker aus Wangen: Frau Jucker, wenn Sie sich weigern, die Einschränkungen des Bundes einzuhalten, sind Sie so egoistisch wie die Leute, die Hamstereinkäufe tätigen. Die Ansteckung mit dem Corona-Virus ist nicht einfach eine Grippe, sondern viel ansteckender, wie Zeugen und Ärzte uns berichten. Wenn Sie das Virus bekommen, stecken Sie dadurch andere an, machen den Ärzten und Spitälern, die überlastet sind, Mehrarbeit. Überlegen Sie sich das gut und ermutigen Sie nicht noch andere Menschen, das gleiche zu tun wie Sie! Das ist tödlich! Margrit Frempong, Dietlikon Haushaltapparat defekt? B BURKHALTER HAUSHALTAPPARATE Kirchstr. 3 8304 Wallisellen Telefon 044 830 22 80 info@bucowa.ch Mit eigenem Kundendienst – schnell, professionell und günstig. In Wallisellen, Wangen-Brüttisellen und Dietlikon ohne Anfahrtskosten! Dieter Tschanz Haustechnik AG Sanitär & Heizung Dorfstrasse 3, 8305 Dietlikon telefon 044 833 81 50 Ihr Profi für: Badesanierungen, Reparaturen, Boilerentkalkungen und Entkalkungsanlagen Projektierung & Ausführung von Umbauten sowie Neubauten

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