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2019_21

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4 Dorfspiegel

4 Dorfspiegel Wangen-Brüttisellen Kurier Nr. 21 23.5.2019 Spatenstich zu «Im Wygarte» Ein neues Zuhause für die Familie Brüttisellen wächst: Am Montag lud die Bauherrschaft des Projekts «Im Wygarte» zum Spatenstich ein. Fünf Eigentumshäuser entstehen hier. Leo Niessner Der grosse gelbe Bagger steht am Montag bereit. Wo eine grosse Infotafel auf ein grosses Bauprojekt hinweist, setzt er zum ersten Aushub an. Es ist ein wichtiger Tag für Bauherrschaft, welche das Projekt «Im Wygarte» in Brüttisellen umsetzt: die I + S Generalbau GmbH aus Aadorf. Sie ist allerdings nicht alleine. Zum Spatenstich hat sie zusammen mit der Schönenberger Architektur Immobilien GmbH und der Firma Imhof Immobilien AG geladen, die für den Verkauf zuständig ist. Ein Spatenstich ist für Interessenten und Anwohner immer eine Möglichkeit, weitere Informationen über die Gebäude zu erhalten und sich über den Ablauf der Bauarbeiten in der Nachbarschaft zu informieren. Zahlreiche Interessenten nutzten denn auch die Chance, um einen Augenschein vor Ort zu nehmen. Ein grösseres Bauvorhaben Kein Wunder, handelt es sich beim Projekt «Im Wygarte» doch um ein grösseres Bauvorhaben. Inmitten eines Wohnquartiers entstehen fünf Eigentumshäuser: drei Einfamilienhäuser und ein Doppeleinfamilienhaus. Die Gebäude sind nach Minergie-Standards zertifiziert. Zentrales Wohnen werde laut der Infobroschüre der Bauherrschaft I + S Generalbau GmbH ermöglicht, weil sich die Gebäude nahe des Kindergartens und der Schulen befinden. Angepriesen wird aber auch der Dorfcharakter der Gemeinde. Auf der Webseite der Firma Schönenberger Architektur Immobilien GmbH wird das wie folgt umschrieben: «Urban leben und zentral wohnen – im vorstädtischen Brüttisellen geniesst man gleichzeitig Dorfcharakter und die Nähe zur Stadt. Die Gemeinde verfügt über alle Einrichtungen, die im Alltag benötigt werden, insbesondere über ein breites Schulangebot.» Spatenstich: (von links) Urs Stocker von der Gebrüder Stocker Tiefbau GmbH, Simon Schönenberger von der Schönenberger Architektur Immobilien GmbH und Georg Imhof von der I + S Generalbau GmbH. (Foto: zvg) Der Schallschutz ist wichtig Bedenken, dass Emissionen der nahe gelegenen Autobahn für Beeinträchtigungen sorgen, werden ebenfalls zerstreut. Dank optimalem Schallschutz sei von der Strasse kaum etwas wahrzunehmen. Gleichzeitig wurden die Gebäude lauf der Schönenberger Architektur Immobilien GmbH in L-Form zueinander gebaut. Für diese Lösung habe man sich aus schalltechnischen Gründen entschieden und sogar extra einen Akustiker beigezogen. In Architekturforen und -Wettbewerben taucht die L-Form immer wieder auf, gerade auch in Zusammenhang mit Lärmschutz. Mitunter wird darauf verwiesen, dass die durchgestreckten Grundrisse zur ruhigen Seite der Strasse oder Umgebung hin orientiert werden. Vor allem Familien dürften sich für die Häuser in Brüttisellen interessieren. Auf sie wirkt das Angebot denn auch zugeschnitten. Die Bauherrschaft weist auf die Grünflächen hin, die zwischen den Gebäuden eingeplant sind. Wert gelegt hat man aber auch auf grosszügige Sitzplätze, auf denen es sich die Bewohner gemütlich machen können. Von da aus sollen sie die Abendsonne geniessen können. Gleichzeitig wurden die Dachaufbauten so konzipiert, dass sie den Bewohnern Aussicht auf den Uetliberg und den Albisberg gewähren. Die Kraft der Gaube Die Gaubenform, von der im Projektbeschrieb in diesem Zusammenhang die Rede ist, bezeichnet einen Dachaufbau im geneigten Dach eines Gebäudes. In der Schweiz auch unter dem Namen Lukarne bekannt, diente die Dachgaube ursprünglich zur Belichtung und Belüftung des Dachraumes. In den Gauben von Wohnhäusern befinden sich aus diesem Grunde in der Regel Fenster. Dadurch erzielt die Gaube einen weiteren erwünschten Nebeneffekt: Sie vergrössert den nutzbaren Raum. Wer eine solche – man könnte schon fast sagen – Siedlung baut, muss natürlich auch das Verkehrsregime im Auge behalten. Dazu gehört, genügend Parkplätze in den Neubauten zu schaffen. Ein Carport ist eingeplant, und zum Projekt gehört auch eine Tiefgarage. Das Doppeleinfamilienhaus indes verfügt über je einen zugehörigen Stellplatz. Wer das Gebäude verlassen und sich in der Natur erholen will, hat es in Brüttisellen bekanntlich nicht weit. Für attraktive Freizeitmöglichkeiten sei in der Gemeinde ebenfalls gesorgt, heisst es im Projektbeschrieb weiter: «Naherholungsgebiete wie der Hardwald und das Naturschutzgebiet Klimm werden von der Bevölkerung sehr geschätzt.» Weitere Informationen: www.wohnen-bruettisellen.ch

Kurier Nr. 21 23.5.2019 Dorfspiegel Dietlikon 5 Kinderzirkus Manege frei für die Kinder Vor zehn Jahren haben die international erfolgreichen Artisten Lorenz Matter und Cornelia Clivio mit Zirkuskursen für Kinder begonnen. Am vergangenen Sonntag konnten 45 Kinder und Jugendliche ihr Können Familien und Freunden vorführen. Sibylle Ratz Es steckt viel Arbeit und Ausdauer dahinter: Was bei einer Zirkusaufführung meist leicht und gekonnt aussieht, ist das Ergebnis von vielen Stunden Training und Schweiss. Das ist bei den grossen Zirkusartisten so, aber auch bei den Kleinen. Kinderzirkus als feste Grösse in Dietlikon Mit wenigen Kindern hat der Kinderzirkus am Bach vor zehn Jahren begonnen, mittlerweile ist er zu einer Institution in Dietlikon geworden. Etwa 50 Kinder besuchen pro Jahr die «Jugend und Sport»-zertifizierten Kurse von Lorenz Matter und Cornelia Clivio. Die beiden haben jahrzehntelange Erfahrung als Artisten und sind auch heute noch erfolgreich mit ihren Programmen als Coloro und Duo Scacciapensieri auf internationalen Bühnen präsent. Zur Jubiläumsaufführung am vergangenen Sonntag gratulierten denn auch verschiedene Prominente. Zwar waren sie nicht direkt vor Ort, aber persönliche Videobotschaften von Komiker Peach Weber, Schlangenfrau Nina Burri, Zauberkünstler Pat Perry und Musiker Andrew Bond wurden im Programm eingebaut. Auch von der Dietliker Gemeindepräsidentin Edith Zuber kamen Glückwünsche. Alt Bundespräsident Schneider-Ammann sorgte mit seinem öffentlichen französisch Einspieler, der von Lorenz ein wenig überarbeitet wurde, schon für die ersten Lacher. Ausbildung Schritt für Schritt Das Highlight waren aber natürlich die Kinder und Jugendlichen, die ihre lang geübten Kunststücke auf dem Einrad, bei der Boden-Akrobatik, am Trapez, am Tuch und am Hammock (als U aufgehängtes Tuch) zeigten. Mit grossem Eifer waren die Kinder als Päcklipöstler unterwegs oder chillten auf Kuba in den Tüchern. Es war eine bunte Reise aus zehn Jahren Kinderzirkus, die mit jeder Gruppe wieder neu beginnt. Mit viel Einfühlungsvermögen und Geduld schaffen es Clivio und Matter, dass die Kinder und Jugendlichen bei den akrobatischen Übungen über sich hinaus wachsen und sich Dinge getrauen, bei denen den Eltern der Atem stockt. Dabei müssten die beiden zeitweise gleich mehrere Paar Arme haben. Aber sie schaffen es auch so hier eine Hilfestellung bei einem Überschlag zu geben und gleich an der anderen Ecke die Kinder für die nächste Nummer anzutreiben. Aber auch bei der Aufführung steht Sicherheit an erster Stelle, wie auch in den Kursen. So lassen die beiden die Nachwuchs-Artisten keine Sekunde aus den Augen. Weisse Rosen zum Finale Die letzten Jahre bekamen die Mitwirkenden zum Finale ein selbstgemachtes Geschenk von einer Mutter. Sie ist vor wenigen Wochen bei einem tragischen Unfall ums Leben gekommen. In Gedenken an sie bekamen deshalb alle Mitwirkenden eine weisse Rose. Unter grossem Applaus verabschiedeten sich die jungen Artistinnen und Artisten zusammen mit den Zirkusleitern Matter und Clivio. Nach den Sommerferien starten dann auch wieder neue Kurse. Die Zirkuskurse sollen in den nächsten Jahren etwa im selben Umfang weiter bestehen. Ein Ausbau ist nicht geplant. «Wir geben auch noch diverse Erwachsenen-Kurse und haben selber Bühnenauftritte. Jetzt haben wir eine gute Grösse und so macht es uns auch weiterhin Spass», sagt Matter. www.loftambach.ch/kinderkurse Fulminant und farbig: Das Programm des Kinderzirkus zum Zehn-Jahr-Jubiläum begeisterte. (Fotos sr)

Gemeindezeitung Kurier