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2019_10

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Effretiker Tanzschule

Effretiker Tanzschule lädt zum Ausprobieren ein Tanzworkshops «Color your style» Anlässlich des 5-jährigen Jubiläums veranstaltet die Tanzschule am 9. und 10. März 2019 exklusive Tanzworkshops und kostenlose Try-out-classes. Die Schulleiterin, Cécile Lehner, hat zum Jubiläum ganz nach dem Motto «Color your style» Workshops organisiert, welche sich vom laufenden Kursangebot unterscheiden. So gibt es einen Latin Hip Hop, Musical Dance, Vogueing, Contemporary, Salsa Cubana und High Heels Workshop. Speziell an letzterem: dieser wird von einem männlichen Tänzer unterrichtet. Die Workshops richten sich an tanzbegeisterte Jugendliche und Erwachsene. Auch Anfänger/innen sind willkommen. Wer Freude hat, sich zu Musik zu bewegen, ist hier richtig. Die Workshops bieten eine gute Gelegenheit etwas Neues auszuprobieren, wobei der Spass im Vordergrund steht. Am Sonntag findet eine kostenlose Yoga, Zumba und Mama-Baby-Fit Lektion statt. Samstag, 9. März ab 13.00 Uhr und Sonntag, 10. März ab 09.30 Uhr Poststrasse 1, 8307 Effretikon, www.dancegallery.ch Auskunft erteilt gerne Cécile Lehner, Telefon 079 358 63 53 WIR HABEN DEN 4x4. DU HAST DAS ABENTEUER. RAV4 HYBRID. Musik und Wort Sonntag 10. März 17.15 Uhr Kirche Wangen Thema: Felix-Mendelssohn-Bartholdy (1809 - 1847) Musik: Wort: Kirchenchor unter der Leitung von Stephan Lauffer Jung-Min Lee, Orgel Pfarrer Beat Javet 100% 4x4. 100% HYBRID. RAV4 Hybrid Style 4x4, 2 ,5 HSD, 145 kW, Ø Verbr. 5 ,6 l / 100 km, CO₂ 127 g / km, En.-Eff. D. Ø CO₂-Emissionen aus Treibstoff- und / oder Strombereitstellung 30 g / km. Ø CO₂-Emission aller in der Schweiz immatrikulierten Fahrzeugmodelle 137 g / km. Die Verbrauchswerte beruhen auf einer Schätzung und sind noch nicht homologiert. Stand Januar 2019.

Kurier Nr. 10 7.3.2019 Dorfspiegel Dietlikon / Wangen-Brüttisellen 3 fehlten, brachte «Drüdieter» Stücke bekannter Komponisten aus dem Bereich Ländlermusik zu Gehör, allerdings in bisher nicht gehörter Form. Da fehlten weder Jost Ribary noch Rees Gwerder. Ob dieser, würde er noch leben, seine Polka «Dr Mütsche-Geist» im harten Rockrhythmus jedoch auf Anhieb erkannt hätte, sei offen gelassen. Während Dieter Sulzer als Leadsänger, Flötist und Maultrommelspieler brilliert, sind seine Kollegen Virtuosen auf verschiedenen akustischen und elektrischen Saiteninstrumenten. Dazu gehört auch die Halszither, die Dide Marfurt sehr am Herzen liegt, ist es doch ein aussterbendes Instrument. Gemäss seinen Worten hat eine Halszither normalerweise neun Saiten. Er spiele jedoch auf einer achtsaitigen, der andere Dieter auf einer zehnsaitigen, so dass es schliesslich von der Saitenzahl her wieder stimme. Optisch ist die Halszither näher bei der Mandoline als bei der Gitarre. Auch das Trümpi, besser bekannt als Maultrommel, gehört zu den ältesten Volksmusikinstrumenten in der Schweiz, während die von Marfurt gekonnt eingesetzte, mit einem Ziegenfell bespannte Rahmentrommel Bodhran ihren Ursprung in Irland hat. Je länger das Konzert dauerte, je präziser und eindrücklicher wurde das Zusammenspiel der beiden Instrumentalisten Marfurt und Ringli. Altes und Neues Das Repertoire der drei Musiker reicht von Ländlermusik über alte Volkslieder bis zu Eigenkompositionen. Da die in der Ländlermusik üblichen Tänze Schottisch, Mazurka und Polka ihren Ursprung alle nicht in der Schweiz haben, sind die drei Dieter zum Schluss gekommen, es wäre an der Zeit, wieder einmal etwas Neues einzuführen. Sie wollten jedoch nicht allzu exotisch werden und einigten sich daher auf Musik aus dem südosteuropäischen Raum. Und so kam es, Nicht nur als Leadsänger und Flötist stellte Dieter Sulzer sein Können unter Beweis, auch als Trümpi- oder Maultrommelspieler glänzte er. (Foto rm) dass auch ein Hauch von Orient durch den Bertea-Dorftreff wehte, allerdings – im Zeitalter der Integration – mit einem deutschen Text. Während «Drüdieter» die Ländlerkompositionen musikalisch aufpeppt, singt Dieter Sulzer die alten Volkslieder teilweise mit den Originaltexten. Einigen haben sie aber auch neue Texte verpasst oder ein Lied aus dem süddeutschen Raum aus dem Schwäbischen ins Schweizerdeutsche übertragen. Dass Lieder wie «De Heimetvogel», ein altes Volkslied aus dem Kanton Solothurn, melancholisch klingen, gehört bei diesem Musikgenre einfach dazu. Dafür, dass es aber auch schon früher lustig zu- und hergegangen ist, war ein Lied aus dem St. Galler Rheintal der beste Beweis. «Es ist erstaunlich», meinte Dieter Sulzer dazu, «dass aus einer so katholischen Gegend ein so fröhliches Lied kommt.» Auch seine Kollegen zeigten bei den Ansagen, dass man Volksmusik in allen ihren Formen auch mit Humor präsentieren kann. Die drei Dieter sind aber auch schöpferisch aktiv, sowohl als Komponisten von Instrumentalstücken wie auch als Liedermacher. Ihre Lieder berührten und belustigten das Publikum je nach Inhalt gleichermassen. Die Hymne an das Simmental gehörte eher zu den letzteren. Der Unterschied zu anderen Liedermachern liegt darin, dass jene sich meistens selber auf der Gitarre begleiten, bei «Drüdieter» jedoch die Begleitung, dank dem virtuosen Spiel von Dide Marfurt und Dieter Ringli voller und melodiöser klingt. Dass ihre Art zu jodeln nicht den Vorstellungen des Eidgenössischen Jodlerverbandes entspricht, verzeihen ihnen die Zuhörer gern. Der Anfang am Ende Dass die drei Dieter sich beim Publikum für den Applaus mit dem «Ufstah-Jodel», also eher einem Morgenlied, als Zugabe bedankten, passte zu ihnen. Sie nehmen die Musik, vor allem die Volksmusik ernst aber nicht todernst. Ein gewisser Schalk schimmert immer durch. Schon die Bezeichnung ihrer Musik als «Agglofolk», was ausgedeutscht Agglomerations-Folklore heissen dürfte, weist darauf hin. Bundesamt für Strassen ASTRA Rückbau der Überführung Obere Wangenstrasse Zwischen März und voraussichtlich September 2019 saniert das Bundesamt für Strassen ASTRA die Überführung Obere Wangenstrasse über die A1 bei Wangen-Brüttisellen. In der Nacht vom Samstag auf den Sonntag erfolgt der Rückbau der bestehenden Überführung. Das Bundesamt für Strassen AST- RA hat bis im Jahr 2015 mehrere Überführungen zwischen der Verzweigung Brüttisellen und Effretikon saniert. Nun wird von März bis voraussichtlich Ende September 2019 die Überführung Obere Wangenstrasse, die Wangen und Brüttisellen verbindet, instandgesetzt. Unter anderem werden die Fahrbahnplatte ersetzt und die Widerlager saniert. Rückbau der Überführung und Einbau Leergerüst In der Nacht von Samstag auf Sonntag wird die bestehende Überführung Obere Wangenstrasse zurückgebaut. Der Verkehr auf der A1 wird dafür in dieser Nacht von 19.30 Uhr bis 11 Uhr in beiden Fahrtrichtungen auf je eine Fahrspur abgebaut. In den Nächten danach erfolgen Arbeiten für den Einbau eines Lehrgerüsts. Allfällige Terminverschiebungen infolge Witterung bleiben vorbehalten (Ersatztermin Rückbau: 16./17. März 2019). Sperrung der Brücke während der gesamten Bauzeit Von Anfang März bis zum Abschluss der Bauarbeiten im September 2019 bleibt die Überführung für jeden Verkehr (inklusive Langsamverkehr) gesperrt. Der Motorfahrzeugverkehr wird über die Zürich-, Stations- und Haldenstrasse umgeleitet, der Fuss- und Veloverkehr über die Schüracherund Baltenswilstrasse. Die Bauarbeiten können Lärm verursachen. Alle am Projekt Beteiligten bemühen sich, die Auswirkungen auf den Verkehr sowie auf Anwohnerinnen und Anwohner so gering wie möglich zu halten, und danken allen Betroffenen für ihr Verständnis.

Kurier die Wochenzeitung von Dietlikon und Wangen-Brüttisellen