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2018_49

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Sonntagsverkauf am 23.

Sonntagsverkauf am 23. Dezember Das Brandbachcenter lädt mit all seinen Geschäften zum ausgedehnten Weihnachtsshopping – mit einer riesigen Auswahl an Geschenkideen, Personal, das sich Zeit nimmt für die Kundschaft, und immer genügend Parkplätzen. Ganz besonders eignet sich dazu der Sonntagsverkauf vom 23. Dezember von 10 bis 18 Uhr, inklusive Punschstand und Päckliservice. Im Brandbachcenter Festliche Weihnachtsstimmung Geniessen Sie Ihren Feierabend im Brandbachcenter mit einem feinen Glas Glühwein. Während fleissige Heinzelmännchen Ihre Weihnachtsgeschenke kunstvoll verpacken, schweift Ihr Blick völlig stressfrei und in grosser Vorfreude über die Auslage der tollen Hauptpreise im grossen Weihnachtswettbewerb. Das Brandbachcenter präsentiert sich auch in dieser Saison als das perfekte Weihnachtscenter und offeriert mit dem Sonntagsverkauf am 23. Dezember einen speziellen Last Minute Shopping Day für alle Spätentschlossenen und Gschänkliposchter mit Nerven aus Stahl. Die heisseste Shopping-Adresse: BRANDBACHCENTER Neue Winterthurerstrasse 7 8305 Dietlikon www.brandbachcenter.ch Öffnungszeiten: Media Markt, C&A, Globus Outlet, Schild Outlet, Ochsner Sport, Dosenbach +Sport, Zebra, Kiosk, Reno und H&M: Montag bis Samstag: 10 bis 20 Uhr Caffè Spettacolo: Montag bis Samstag: 9 bis 20 Uhr Päckli-Service Lassen Sie Ihre Geschenke gleich im Brandbachcenter einpacken und tun Sie so gleichzeitig etwas Gutes. Mit nur 1 Franken machen Sie sich und benachteiligte Kinder glücklich. Der gesamte Erlös spendet das Brandbachcenter der Kinderstiftung «Petit Suisse», die sozialbenachteiligten Kindern eine Chance auf eine neue, bessere Zukunft verhilft. Gleichzeitig rundet das Brandbachcenter den Betrag grosszügig auf, so dass bis zu Weihnachten ein schöner Spendenbeitrag zusammen kommt. Vom 7. bis 24. Dezember: Mittwochs: 12 – 20 Uhr Samstags: 10 – 20 Uhr Sonntagsverkauf, 23. Dezember: 11 – 18 Uhr Montag, 24. Dezember: 10 – 17 Uhr Glühwein oder Punsch Er duftet nach Zimt und Nelken und wärmt beim Trinken die kalten Hände: Der Glühwein hat aktuell wieder Hochsaison und ist ein absolutes Highlight auf allen Schweizer Weihnachtsmärkten. Typischerweise wird er aus Rotwein gemacht und schmeckt mit den weihnachtlichen Zutaten so richtig nach Advent. Die Besucher des Brandbachcenters können sich noch bis Weihnachten eine Verschnaufpause vom Shoppen gönnen und einen warmen Glühwein oder einen feinen Punsch auf dem Vorplatz zwischen dem Brandbachcenter und Conrad geniessen. Jeden Freitagabend ab 16.30 Uhr und samstags ab 12 Uhr bis jeweils zum Ladenschluss und bis zum 24. Dezember offeriert der Glühweinstand den Becher Roten Glühwein für 5 Franken. Den alkoholfreien Punsch gibt es in den Aromen Orange, Apfel oder Rum und geht für 3 Franken pro Becher über die Theke. Am 24. Dezember ist der Punschstand von 12 bis 17 Uhr geöffnet. Grosser Weihnachtswettbewerb mit Preisen im Wert von 10000 Franken Verpassen Sie nicht den grossen Brandbachcenter Weihnachtswettbewerb. Es locken Sachpreise von den Brandbachcenter-Geschäften im Wert von 10000 Franken. Alle Geschenke sind im Dezember in der Mall ausgestellt. Teilnahmecoupon erhalten Sie in allen Brandbachcenter-Geschäften. Machen Sie mit – wir wünschen Ihnen viel Glück.

Kurier Nr. 49 7.12.2018 Dorfspiegel Dietlikon 5 Gemeindeversammlung Dietlikon Debatte um offizielle Geschenke und finanzielle Geschicke Eine Senkung des Steuerfusses um drei Prozentpunkte auf 92 Prozent und die Vorberatung eines Kredits für den Umbau und die Erweiterung des Alterszentrums Hofwiesen: Am Montag gab es an der gut besuchten Gemeindeversammlung im Fadachersaal vieles zu besprechen. Leo Niessner Am Montag passierte das Undenkbare: Gemeindepräsidentin Edith Zuber verlor vor versammeltem Plenum kurz die Fassung. Das Lachen konnte sie nicht unterdrücken. Damit habe jetzt auch Dietlikon sein «Bündnerfleisch-Gate», scherzte die sonst so kontrollierte Politikerin mit Verweis auf den Lachanfall von Alt- Bundesrat Hans-Rudolf Merz. Das Lachen übertrug sich aufs Plenum. Kein Wunder, denn die Aufzählung, die sie vor den 137 Stimmberechtigten im gut gefüllten Fadachersaal verlas, hatte ja wahrlich etwas Skurriles an sich: ein paar Kugelschreiber, Blumen, ein Früchtekorb. Diese und andere kleine Präsente werden mitunter (und vornehmlich zum Jahresende) an ausgewählte Behördenmitglieder und Mitarbeitende der Gemeinde Dietlikon überreicht. Doch genau das hatte die Neugier zweier Dietliker Bürger geweckt. Sie wollten vom Gemeinderat wissen, wann welche Geschenke mit einem Wert bis 200 Franken ausgerichtet werden, und warum. Praxisfremd sei das, schrieben sie in ihrer Anfrage, die nun an der Gemeindeversammlung beantwortet sein wollte. Zudem begünstige die Annahme der Präsente die Korruption, hatten die beiden Dietliker weiter geschrieben. Und so sah sich Edith Zuber zu einer mehr oder minder minutiösen Aufzählung gezwungen, und zur Erklärung, dass man sich bei der Geschenkpraxis an Vorgaben des Regierungsrates halte. Eine Statistik über Geschenke gebe es zwar nicht, ergänzte die Gemeindepräsidentin. Doch etwas konnte sie versichern: Dass immer weniger Präsente überreicht werden. Eine Antwort, die dem Dietliker Erich Nufer, einem der beiden Anfragesteller, gefiel: «Tip top», sagte er und hielt den Daumen hoch. Auflockernde Heiterkeit Das ansteckende Lachen der Gemeindepräsidentin tat gut. Es wirkte entspannend, nach den beinahe 90 Minuten, die hinter den Anwesenden lagen. Die Minuten waren gefüllt mit weitaus ernsteren Themen. Immerhin ging es an dem Abend darum, das Budget abzusegnen. Zunächst war dasjenige der politischen Gemeinde an der Reihe. Dazu gab es einen Blick in den Finanzplan der Gemeinde. Er sieht für die nächsten zwei Jahre einen leichten Gewinn voraus, unter Berücksichtigung des moderaten Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstums in der Region. Der Finanzplan der Gemeinde sieht für die nächsten zwei Jahre einen leichten Gewinn voraus. Nicht zuletzt auf diesen Beobachtungen basierte der Antrag des Gemeinderates: Dietlikons Erfolgsrechnung schliesst bei einem Aufwand von 48 064 700 Franken und einem Ertrag (ohne ordentliche Steuern) von 36 860 300 Franken mit einem Mehraufwand von 11 204 400 Franken ab. Zur Deckung dieses Mehraufwandes sollte nach seinem Willen eine Steuer von 37 Prozent beziehungsweise 10 223 000 Franken erhoben werden. Der Rest von 981 400 Franken solle zulasten des Eigenkapitals verbucht werden. Plötzliche Korrektur Nun gab es da aber am Montag eine Korrektur, nachdem ein Betrag von 283 300 Franken urplötzlich wegfiel. Grund dafür war ein privater Rekurs von Erich Nufer gegen die vom Gemeinderat festgelegte Stromkonzession: ein Thema, das bereits in Leserbriefspalten im Kurier aufgegriffen wurde und letzte Woche im «Zürcher Unterländer» titelte. «Illegale Stromangabe füllte jahrelang die Gemeindekasse» war da zu lesen. Leicht hätte man denken können, dass sich eine Diskussion entfacht, sobald es um die entsprechenden Positionen im Budget ging. Doch Beat Lüönd, Präsident der Rechnungsprüfungskommission (RPK), stellte einzig fest, dass es tatsächlich auf Gemeindestufe keine rechtliche Grundlage für die Konzessionsabgaben gegeben habe. Diese waren daher auch kurzerhand aus dem Budget 2019 gestrichen worden. Durch die wegfallenden Einnahmen erhöhte sich der Ausgabenüberschuss somit auf 1264700 Franken, was fast dem Betrag der Doppelabschreibungen entspricht und somit einem knapp positiven bereinigten Ergebnis. Ob denn Rückstellungen im Budget vorgesehen wurden, für die anderen Jahre, in denen die Konzession unrechtmässig erhoben worden seien, wollte Erich Nufer kurz darauf wissen. Die Antwort von Gemeindepräsidentin Edith Zuber fiel kurz und deutlich aus: «Nein». Am Ende genehmigten die Stimmberechtigten das Budget 2019 und damit auch den Steuerfuss von 37 Prozent. Ebenfalls zugestimmt hat das Plenum am Montag einem Objektkredit von 9936000 Franken für den Umbau und die Erweiterung des Alterszentrums Hofwiesen hinsichtlich der Urnenabstimmung im Mai des nächsten Jahres. Die umfangreichen Pläne wurden am Montag im Fadachersaal erläutert: Der Wechsel hin zu mehr Einzel- statt Zweibettzimmern. Der Ausbau der Demenzabteilung. Der Umbau der Küche, die den gestiegenen Anforderungen im Bereich der Hygiene gerecht werden muss. Der Verzicht auf Treppen. Und die helle und freundliche Lounge – die am Montagabend doch zu reden gab. Ein teurer Luxus, kritisierte Valter Varisco vom Netz Dietlikon. «Ich möchte schauen, wer da dann sitzt», stellte er fest. Die Frage nach einem Plan B In dem Moment sah sich Martin Keller gezwungen, ans Mikrofon zu treten: Mit einem Sorry, dass er sich als Gemeindeschreiber zum Traktandum äussere. Doch er habe das Projekt begleitet und sei zudem mehrmals in der Woche im Alterszentrum Hofwiesen. «So chillig ist diese Lounge dann doch nicht», sagte er und verwies darauf, dass die Restaurationsbetriebe den Bewohnern bereits Platz wegnehmen. Auf die Frage aus dem Plenum nach einem Plan B, sollten die Stimmbürger dem Projekt am 19. Mai 2019 an der Urne eine Abfuhr erteilen, sagte Roger Würsch, Soziales und Gesundheit: «In dem Fall verhielte es sich wie beim Stadionprojekt in Zürich.» Dann müsste erst ein neues Projekt entwickelt werden. Jetzt konzentriere man sich erst einmal darauf, dem Souverän den Um- und Neubau des Alterszentrums Hofwiesen ans Herz zu legen. Denn auch wenn es abgelehnt würde – zahlreiche Sanierungsarbeiten am Gebäude müssten so oder so durchgeführt werden. Diese Argumente überzeugten die Stimmberechtigen im Fadachersaal. Sie genehmigten den vorberatenden Antrag zu Handen der Urnenabstimmung vom 19. Mai 2019 von 9 936 000 Franken für den Umbau und die Erweiterung des Alterszentrums Hofwiesen mit einem eindeutigen Ergebnis: mit 138 zu 2 Stimmen. Debatte um den Steuerfuss Während aus der Küche bereits der würzige Geruch von Schinkengipfeli den Saal erfüllte, hiess es noch einmal ausharren. Denn nach der politischen Gemeinde musste auch das Budget der Schulgemeinde abgesegnet sein. Und da kam es zu Diskussionen. Die finanzielle Situation der Schule ist positiv, auch mit Blick in die nahe Zukunft. Das liegt unter anderem daran, dass im Gegensatz zur politischen Gemeinde keine grossen Investitionen anstehen. Da hätte es die Schulpflege lieber gesehen, dass der Steuerfuss mit 2 Prozent nur moderat gesenkt wird. Die RPK hingegen beantragte eine Senkung des Steuerfusses von 58 auf 55 Prozent. Den damit einhergehenden Ertragsüberschuss von 203 500 Franken könne man gut in Kauf nehmen. Weitere Beschlüsse der Gemeindeversammlung: Seite 13.

Gemeindezeitung Kurier