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2018_43

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10 Parteien –

10 Parteien – Organisationen – Vereine Kurier Nr. 43 26.10.2018 «De Baruch – en unbruuchbare Hirtehund» Heiteres Weihnachtstheater Die Proben für die Kolibri-Weihnacht vom 3. Advent haben begonnen. Frauenverein Dietlikon Blick ins Novemberprogramm Am ersten Novembertag treffen sich Frauen und Männer, die gerne gemütlich und in Gesellschaft frühstücken, im reformierten Kirchgemeindehaus. Berührendes Weihnachtstheater: «De Baruch – en unbruuchbare Hirtehund». «De Baruch – en unbruuchbare Hirtehund» – so heisst das Weihnachtstheater von Andrew Bond, das die reformierte Kirche Dietlikon am 3. Advent aufführt. Wer im Kolibri-Alter ist (Kindergarten bis und mit vierte Klasse) und Lust hat, bei dieser spannenden, heiteren und natürlich auch weihnachtlichen Geschichte mitzuspielen, ist hier richtig. Wer gerne singt und wem es Freude macht, die Kinder mit dem Weihnachts-Ad-hoc-Chor unter Leitung von Peter Vollenweider bei den Liedern zu unterstützen, ist gebeten, sich zu melden. Weitere Informationen und den Anmeldetalon (Anmeldeschluss ist der 2. November) gibt es bei Christa Steinhauer, 044 833 22 50, christa.steinhauer@ ref-dietlikon.ch Das Kolibri-Weihnacht-Team freut sich über alle, die mitwirken, aber natürlich auch über alle, die als Zuschauer an der Kolibri-Weihnacht teilnehmen. Kolibri-Weihnacht-Team Pfarrerin Christa Steinhauer Reformierte Kirche Dietlikon So, 16. Dezember, 17 Uhr Reformierte und Katholische Kirche Dietlikon Gedanken rund ums Bleiben Der Taizé-Gottesdienst im Oktober behandelt das Thema «Bleiben». Diesmal findet gleichzeitig auch wieder eine Sammlung für die Papageno-Stiftung statt. Sammelgut wird ab 7 Uhr entgegengenommen. Das Frühstücksbuffet ist ab 8 Uhr bereit. Zum letzten Mal in diesem Jahr können saubere, guterhaltene Kleider und Heimtextilien im Kirchgemeindehaus abgegeben werden. Köbi Äbli holt die Sachen ab, obwohl bei ihm zu Hause der 1. November ein Sonntag (Allerheiligen) ist. Die nächste Kleidersammlung ist erst am 7. Februar 2019. Es ist zu beachten, dass an der Weihnachtssammlung vom 7. Dezember keine Secondhand-Artikel gesammelt werden. Papageno hat Schwierigkeiten, die Transporte zu finanzieren und beschränkt sich im Moment auf das Vordringlichste. Die Weihnachtsaktion wird Mitte November im Kurier noch genauer vorgestellt werden. Räbeliechtli-Umzug Am 6. November findet, wie alle Jahre im November, der Räbeliechtli-Umzug statt. Unterstützt vom Musikverein werden die Kinder ihre selbstgeschnitzten Laternen durch die dunkle Nacht tragen. Die Route wird im Kurier vom 1. November beschrieben werden. Am 15. November lädt der Frauenverein Dietlikon zum ersten Suppenzmittag im laufenden Vereinsjahr. Von 11.30 bis 13.30 Uhr servieren Helferinnen des Frauenvereins im reformierten Kirchgemeindehaus eine hausgemachte Gemüsesuppe. Fleisch, das die Metzgerei Müller in Brüttisellen spendet, bildet die Grundlage der währschaften Mahlzeit für kühlere Tage. Zahlreiche Spenderinnen werden süsse und salzige Wähen backen. Dazu wird Tee oder Kaffee angeboten. Dieses Mittagessen wird zum Preis von nur 11 Franken angeboten. Der Gewinn geht diesmal an die Stiftung Ronald McDonald Haus in St. Gallen. Diese Stiftung kümmert sich um die Familien kranker Kinder und ermöglicht ihnen ein Heim auf Zeit in der Nähe ihres Sorgenkindes. Spielen spielt eine Rolle Jeden Montag wird fleissig für Papageno gestrickt und die Frauenkultur bei Kaffee und Kuchen gepflegt. Die Jassgemeinschaft hat sich selber aufgelöst und organisiert sich fortan in Eigenverantwortung. Nach Absprache mit dem Alterszentrum Hofwiesen wäre es auch möglich, am monatlich einmal stattfindenden Spielnachmittag teilzunehmen oder in der Cafeteria einen Jass zu klopfen. Immerhin wurde aber beschlossen, das Jassturnier künftig viermal jährlich auszutragen. Das heisst doch wohl, dass weiterhin spielend trainiert werden wird. Der Frauenverein Dietlikon wünscht allen einen schönen Spätherbst. Kaum zu glauben, in zwei Monaten ist Weihnachten schon wieder vorbei. Frauenverein Dietlikon Gertrud Frey Am 28. Oktober wird der dritte ökumenische Taizé-Gottesdienst in diesem Jahr gefeiert. Im Zyklus «Fliehen – Kommen – Bleiben» beschäftigt er sich dieses Mal mit dem Thema «Bleiben». Der Gottesdienst findet um 19.15 Uhr in der Reformierten Kirche Dietlikon statt. In gewohnter Manier wird es viel Raum für Lieder aus Taizé geben und die verschiedenen Texte werden die Teilnehmer in Momenten der Stille wirken lassen. Alle sind eingeladen zum «Singen – Hören – Schweigen» und einer kleinen Abendmahlsfeier. Reformierte und Katholische Kirche Dietlikon Pfarrerin Christa Nater Frauenchor Dietlikon Kulinarik-Treff an der Ausstellung Der Frauenchor Dietlikon betreibt ein Künstlerbeizli an der Ausstellung HandKunstWerk. Gerne verwöhnt der Frauenchor Dietlikon die Besucher mit feinen und selbstgebackenen Kuchen. Oder doch lieber mit Wienerli und Brot, oder feinem, selbst hergestellten Sandwich? Auch für den Durst gibt es einige Süssgetränke, Tee, Weiss- und Rotwein und Bier. Für diejenigen, die es gerne prickelnd mögen, gibt es neu auch ein Cüpli oder einen der berühmten Sängerkafis mit Schuss und Rahm. Das Künstlerbeizli ist am Freitag ab 17 – 21 Uhr und am Samstag und Sonntag ab 11 Uhr geöffnet, bis zirka 18 Uhr, je nach Besucheransturm. Die Frauenchor- Sängerinnen bedienen die Gäste gerne am Tisch und freuen sich uns auf sie. Frauenchor Dietlikon Eliane Baumann Fr – So, 2. bis 4. November Fadachersaal, Dietlikon

Kurier Nr. 43 26.10.2018 Parteien – Organisationen – Vereine 11 Turnen in der Seniorenriege des TVD Dabei sein heisst, nicht allein zu sein Fitte Senioren: Gemeinsames Turnen. (Foto zvg) Das Seniorenturnen wird seit 1984 im TV Dietlikon angeboten. Seit dem Jahr 2010 bilden neu zirka 45 Seniorinnen und 75 Senioren die Seniorenriege Dietlikon. Ein Vereinsporträt. Geturnt wird bei den Senioren getrennt in zwei Gruppierungen, je nach körperlicher Verfassung. Der Eintritt erfolgt meistens ab zirka dem 55. Altersjahr. Wer fit bleiben will, ist bei den Senioren goldrichtig. Das gut ausgebildete Leiterteam bietet den Teilnehmern ein Turnprogramm, aufgebaut nach dem aktuellen Ausbildungskonzept im Erwachsenensport Schweiz «esa». Dies ist ein auf den Breiten- und Freizeitsport ausgerichtetes Förderprogramm des Bundesamtes für Sport, BASPO. Die Lektionen basieren auf Beweglichkeit, Kraft, Kondition und Vielseitigkeit. Die Senioren turnen jeweils am Mittwochabend in der Sporthalle Hüenerweid Halle 4, die Senioren 2 (ältere Männer) von 16 – 17.30 Uhr und die Senioren 1 (jüngere Männer) von 18 – 19.30 Uhr. Diese beiden Komponenten widerspiegeln immer wieder ihre Wichtigkeit. Das fröhliche und gemütliche Beisammensein ist Balsam für Geist und Seele. Rahmenveranstaltungen Die verschiedenen Rahmenveranstaltungen wie Wanderungen, Besichtigungen und auch das interne Jassturnier sind feste Anlässe im Jahresprogramm. Dieser Aspekt ist selbstverständlich, hat doch jedes Mitglied bei Unfall oder Krankheit die Wertschätzung und Aufmerksamkeit. Diese Zuneigung hilft sehr oft, den Alltag besser zu bewältigen. Seniorenriege TVD René Mohler Auskunft: www.tvdietlikon.ch – René Mohler, Technischer Leiter, 044 833 11 52 – Otto Zuberbühler, Präsident Seniorenriege, 044 833 01 17 Eidgenössische Abstimmung Vor schweren Eingriffen in die Privatsphäre Die SP Dietlikon sagt Nein zur willkürlichen Überwachung von Versicherten. Am 25. November gelangt eine Änderung des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts zur Abstimmung. Gegen diese Vorlage, welche der Überwachung von Versicherten die gesetzliche Grundlage verschaffen soll, spricht auf den ersten Blick kaum etwas: Sozialversicherungen sollen Detektive einsetzen können, um Betrügern auf die Spur zu kommen. Problematische Vollmachten Problematisch an diesem Gesetz ist jedoch, dass Anbietern von Sozialversicherungen, das heisst auch privaten Unternehmen, damit Vollmachten eingeräumt werden, über die nicht einmal die Polizei verfügt. So darf die Polizei ohne richterliche Genehmigung nur den öffentlichen Raum observieren, während Versicherungsdetektive neu auch den Privatbereich überwachen dürften, solange dieser vom öffentlichen Raum aus frei einsehbar ist. Eingriffe in die Privatsphäre Die Anordnung einer solchen Observation, die mit Ton- und Videoaufnahmen des Privatlebens des Überwachten verbunden ist und über einen Zeitraum von sechs Monaten (oder auch länger) erfolgen kann, soll durch einen Angestellten der Versicherung und damit in deren Eigeninteresse und ohne jegliche rechtsstaatliche Kontrolle erfolgen. Es ist höchst bedenklich, wenn hoheitliche Aufgaben an Private übertragen werden sollen, welche mit schweren Eingriffen in die Privatsphäre verbunden sind. Solche Aufgaben sind klar und eindeutig Sache des Staates. Der Rechtsschutz und die Haftung müssen für den Einzelnen gewährleistet sein, zumal sich zirka 50 Prozent der Überwachten nachträglich als unschuldig erweisen, also ohne Grund unter Umständen monatelang observiert und gefilmt wurden. Das Argument, wer Versicherungsleistungen beziehe, stelle sich damit quasi selber unter Generalverdacht und müsse sich halt gefallen lassen, observiert zu werden, ist geradezu zynisch. Eine Invalidenrente zugesprochen zu erhalten, war nie schwieriger als heute und die Anforderungen werden immer noch fortlaufend verschärft. Zu Betrügern abgestempelt Es gibt keinen Grund, ausgerechnet die Personen, die diesen allenfalls jahrelangen Spiessrutenlauf überstanden haben, pauschal zu mutmasslichen Betrügern abzustempeln. Darin zeigt sich vielmehr die Logik der Versicherungen. Sollte dieses verunglückte Gesetz von den Stimmbürgern «durchgewinkt» werden, wird es wohl nicht lange dauern bis die Versicherungslobby erneut in Bern anklopft und auch die Überwachung aller anderen Versicherungsnehmer fordert, denn schliesslich beziehen auch diese Versicherungsleistungen, die den Gewinn schmälern. Die polizeiliche Ermittlung und Strafverfolgung sind sensible Bereiche, welche den strikten Regeln des Rechtsstaates folgen sollen. Das vorliegende Bundesgesetz, welches im Schnellzug-Tempo ausgearbeitet wurde, beachtet diese Regeln klar zu wenig. Eine breite, parteiunabhängige Bürgerbewegung hat deshalb gegen das Gesetz das Referendum ergriffen. Die SP empfiehlt aus diesen Gründen ein Nein zum missglückten Gesetz. Vorstand SP Dietlikon Robert Amsler

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