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2017-44

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Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden 3. November 2017 44 Sehr gute Pilzsaison in den «Kurier»-Gemeinden Von Birkenröhrlingen und Nebelkappen Noch bis Ende November dauert die Pilzsaison. Gemäss Pilzkontrolleur Ralph Bigger sei das feuchtwarme Wetter im Sommer und Herbst ideal für Pilze gewesen. Viele Sammler nutzen die Gelegenheit. Zoltan Tamassy Keine Sekunde muss Ralph Bigger auf die Frage hin überlegen, wie die bisherige Pilzsaison verlaufen sei. «Mega», lautet kurz und bündig die Antwort des Pilzkontrolleurs der Gemeinden Wangen-Brüttisellen, Illnau-Effretikon, Lindau, Weisslingen, Fehraltorf und Russikon. Das Wetter sei diesen Sommer und Herbst für Pilze optimal gewesen, immer ein wenig Sonne und auch genügend Regen. «Feuchtwarm, das haben Pilze gern», sagt Bigger. So verwundert es kaum, dass die Pilzsucher in Scharen zu Bigger gelangen. «Es gab teilweise lange Kolonnen, vor allem an Sonntagen. Ich musste Überstunden machen.» Wie viele der Sammler aus Wangen-Brüttisellen stammen, weiss Bigger nicht. Die Pilzkontrollscheine, auf denen die Pilzsucher ihre Adressen notieren müssen, würden erst im November ausgewertet. Alle Pilzsorten seien laut Bigger gut gediehen, besonders aber Pfifferlinge, Steinpilze, Birkenröhrlinge und Nebelkappen. Trotz aller Freude über die gute Saison: Im Schnitt rund ein Viertel der von den Sammlern bei Bigger vorbeigebrachten Pilze seien ungeniessbar Manche sind enttäuscht, wenn die ganze Korbladung entsorgt werden muss. oder gar giftig. «Manche sind sehr enttäuscht, wenn ich gleich die ganze Korbladung entsorgen muss», sagt der Pilzkontrolleur. Vorsicht: Verwechslungsgefahr! Eine besonders oft von Verwechslungen betroffene Pilzsorte sei der Gallenröhrling, da er optisch dem Steinpilz sehr ähnlich sei. Der Gallenröhrling ist zwar nicht giftig, aber er schmeckt sehr bitter. Giftig dagegen ist der Weisse Knollenblätterpilz. «Vermeintliche Wiesenchampignons entpuppen sich bei der Kontrolle oft als Weisser Knollenblätterpilz», so Bigger. Indessen würden keineswegs nur weniger geübten Pilzsammlern Verwechslungen unterlaufen. Bigger erzählt von einer Dame mit langjähriger Erfahrung «im Pilzeln». Unter ihren zur Kontrolle vorbeigebrachten Exemplaren habe er einmal einen Grünen Knollenblätterpilz gefunden. Ein sehr giftiger Pilz. «Da erschrickt man auch als Kontrolleur und atmet auf, wenn man solch einen Pilz aussortieren kann», sagt Bigger, und fügt hinzu: «Wir Pilzkontrolleure haben eine sehr grosse Verantwortung.» Lesen Sie bitte weiter auf Seite 2 Viel Arbeit für die Pilzkontrolle: Im Durchschnitt ein Viertel der zur Kontrolle vorbeigebrachten Pilze sind ungeniessbar oder giftig. (Foto zt) Sie bannen das Feuer Wie die Feuerwehr Dietlikon an der Hauptübung 3 den Ernstfall im Quartier probte. Im Bann des Hip Hop Wie die offene Jugendarbeit Wangen-Brüttisellen Jungen 5 und Mädchen mit einem Workshop begeisterte. Amtlich Gemeinsam 20 – 22 Wangen-Brüttisellen 23 – 27 Dietlikon 28 – 37 artwork by sarahhearts.com Konzert GOSPELCHOR DÜBENDORF GOSPELCHOR DÜBENDORF GOSPEL – SPIRITUALS – FILMMUSIK Sonntag, 26. November 2017 17.00 Uhr ref. Kirche Bassersdorf Tickets: Fr. 25.– bis 16 Jahre Fr. 15.– Vorverkauf: www.gospelduebendorf.ch oder Telefon 079 697 86 10

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