Aufrufe
vor 2 Jahren

2017-35

  • Text
  • Dietlikon
  • September
  • Gemeinde
  • Telefon
  • Kurier
  • Wangen
  • Wohnen
  • Kinder
  • Gemeinderat
  • Freizyti

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden 1. September 2017 35 Gemeindeabstimmungen vom 14. September in Dietlikon Das Ortsbild in Dietlikon wird sich verändern An der nächsten Gemeindeversammlung wird über ein Baurecht für neue Alterswohnungen sowie ein Darlehen der Gemeinde für diese abgestimmt. Gleichzeitig entscheiden die Stimmbürger darüber, ob die Gemeinde eine Masterplanung für den Raum um die Bahnhofstrasse anstossen muss. Die Geschäfte an der nächsten Gemeindeversammlung geben viel zu diskutieren. Zum einen geht es um einen Erweiterungsbau von Wohnen im Alter beim Alterszentrum Hofwiesen am Standort «Nägelihof» und ein Darlehen dafür durch die Gemeinde. Zum anderen verlangt die Interessengruppe Ortsmitte Dietlikon (IG OD) eine Masterplanung für die Entwicklung rund um die Bahnhofstrasse und hat dazu eine Initiative eingereicht. Die Geschäfte werden – egal wie die Entscheide ausfallen – deutlichen Einfluss auf das künftige Ortsbild haben. Warteliste für Alterswohnungen Hinter dem Alterszentrum besteht bereits ein Wohnblock mit altersgerechten Wohnungen, die Dienstleistungen vom «Hofwiesen» beziehen. Laut Stiftung Wohnen im Alter gibt es eine Warteliste für diese Wohnungen. Deshalb hat sie jetzt ein Projekt für eine Erweiterung des Angebotes eingereicht und rechnet mit voller Auslastung des geplanten Neubaus. Zuerst hatte die Stiftung bei der Gemeinde eine Studie für einen Erweiterungsbau hinter dem Alterszentrum eingereicht. Dieser Vorschlag wurde vom Gemeinderat abgelehnt unter anderem mit der Begründung, dass man die Landreserve erhalten wolle. Daraufhin hat die Stiftung nochmals einen Anlauf genommen und mit privaten Geldern ein Projekt beim Nägelihof vor dem Alterszentrum ausgearbeitet, wo jetzt noch Parkplätze sind. «Mittlerweile sind wir überzeugt, dass das Projekt, wie es jetzt vorliegt, die bessere Variante ist», sagt Rolf Hartmann, Präsident der Stiftung. Die Abklärungen hätten bereits zu positiven Vorentscheiden geführt und mit dem vorgesehenen Langzeitmieter Spitex im Erdgeschoss könne auch die Finanzierung sichergestellt werden. Spitex als Hauptmieter An der Versammlung entscheiden die Stimmbürger nur über das Baurecht und das Gemeindedarlehen. Nach Vorliegen des Baurechts darf die Stiftung eigentlich bauen, was innerhalb der BZO möglich ist. Hartmann stellt klar: «Wir wollten aber zeigen, was wir beabsichtigen, damit sich die Leute etwas vorstellen können. Unser Projekt soll mehrheitsfähig sein.» Die Erfahrungen bestätigen die Stiftung auf ihrem Weg. Wohnen im Alter gibt es jetzt seit fünf Jahren. Es habe sich eine Gemeinschaft entwickelt. Man schaue füreinander, treffe sich regelmässig und sei so viel weniger anonym, als wenn die älteren Menschen irgendwo in der Gemeinde verteilt wohnen würden. Hartmann weiter: «Alterszentren im bisherigen Sinn gibt es künftig gar nicht mehr, da die Kosten zu hoch sind. Den Menschen soll so lange wie möglich ein autonomes Leben in der eigenen Wohnung ermöglicht werden. Ein Eintritt ins Alterszentrum passiert heute erst, wenn man dauerhaft auf Unterstützung angewiesen ist.» Hier schliesse das Wohnen im Alter eine Lücke. Tatsache ist, dass die Spitex in Dietlikon Räume sucht, weil der vorhandene Platz viel zu klein ist. Geri Schneider, im Vorstand der Spitex, sagt: «Die Spitex braucht neue Räume und zwar möglichst bald. Sollte die Vorlage Nägelihof an der Gemeindeversammlung abgelehnt werden, wäre das sehr bedauerlich. Die Spitex müsste daher sofort nach anderen Räumen suchen, vermutlich dann ausserhalb von Dietlikon.» Das vorliegende Projekt sei kostengünstig und Synergien zwischen Alterszentrum, Wohnen im Alter und Spitex könnten ideal genutzt werden, ist er überzeugt. Masterplanung für offene Fragen Unabhängig vom Projekt Wohnen im Alter hat sich über eine Zukunftswerkstatt der Grünliberalen Partei (glp) im vergangenen Herbst eine Gruppe von interessierten Dietliker Bürgern zusammengefunden, die Fragen stellte zur Zukunft des Ortsbildes und der Nutzung des öffentlichen Raumes rund um die Bahnhofstrasse. Ausgangspunkt war die Frage, wo eigentlich das Ortszentrum von Lesen Sie bitte weiter auf Seite 2 Sehen und gesehen werden Goldene Hochzeit Marianne und Hans Vogel können auf ein 50-jähriges, glückliches Eheleben zurückblicken. 4 Coole Grooves in Wangen Mit Rockmusik aus vergangenen Zeiten begeisterte die Coverband Hear Again die zahlreichen Zuschauer bei Musig uf em Dorfplatz. 5 Amtlich Gemeinsam 17 Wangen-Brüttisellen 18 – 23 Dietlikon 24 – 29 Der Dietliker Dorfmärt vom letzten Samstag mit über 60 Schaustellern und der Piazza, vom Gewerbe Dietlikon (GID) sowie der Schule auf die Beine gestellt, lockte viele Besucher an. Neben dem Marktplatztreiben kam auch der gesellschaftliche Aspekt nicht zu kurz, wurde doch schon am Freitagabend und auch samstags bis spät in die Nacht gefeiert. Lesen Sie mehr dazu auf Seite 3. (Foto yz)

Kurier die Wochenzeitung von Dietlikon und Wangen-Brüttisellen