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2017-34

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4 Dorfspiegel

4 Dorfspiegel Wangen-Brüttisellen Kurier Nr. 34 25.8.2017 Delegiertenversammlung des Regionalverbandes Zürich Ein ganzer Abend für den Fussball Fussball spielen ist die Kür, Fussball zu organisieren Pflicht. Aber auch die Pflicht kann lustvoll organisiert sein, wie der FC Brüttisellen-Dietlikon als Organisator und Gastgeber der Delegiertenversammlung des Regionalverbandes Zürich gezeigt hat. Die Delegiertenversammlung des Regionalfussballverbandes Zürich findet nur alle zwei Jahre statt. Letzte Woche versammelten sich rund 300 Vereinsvertreter und Gäste im Gsellhof in Brüttisellen, um über die administrativen Belange des Verbandes zu befinden. Organisiert wurde der Anlass vom Fussballclub Brüttisellen-Dietlikon (FCB). Hoher Besuch in Brüttisellen Vor der offiziellen Versammlung gab es ein Abendessen, bei dem die Delegierten und Funktionäre des Schweizerischen Fussballverbandes und anderer Regionalverbände die Gelegenheit zum Austausch nutzten. Beim grössten Fussball- Regionalverband, in dem über 150 Vereine und Clubs organisiert sind, nahmen sich auch Politiker und Politikerinnen Zeit, einen Abend vor Ort zu sein. Kantonsratspräsidentin Karin Egli-Zimmermann, Nationalrätin Rosmarie Quadranti-Stahel und Mario Fehr, Regierungsrat des Kantons und Sportminister suchten in Brüttisellen den Kontakt mit den Fussballern. Auch Generalsekretär Alex Miescher vom Schweizerischen Fussballverband reiste extra von Bern nach Brüttisellen. Mario Fehr verfolgte nach seiner Rede am Abend auf seinem Handy nebenbei die Bundesliga und lieferte die aktuellen Resultate in den Saal. In seiner Ansprache strich er vor allem das Projekt «1418coach» heraus. Dabei fördert das kantonale Sportamt junge potenzielle Trainerinnen und Trainer im Alter von 14 bis 18 Jahren, die zunächst als Hilfstrainer in den Vereinen Aufgaben übernehmen. Mit dem Einsatz von 1418coaches wird versucht, eines der grössten Probleme der Vereine zu lösen, nämlich genügend Trainer gerade im Jugendbereich zu finden. Integration durch Fussball Wie nötig das ist, zeigen auch die eindrücklichen Zahlen beim FCB. Der Verein führt zurzeit 18 Juniorenmannschaften. 47 Trainer und Assistenztrainer engagieren sich hauptsächlich in ihrer Freizeit für die Fussballer. 530 Mitglieder sind im Verein registriert, davon 50 Aktivspieler, 48 Senioren, 280 Junioren. Seit ein paar Jahren führt der Verein auch wieder Trainings in Dietlikon durch und den Zusatz der Gemeinde im Namen, da Dietlikon Fahne Eingang zur Delegiertenversammlung. selbst keinen Fussballclub und auch keinen offiziellen Fussball-Spielplatz hat. Den Einsatz der Vereine strich Sandro Stroppa, seit zwei Jahren Präsident des Regionalverbandes und problemlos an der DV wiedergewählt, heraus und bedankte sich. Er weiss, dass die Fussballvereine damit erst noch konkrete und wertvolle Integrationsarbeit leisten. Darin waren sich auch die Politiker und Funktionäre alle einig. Beim Fussball zählt der Ball, die Freude am Spiel und Fairplay. Extra DV Bier FC Brüttisellen- Dietlikon. Mehr Aufwand als man sieht Die Traktanden der Delegiertenversammlung wie Rechnungsabnahme, Wahlen und Statutenanpassungen und Ehrungen gingen problemlos über die Bühne. «Ich dachte mir, wenn unser Verein nächstes Jahr 70 Jahre besteht, ist es an der Zeit, dass die DV einmal bei uns stattfindet», erklärte Rolf Herzog über die Motivation, die Versammlung in Brüttisellen zu organisieren. Herzog, Jahrgang 1961, ist Leiter Spielbetrieb beim FC Brüttisellen-Dietlikon und schon seit rund 30 Jahren für den FCB tätig, mehrheitlich im Hintergrund und im organisatorischen Bereich. Er war unter anderem jahrelang Speaker an den Grümpelturnieren sowie an den Heimspielen der ersten Mannschaft. Der Aufwand sei schon gross für so einen Anlass. Die Vorbereitungen hätten schon letzten Herbst begonnen. Dann gab es mehrere Sitzungen mit dem Regionalverband, um die Aufgaben und Details zu klären. Auch am Abend selbst sorgte er dafür, dass alles rund läuft und gab jedem Teilnehmer noch ein Getränk mit auf den Weg an die Versammlung. Und betonte auch gleich, wer alles geholfen hat. Denn die Kameradschaft, das sei ihm beim Fussball das Wichtigste. Sibylle Ratz Herzliches Dankeschön Auch Politiker und Politikerinnen haben einen Bezug zum Fussball. Von links: Karin Egli-Zimmermann (Kantonsratspräsidentin Kanton Zürich, Boris Ulitin (Präsident FC Brüttisellen-Dietlikon), Mario Fehr (Regierungsrat Kanton Zürich), Erik Boller (Gemeinderat Wangen-Brüttisellen), Rolf Herzog (Leiter Spielbetrieb FC BD und Organisator des Anlasses), Alex Miescher (Generalsekretär Schweizerischer Fussballverband), Rosmarie Quadranti-Stahel (Nationalrätin). (Fotos sr) An dieser Stelle bedanke ich mich bei den Helferinnen und Helfern vom Donnerstag und Freitag letzter Woche recht herzlich. Sie trugen mit ihrer Mitarbeit zur erfolgreichen Durchführung der DV bei. Ein spezieller Dank geht an Christian Büchi für seine Unterstützung (unter anderem im «Gastronomiebereich») sowie dem gesamten Junioren B-Team, das bei den Aufräum- und Reinigungsarbeiten einen tollen Einsatz zeigte. «Merci villmal». Rolf Herzog

Kurier Nr. 34 25.8.2017 Dorfspiegel Wangen-Brüttisellen 5 Begegnungszone in Wangen eröffnet Tempolimit 20 im Dorfkern Mit einer schlichten Zeremonie eröffnete am Freitagmorgen, 18. August, Gemeinderat Rolf Berchtold mit den vier Initianten Suzette Bozzone, Willy Gschwend, Peter Meier und Paul Nievergelt die Begegnungszone in Wangen. Gemeindepräsidentin Marlis Dürst, der dieses Projekt besonders am Herzen lag, war ebenfalls bei der Enthüllung der Hinweistafel an der Dübendorfstrasse anwesend. In der Gemeindeversammlung vom 1. Dezember 2015 haben die Bürger und Bürgerinnen von Wangen- Brüttisellen der Initiative zur Umgestaltung der Kernzone Wangen mit einem Tempolimit von 20 Kilometern zugestimmt. Auslöser der Initiative war die Ablehnung des im mehrstufigen Dialog mit der Bevölkerung erarbeiteten Projekts Begegnungszone durch den Gemeinderat am 1. Juli 2015. Begründung: zu teuer; der veranschlagte Kredit von 1,6 Millionen Franken für die Begegnungszone hätte eine Urnenabstimmung verlangt und höchstwahrscheinlich keine Gnade beim Stimmvolk gefunden. Ein Meilenstein Auch dem Gemeinderat war die starke Zunahme des Verkehrs in Wangen, bedingt durch die ständig wachsenden Quartiere, bewusst. Ebenfalls erkannte er die Verunsicherung zahlreicher älterer Leute und Kinder durch die vielen Autos und den Bus. In der Folge setzte er sich mit dem Initiativkomitee zusammen und erarbeitete eine finanziell tragbare Umgestaltung der Kernzone. Diese wird nach Abzug einer finanziellen Unterstützung des Bundes 300 000 bis 365 000 Franken betragen. Mit dem Baubeginn konnte bereits vor einigen Wochen begonnen werden. Der Unübersehbar auf allen Zufahrtsstrassen: ab hier herrscht Tempo 20. Zeitpunkt war günstig, weil der Kanton die Sanierung des Hochwasserschutzes auf Mitte des Jahres terminiert und die damit betraute Tiefbauunternehmung auch die für die Kernzone vorgesehenen Pflasterarbeiten ausführen konnte. Die Arbeiten konnten fristgerecht abgeschlossen werden, nur an der So sehen Sieger aus: Gemeinderat Rolf Berchtold (rechts) mit dem erfolgreichen Initiativkomitee (von links): Peter Meier, Willy Gschwend, Suzette Bozzone und Paul Nievergelt. (Fotos er) Kindhausenstrasse gibt es wegen unvorhersehbarer Untergrundarbeiten eine kleine Verzögerung. Ein Hoch auf die Direkte Demokratie! Berchtold wies in seiner kurzen Ansprache auf die von Erfolg gekrönte Initiative hin und sagte: «Die Durchsetzung des Bürgerwillens auf dieser Stufe ist ein Beweis für das Funktionieren der direkten Demokratie der Schweiz.» Die Zusammenarbeit mit dem Initiativkomitee und die Gespräche mit den Grundeigentümern an der Dübendorfstrasse seien ausserordentlich erfreulich gewesen. Der ehemalige Gemeinderat Ueli Weber, Projektverfasser des ursprünglichen Projekts sowie der technische Berater Philippe Hechenberger hätten mit ihrem Fachwissen einen wertvollen Beitrag geleistet. Peter Meier vom Initiativkomitee äusserte sich ebenfalls mit lobenden Worten über die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten. Seit Freitagabend ist die Begegnungszone für alle offen: Fussgänger und Autos können wieder zirkulieren. Für die Fussgänger bedeutet dies, dass sie auf der gesamten Begegnungszone vortrittsberechtigt sind. Die Buslinien sind seit Sonntag wieder fahrplanmässig in Betrieb. Die Bewährungsprobe steht also bevor! Initiativkomitee und Gemeinderat Berchtold sind sich bewusst: «Es ist nicht alles perfekt und fertig, aber viele Randbedingungen sind zu berücksichtigen.» Helga Eissler Schluss des Konkursverfahrens 1. Schuldner/in: Ryser Enrico Carlo, ausgeschlagene Erbschaft, von Barena TI, geboren am 28. Januar 1959, gestorben am 4. Dezember 2016, wohnhaft gewesen Klotenerstrasse 7, 8305 Dietlikon 2. Datum des Schlusses: 15. August 2017 KONKURSAMT WALLISELLEN 8304 Wallisellen Max (3-jährig) suecht Eigäheim in Dietlikon für sini Familie mit vil Platz für kreativi und handwerkliche Möglichkeite Leu Anlageimmobilien ● www.leu-anlageimmobilien.ch info@leu-anlageimmobilien.ch ● Tel. 079 624 65 63

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