Aufrufe
vor 3 Jahren

2017-34

  • Text
  • Dietlikon
  • August
  • September
  • Wangen
  • Kurier
  • Flugplatz
  • Kinder
  • Telefon
  • Gemeinderat
  • Gemeinden

2 Dorfspiegel Dietlikon

2 Dorfspiegel Dietlikon / Wangen-Brüttisellen Kurier Nr. 34 25.8.2017 Hereinspaziert in die Galavorstellung Endlich Freitagabend, um den Eltern, Grosseltern und Geschwistern das während der Woche spielerisch Erlernte zeigen zu können! Der Aufmarsch war riesig und das Zelt mit einem Fassungsvermögen von 300 Personen schnell gefüllt. Pünktlich um 18 Uhr begann die Vorführung und nötigte den jungen Artisten viel Mut zum Auftritt vor einem so grossen Publikum ab. Das von Kurt Bucher und Sabine Geiger sorgfältig komponierte Programm gab allen Kindern gleich viel Raum für ihre Darbietungen. Akrobaten, Zauberer, Clowns, Tänzergruppen, Jongleure, Fakire mit Nagelbrett und echtem Feuer unterhielten das Publikum. Höhepunkt war am Schluss die Trapeznummer, in der sich die Mädchen und Jungen in atemberaubende Höhe begaben, was viel Courage erforderte und respektvoll bewundert wurde. Das Publikum war hingerissen und belohnte alle Darbietungen mit viel Applaus. In einem gemeinsamen Defilee verabschiedeten sich die kleinen und grossen Akteure von den Zuschauern. Helga Eissler Ohne Hula-Hoop-Reifen keine Galavorstellung. (Foto zvg) Ohne Clowns kein Zirkus. (Foto er) Kurier 62. Jahrgang Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Dietlikon und Wangen-Brüttisellen. Erscheint wöchentlich am Freitag. Wird in alle Haushaltungen und Unternehmen verteilt. Auflage 7800 Ex. Jahresabonnement per Post: Fr. 80.– exkl. MWST Inseratannahme Annahmeschluss: Dienstag 12 Uhr inserate@leimbacherdruck.ch, Tel. 044 833 20 40 Verlag «Kurier», Leimbacher AG, Claridenstrasse 7, 8305 Dietlikon, Tel. 044 833 20 40 Mo – Fr 8.30 –12.00 Uhr, 13.30 –17.00 Uhr Redaktion Einsendungen Telefon 044 834 08 58, Mo – Mi 8.30 –12.00 Uhr, 13.30 – 17.00 Uhr Rita Stocker (Redaktion), Irene Zogg (Layout) und Sabine Meier (Sekretariat, Lektorat) Vereine, Parteien, Leserkreis «Kurier»-Redaktionssekretariat, Claridenstrasse 7, 8305 Dietlikon, Redaktionsschluss: Montag, 13 Uhr kurier@leimbacherdruck.ch Keinen Kurier Direct Mail Company, Tel. 044 908 40 44 / 044 908 40 40 erhalten? edith.schnellmann@dm-company.ch Mo–Do 08.00 –12.00/ 13.00 –16.00 Uhr Freitag 08.00 –12.00/ 13.00 –15.30 Uhr Die Jugend- und Familienkommission Wangen-Brüttisellen bedankt sich Hinter dem Scheinwerferlicht der Galavorstellung und der ganzen Zirkuswoche standen nebst Glamour und Spass viel Schweiss und Arbeit, welche ohne die tatkräftige Unterstützung der zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfer nicht zu bewältigen gewesen wäre. Wir nehmen dies zum Anlass, all jenen ganz herzlich zu danken, die ihren Teil zu dieser grossartigen Woche beigetragen haben. Angefangen bei der Schulleitung des Schulhauses Steiacher für die Gastfreundschaft, dem Schulwartungsteam des Schulhauses Steiacher, Michael und Cornelia Meuri, dem Zivilschutz sowie den starken Männern, die beim schweisstreibenden Zeltauf- und abbau angepackt haben, den vielen Müttern und HelferInnen, die die Kinder während der Mittagszeit betreut und beim Schlussfest und beim Aufräumen mitgeholfen haben, ein grosses Dankeschön den jungen Gruppenleitern, die den Kindern mit ihrem engagierten Einsatz eine unvergessliche Woche bereitet haben sowie Kurt Bucher vom Balloni für seine humorvolle und anregende Unterstützung beim Zusammenstellen der Nummern, der offenen Jugendarbeit welche die ganze Woche hindurch koordinierend und leitend vor Ort war, Stefanie Brunner, welche Festwirtschaft organisiert hat, Ursula Schenker von der Gemeinde Wangen-Brüttisellen, für ihren grossen und unermüdlichen Einsatz in den letzten Wochen und Monaten, den Zuschauern, die durch ihren Applaus und ihre grosszügige Hutkollekte unterstützt haben und danke allen, die in irgendeiner Weise im Hintergrund zum guten Gelingen der Zirkuswoche beigetragen haben. Finanziert wurde die Zirkuswoche von der Gemeinde Wangen-Brüttisellen mit Unterstützung der Hugo-Looser Stiftung und den ref. und kath. Kirchgemeinden, das Popcorn wurde freundlicherweise vom Kino «Pathé» in Dietlikon spendiert und die Werke Wangen-Brüttisellen haben dafür gesorgt, dass die Kinder in der Manege im richtigen Licht standen. Dafür danken wir herzlich. Jugend- und Familienkommission Wangen-Brüttisellen Arun Müller

Kurier Nr. 34 25.8.2017 Dorfspiegel Dietlikon / Wangen-Brüttisellen 3 Auf der Suche nach Fledermäusen Batnight – eine schallende Nachtwanderung Immer am letzten Augustwochenende findet die «Internationale Nacht der Fledermäuse» statt. Dies nimmt der lokale Naturschutzverein der «Kurier»-Gemeinden (NVVBDW) zum Anlass, an zwei Wochenenden die Fledertiere in den Fokus zu nehmen und Nachtwanderungen durchzuführen. Am Freitag war kein Fledermausflugwetter. Ein heftiges Gewitter führte zur Verschiebung der Batnight auf den Samstag. Diese hochsensiblen Tiere spüren die Wetterlage schon lange vor uns und jagen normalerweise nur in windstillen und warmen Nächten. «Das kann ein Glück für uns sein; wenn die Tiere gestern gefastet haben, fliegen sie eventuell heute aktiver», meinte Thomas Moor, Präsident des NVVBDW, bei der Einführung ins Thema. Eine kleine Gruppe Interessierter liessen sich für die Nachtwanderung nun bei idealeren Bedingungen begeistern. Mit Echoortung unterwegs Beim Gsellhof wurde um 21 Uhr, noch in der Dämmerung, mit Bildern und schematischen Darstellungen einiges Wissen über die virtuosen Flieger vermittelt. Die zwei jüngsten Teilnehmer berichteten von Fledermaussichtungen in ihren Ferien in Italien und lauschten gespannt. In der Schweiz gibt es 30 einheimische Fledermausarten. Sie agieren wie viele nachtaktive Säugetiere für uns im Verborgenen. Mit Detektoren ausgerüstet, welche die hochfrequenten Töne für uns Menschen hörbar machen, starteten Thomas Moor, Präsident des Natur- und Vogelschutzvereins, zeigt eine Stoff-Fledermaus, da im Dunkel der Nacht die echten nur schemenhaft gesichtet werden konnten. Vor der Nachtwanderung wurde den interessierten Teilnehmern viel Wissenswertes über die fliegenden Säugetiere vermittelt. wir die Wanderung über die Autobahnbrücke Richtung Radar. Am ersten Halt nach der Brücke erfuhren wir, wie die Fledermäuse sich im Jagdrevier bewegen und sich orientieren. Sie scheuen Lichtquellen und benutzen wie wir Brücken und Unterführungen. Stark frequentierte Strassen werden als Hindernisse wahrgenommen und umgangen und nicht überflogen. Auch wenn Fledermäuse sich mit Echoortung in ihrer Umgebung orientieren, verlassen sie sich auf ihr Gedächtnis und fliegen lange Strecken «blind», ohne Echoortung, um Energie zu sparen. Auf ihren nächtlichen Streifzügen stossen Fledermäuse auf unerwartete Hindernisse, wie zum Beispiel den Baukran am Ende der Schüracherstrasse. Ein Zusammenstoss ist deshalb möglich, wenn die Fledermaus nicht zwischendurch mit ihrem Echoruf ihre Position bestimmt und das Hindernis erkennt. Fledermäuse mit Gehörschaden? Die Detektoren gaben schon längst Geräusche von sich. Thomas Moor erklärte, dass diese durch Insekten, meist Grillen, erzeugt werden. Erst im Siedlungsgebiet von Wangen wurden die ersten Fledermäuse gehört. Das Knattern der Detektoren beeindruckte die Teilnehmer. Erstaunt waren die Zuhörer, dass die Echorufe eine Lautstärke, vergleichbar mit einem startenden Düsenjäger oder Presslufthammer haben. Die Frage, warum Fledermäuse keinen Hörschaden bekommen, wird Thomas Moor an der nächsten Exkursion erklären. Weiter führte uns der Weg durch Wangen auf der Sonnhalde an die Sennhüttenstrasse. Schliesslich gelangten wir in das Naturschutzgebiet Lochrüti. Hier hofften wir, die Fledermäuse beim Wassertrinken beobachten zu können oder sogar die seltenen Wasserfledermäuse zu hören und zu sehen. Mit dem Nachtsichtgerät entdeckte die Jungmannschaft zwei unbestimmte Fledermäuse beim Jagen über den Teichen. Wasserfledermäuse wurden keine gesichtet, aber in regelmässigen Abständen wurde eine Zwergfledermaus wieder von allen gehört. Um 22.30 Uhr machten wir uns auf den Rückweg zum Gsellhof. Unterwegs hörten wir noch ab und zu das Geknatter aus den Detektoren von jagenden oder durchziehenden Zwergfledermäusen. Müde, aber mit vielen Eindrücken und noch mehr Informationen über die spannende Welt der Fledertiere traten alle glücklich den Heimweg an. Auch dieses Freitag, 25. August gibt es nochmals die Gelegenheit, die Fledermäuse zu suchen. Treffpunkt ist um 21 Uhr vor dem Gsellhof in Brüttisellen. Dauer bis etwa 23 Uhr. Bei schlechter Witterung wird die Nachtwanderung auf den folgenden Samstag, 26. August verschoben. Bei zweifelhaftem Wetter erhalten sie ab 19 Uhr Auskunft bei Thomas Moor unter Telefon 044 834 14 67. Natur- und Vogelschutzverein Brüttisellen-Dietlikon-Wangen Anita Moor

Gemeindezeitung Kurier