Aufrufe
vor 2 Jahren

2017-27

  • Text
  • Dietlikon
  • Juli
  • Kurier
  • Wangen
  • Dietliker
  • Telefon
  • Franken
  • August
  • Kirche
  • Gemeinden

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden 7. Juli 2017 27 Openair-Gemeindeversammlung auf dem Dorfplatz mit einem seltenen Geschäft Dietliker erben von der Familie Strohmaier 163 Stimmberechtigte haben sich am Montag letzter Woche zu einer Freiluft-Gemeindeversammlung auf dem Dorfplatz eingefunden. Behandelt wurde unter anderem die Erbschaft der Familie Franz und Martha Strohmaier. «Heute behandeln wir ein Geschäft, das selten vorkommt», sagte Gemeindepräsidentin Edith Zuber (SVP) zum Antrag des Gemeinderates, die Erbschaft der Familie Strohmaier anzunehmen und fügte an: «Das ist sehr grosszügig und eine schöne Geste. Wir sind der Familie zu grossem Dank verpflichtet.» Franz und Martha Strohmaier haben der Gemeinde Dietlikon einen Viertel ihres Gesamtvermögens, das sich auf rund 6,2 Millionen Franken beläuft, vererbt. Franz Strohmaier war FDP-Kantonsrat sowie Architekt und hat in Dietlikon unter anderem das Gemeindehaus entworfen. Da sich das Erbe vor allem aus Liegenschaften in Dietlikon zusammensetzt, von denen die Gemeinde zwei übernehmen will, muss Geld in die Hand genommen werden, insgesamt 2,4 Millionen Franken, um die übrigen Erben auszuzahlen. Strategisch wichtige Lage Bei den zwei Liegenschaften, welche die Gemeinde in Besitz nehmen will, handelt es sich um die Häuser an der Bahnhofstrasse 33, wo das Restaurant Bahnhof untergebracht ist, und die Liegenschaft an der Bahnhofstrasse 35, einem Mehrfamilienhaus mit fünf Wohnungen, gleich neben dem Restaurant sowie den gegenüberliegenden Parkplätzen auf der anderen Seite der Bahnhofstrasse. Die dritte Liegenschaft an der Bahnhofstrasse 37, ein freistehendes Einfamilienhaus mit Coiffeursalons im Erdgeschoss, übernimmt eine Miterbin. «Die Rendite der 1970 erbauten Liegenschaften ist nicht berau- Fussballfest im Lindenbuck Über 40 Teams nahmen – unfallfrei – am 32. Schülerturnier des FC Brüttisellen-Dietlikon teil 3 Dietliker Leichtathleten räumen ab An den kantonalen Einkampfmeisterschaften erzielten die Dietliker tolle Resultate 4 Gelungenes Jubiläumsfest Das Jubiläumsgeburtstagsfest des Männerchors Brüttisellen war den 150 Jahren seines Bestehens würdig 6 Amtlich Gemeinsam 15 Wangen-Brüttisellen 16 – 19 Dietlikon 20 – 21 Die Liegenschaften an der Bahnhofstrasse 33 (links) mit dem Restaurant Bahnhof und das Mehrfamilienhaus an der Bahnhofstrasse 35 (rechts im Bild) gehören nun der Gemeinde Dietlikon. (Foto sto) schend», sagte Gemeinderat Ewald Benz (FDP). Doch der Erwerb der beiden Häuser bietet der Gemeinde in Zukunft mehr Möglichkeiten bezüglich der Gestaltung beim Bahnhofareal. Vor allem hinsichtlich der grösseren Planungen um den Bahnhof mit der Bebauung des Faisswiesen-Areals, dem vierten Geleise der SBB und einem allfälligen Durchstich durch den Bahndamm. «Das gibt einen grösseren Spielraum für die Planung, die 2018 ansteht», so Edith Zuber. Eine exzellente Investition Manche Stimmbürger mögen sich gefragt haben, warum sich der Gemeinderat derart vorsichtig zum Erbe äusserte. Auch RPK-Präsident Beat Lüönd (SVP) erklärte, dass keine Notwendigkeit für den Kauf bestünde und gab zu bedenken, dass irgendwann grössere Sanierungen anstünden. Trotzdem empfahl die RPK, dem Geschäft zuzustimmen, «da die Liegenschaften zu einem fairen Preis verkauft werden», wie Lüönd betonte. Ein angemessener Preis? – Eigentlich sind 2,4 Millionen Franken für beide Liegenschaften inklusive Parkplätze neben dem Bahnhof – an zentralster Lage – ein Pappenstiel und eine exzellente Investition. Vor allem wenn man bedenkt, dass in Dietlikon 4½ -Zimmer-Wohnungen in Häuserblocks am Ende des Dorfes für über eine Million Franken verkauft werden. Das sahen wohl die meisten der 163 anwesenden Stimmbürger (3,5 Prozent) auch so und haben der Annahme des Erbes mit nur einer Gegenstimme zugestimmt. Schule tritt dem Verein KOFAS bei Aufgrund neuer gesetzlicher Vorgaben des Kantons müssen kommunale schulpsychologische Dienste mindestens drei Vollzeitstellen umfassen. Doch dies ist in vielen Gemeinden nicht der Fall – Dietlikon hat für seine rund 900 Schüler Schulpsychologen mit insgesamt 74 Stellenprozenten beschäftigt. Um den Vorgaben des Kantons nachzukommen, ist die Schulgemeinde Dietlikon nun auf die Zusammenarbeit mit anderen Schulen angewiesen. Zu diesem Zweck wurde mit den Gemeinden Bassersdorf, Brütten, Embrach, Glattfelden, Lufingen, Nürensdorf sowie Wallisellen und Winkel ein Konzept erarbeitet. Gemeinsam soll die Koordinations- und Fachstelle für die kommunalen schulpsychologi- Lesen Sie bitte weiter auf Seite 2

Kurier die Wochenzeitung von Dietlikon und Wangen-Brüttisellen