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2017-16

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Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden 21. April 2017 16 Verleihung des Freiwilligen-Awards Wangen-Brüttisellen im Gsellhof Ein Dankeschön an die freiwillig Engagierten Der Dienstagabend vor einer Woche stand ganz im Zeichen der Freiwilligen-Arbeit. Die Vereine waren vom Gemeinderat Wangen-Brüttisellen zur alljährlichen Vereinsvorständekonferenz eingeladen worden, anschliessend fand die Verleihung des Freiwilligen-Awards statt. «Der Award wird dieses Jahr zum vierten Mal verliehen, zum zweiten Mal in doppelter Ausführung. Der erste Award zeichnet Personen aus, die im letzten Jahr einen besonderen Einsatz geleistet haben. Der Life-Time-Award ist eine Anerkennung für ein langjähriges Engagement oder für eine herausragende Arbeit», führte Marlis Dürst, Gemeindepräsidentin, in ihrer Begrüssung zur Award-Verleihung aus. Die Aufteilung des Awards habe sich daraus ergeben, dass kaum Nennungen von Jungen eingegangen seien. Man wolle aber auch Freiwilligen ohne 20- bis 30-jähriges Engagement eine Chance auf eine Auszeichnung geben. «Meldet diese Personen, es gibt so viele in unserer Gemeinde!», richtete Dürst ihren Appell an die Gäste. «Den Award bekommen einzelne, er ist aber eine Würdigung der Freiwilligenarbeit an sich.» Unterstützung für Vereine Das war auch der Tenor an der Vereinsvorständekonferenz – der Versammlung aller Organisationen, die Freiwilligenarbeit leisten –, zu der der Gemeinderat einmal im Jahr einlädt. Gut 30 Vereins- und Parteivertreter waren anwesend, Gemeinderat René Zimmermann begrüsste sie: «Wir schätzen das Engagement von euch allen. Wir unterstützen eure Eigeninitiativen nach Möglichkeiten, denn euer Einsatz für das sportliche, kulturelle, soziale und gesellschaftliche Leben der Gemeinde ist unverzichtbar.» Zimmermann erinnerte daran, die Eingaben für die Vereinsbeiträge 2016 nicht zu verpassen. Dann folgte eine Information über die Hugo-Looser-Siftung, die im Dienste der Förderung der Kultur steht. «Informiert euch bei der Gemeindeverwaltung, vielleicht können wir euren Anlass oder euer Projekt mitfinanzieren», ermunterte Peter Dillier die Versammelten. Nach weiteren Traktanden fragte Zimmermann, was die anwesenden Vereinsvertreter vom Freiwilligen- Award halten: «Wir haben leider nur drei Nennungen für den ersten Award erhalten, für den Life-Time- Award gibt es elf Nennungen. Müssen wir etwas ändern?». Daraufhin entspann sich eine rege Diskussion. Es war die Rede davon, dass die Vereine ihre Freiwilligen in einem eigenen Anlass ehren, dass die Verleihung vielleicht nur alle zwei Jahre stattfinden sollte, dass es einfach zu viel Aufwand ist, neben der laufenden Arbeit auch noch die Schreibarbeiten für die Einreichung der Nennung zu erledigen, dass der Award kaum den Effekt habe, neue Freiwillige für eine Mitarbeit zu animieren und dass es doch immer dieselben seien, die sich für eine Nennung anbieten würden. Zimmermann verdankte die Voten: «Wir werden mit den Jury-Mitgliedern weiter diskutieren.» Und richtete noch einmal einen Aufruf an alle: «Scheuen Sie sich nicht und melden Sie Ihre Vereinsmitglieder, es gibt in Ihren Reihen bestimmt Personen, die einen Award verdient haben!» Die Verleihung Gleich im Anschluss an die Vereinsvorständekonferenz fand die Award-Verleihung statt. «Verdient haben den Award alle, die als Nominierte bei uns gemeldet worden sind», führte Dürst in ihrer Ansprache zur Verleihung weiter aus, «insgesamt sind es 14 Personen.» Diese wurden nun alle von Zimmermann aufgerufen und nach vorne gebeten. Die Liste der aufgezählten Engagements war lang und vielfältig, sie reichte von Einsätzen für Sportvereine, für soziale und kulturelle Projekte, für Vorstandsarbeiten, für Betreuungsaufgaben, für unermüdliche Mithilfe an Anlässen und für die Bereitschaft da und dort einzuspringen, wo gerade Not an Mann oder Frau ist. Dann wurde es spannend: Ganz wie es sich für eine «richtige» Award-Verleihung gehört, kannte niemand ausser der Jury die Sieger. Zimmermann öffnete das erste Kuvert und las den Namen der Siegerin: Corinne Okle, Brüttisellen. Lesen Sie bitte weiter auf Seite 2 Hoher Besuch der Regierung Reformation und Alltag Der Wädenswiler Pfarrer Fredy Staub referierte in Dietlikon übers Querdenken, frei handeln und neu glauben. 3 Coffeeshop à la Amsterdam An der Wangenstrasse in Dübendorf ist der erste Coffeeshop der Schweiz entstanden. 6 Amtlich Gemeinsam 9 Wangen-Brüttisellen 10–13 Dietlikon 15–17 Kein geringerer als Regierungspräsident Mario Fehr referierte letzte Woche in Wangen. Der Zürcher Sicherheitsdirektor bereicherte die Delegiertenversammlung des Bezirksgewerbeverbandes Uster. Im Sternen-Saal leuchtete Fehr die Sicherheitssituation im Bezirk aus. Mehr dazu lesen Sie auf Seite 5. (Foto jdw)

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