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2020_21

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8 Handel – Industrie

8 Handel – Industrie – Gewerbe Kurier Nr. 21 22.5.2020 Einladung zum Schnuppern Kleine Gärtner ganz gross Die Wunderchiste ist eine «Dinne & Dusse»-Spielgruppe mit Hühnern Kaninchen und viel Platz zum Spielen. Das Erleben unserer Natur spielt eine zentrale Rolle und die Kinder können hier ihrem Entdeckungsdrang freien Lauf lassen. Hof der Spielgruppe Wunderchiste. (Foto zvg) Für das neue Schuljahr hat es für Kinder zwischen zweieinhalb Jahren bis zum Kindergarteneintritt noch Plätze frei. Interessierte Eltern sind herzlich eingeladen, mit ihrem Kind schnuppern zu kommen. Nach Vereinbarung kann eine bestehende Gruppe besucht werden. Auch ausserhalb der Öffnungszeiten nimmt sich die Leitung gerne Zeit für alle. Variantenreiche Spielzeit Die Spielgruppe Wunderchiste bietet eine abwechslungsreiche Spielzeit für Vorschulkinder. Unter der Betreuung von Tiffany Zalaba und einer Mitbetreuerin erleben die Kinder die Natur und Jahreszeiten mit allen Sinnen. Sie dürfen sich altersgemäss um Tiere und Pflanzen kümmern. So entwickeln sie ein Bewusstsein für ihre Umgebung und lernen respektvoll mit ihr umzugehen. Auch das Freie Spiel fördert wichtige Kernkompetenzen des Kindes. Dafür stehen ihnen drinnen und draussen verschiedene Spielmöglichkeiten zur Verfügung. Spielgruppen ermöglichen den Kindern, erste Erfahrungen in einer konstanten Gruppe Gleichaltriger zu machen. So lernen sie von- und miteinander und knüpfen Freundschaften. Der Spielgruppenbesuch erleichtert den Kindergarteneintritt und schenkt dem Kind Selbstvertrauen. Tiffany Zalaba hat nach abgeschlossener Ausbildung zur Spielgruppenleiterin die Wunderchiste gegründet. Durch ihre Hingabe zur Natur und der Freude, Kinderaugen strahlen zu sehen, steckt viel Herzblut dahinter. Damit sich die Kinder gut aufgehoben fühlen, sind in der Regel jeweils zwei Leiterinnen pro Gruppe vorhanden. Durch verschiedene Weiterbildungen wie der Sprachförderung bietet die Spielgruppe Wunderchiste einen wertvollen Ausgleich zum Alltag mit der Familie. «Wir sind voller Vorfreude eure kleinen Weltentdecker kennen zu lernen und ab August mit ihnen den geheimnisvollen Deckel der Wunderchiste zu öffnen!», sagt Tiffany Zalaba. (Eing.) Spielgruppe Wunderchiste Schnuppertage 20. Mai bis 28. Juni, nach Vereinbarung Di – Fr, 9 bis 11.30 Uhr Geisserweg 5, Brüttisellen 076 441 01 05 info@spielgruppe-wunderchiste.ch weitere Infos: www.spielgruppe-wunderchiste.ch Dorfdrogerie Hafen Wohltuende Tinkturen für die Haut Cardiospermum wird auch Ballonrebe oder Herzsamen genannt und ist eine krautige, stark wuchernde Kletterpflanze, die in Indien, Afrika und Amerika beheimatet ist. Die Dorfdrogerie kennt sich mit der Pflanze aus. 1 2 3 4 5 2 3 Sie ist voller Inhaltsstoffe: Flavonoide, Gerbstoffe, Alkaloide und Saponine. Eine spannende Beobachtung macht man, wenn man die Früchte der Ballonrebe im Wasser schüttelt – es bildet sich ein seifenartiger Schaum. Darum wird die Pflanze in ihrer Heimat auch zur Reinigung von Haut und Kleidung verwendet. Verschiedene Kosmetikmarken haben aufgrund ihrer hautberuhigenden und juckreizstillenden Eigenschaften diese Pflanze als wertvollen Inhaltsstoff entdeckt und in ihren Pflege- und Reinigungsprodukten verarbeitet. Natürliches Kortison für die Haut Die vorher beschriebenen Inhaltsstoffe pflegen aber nicht nur gut, sondern wirken entzündungshemmend und juckreizstillend auf der Haut. Aus diesem Grund führt die Dorf-Drogerie seit Jahren erfolgreich eine Hausspezialität mit der Ballonrebe. Als Basis dient eine Basis-Creme mit Jojobaöl. Ihre wertvollen pflanzlichen Öle und Wachse sind besonders pflegend und für empfindliche Haut geeignet. Die Urtinkturen Cardiospermum und Stiefmütterchen entfalten ihre Wirkung bei juckenden und entzündeten Infektionen der Haut. (Eing.) www.dorf-drogerie.ch Magisches Quadrat 1 Nach Fajauna oder dahin führt Steffisburg, postalisch dupliziert. 2 Im Deltadelta wird entdeckt, was niemand wirklich gern einsteckt. 3 Anfänglich hier das Alphabet verkehrt oder im Kopfstand steht. 4 Was immer länge viele wollen; man spielt in seinem viele Rollen. 5 Die Sprache der Masse auf Strasse und Gasse. Auf Seite 15 steht die Auflösung dieses Rätsels. 4 5 Wir helfen Ihnen Ihre ungebetenen Gäste loszuwerden • Marderabwehr • Umweltgerechte Schädlingsbekämpfung • Fassadenschutz gegen Tauben, Kleinvögel und Spinnen Ruchstuckstrasse Dorfstrasse 13 · 8306 25 · 8306 Brüttisellen · · Telefon 044 044 807 807 50 50 50 · · www.insekta.ch F VSS D

Kurier Nr. 21 22.5.2020 Parteien – Organisationen – Vereine 9 Frauen Brüttisellen Die Natur vor der Linse Unter dem Motto «sehen – fotografieren – gestalten» laden die Frauen Brüttisellen im Juni zu einem Fotografie-Workshop ein. Die letzten Wochen veränderten nicht nur die Sichtweise auf unser Leben und unsere Umgebung frappant, sie hinterliessen Spuren in zahllosen Bereichen. Vieles musste verschoben oder gar abgesagt werden. Die Aktivitäten anlässlich des 125 Jahr-Jubiläums der Frauen Brüttisellen blieben davon nicht verschont. Für manche eine Zeit der Besinnung, um sich an kleinen Dingen zu erfreuen. Blick auf die Schönheit Bei Spaziergängen die Natur bestaunen und dies in einem Bild festhalten zu wollen. Nicht immer ist oder war das Ergebnis befriedigend. In diesem Workshop von und mit Christian Westermann wird dem Blick auf die besonderen oder schönen Dinge des Lebens grosse Beachtung geschenkt. Sehen lernen, Prinzipien der Gestaltung, visuelle Elemente und Bilderfassung mit der Kamera – dies sind die Inhalte dieses Workshops. Die vielen praktischen Übungen und Aufgaben lernen das «Sehen mit der Kamera». Der Umgang mit dem Fotoapparat steht an erster Stelle, weshalb im Workshop auf die Bildbearbeitung am Computer verzichtet wird. Mithilfe der verbesserten Bildkompetenz werden die Bilder aussagekräftiger. Wer weiss – vielleicht hängt irgendwann eines dieser Meisterwerke im «Museum of Modern Art». Am 27. Mai werden die nächsten Schritte zur Lockerung der Corona-Massnahmen bekannt gegeben. Interessierte können sich für diesen Workshop anmelden – die Frauen Brüttisellen sind guten Mutes. (Eing.) Bilder der Natur mit der Kamera einfangen: Die Frauen Brüttisellen laden zum Workshop. (Foto Jamie Street Unsplash) Fotografie-Workshop Do, 18. und 25. Juni, 19.30 – 21.30 Uhr Sa, 20. Juni, 10 – 16 Uhr Freizyti, Wangen-Brüttisellen, 80 Franken Anmeldung bis 28. Mai bei Isabella Kness, Gsellstutz 2, Brüttisellen isa.kness@bluewin.ch oder unter frauen-bruettisellen.ch/agenda/ Natur- und Vogelschutzverein Brüttisellen-Dietlikon (NVVBDW) Mit der Nase im Gras Um der grenzenlosen Vermehrung der Neophyten Einhalt zu bieten, hat der NVVBDW auch dieses Jahr zu einer Ausreissaktion aufgerufen. Etliche Teilnehmer waren dem Aufruf zur Ausreissaktion am Freitag und Samstag gefolgt. Dank der grossflächigen Gebiete konnte der Corona-Abstand problemlos eingehalten werden. Zwei weitere Einsätze sind eingeplant. Siehe auch den Aufruf der Gemeinde, Abteilung Planung und Infrastruktur, im letzten Kurier. Die besonders betroffenen Flächen wie die Schlue, Tittnauer, Aegmet und Neue Reben waren zuvor von Ruedi Wyder, dem Naturschutzbeauftragten, bestimmt worden. Das «Einjährige Berufskraut» Zu Leibe gerückt wurde dem sogenannenten Einjährigen Berufskraut, das sich durch grossflächiges Versamen schnell ausbreitet und die einheimischen Pflanzen verdrängt. Auf Grund der ähnlichen Blütenform wird es häufig mit Gänseblümchen oder Kamille verwechselt. Das Vieh verweigert das Fressen dieser Neophyten, das heisst Wiesen mit grossem Aufkommen eignen sich nicht mehr zur Fütterung. Zur Eindämmung muss das Kraut mit der Wurzel ausgerissen werden. Sonst würde die Pflanze umso kräftiger aus der Wurzel wieder ausschlagen und mehrmals blühen. Daher hatte der Natur- und Vogelschutzverein eigens spezielle Stechgabeln besorgt, mit denen die Teilnehmer ausgerüstet wurden. Bereits waren zwei «Unterarten» des Berufskrautes festzustellen: eine kleinere mit dunkleren, ganzrandigen Blättern, die bereits blüht und eine grössere, mit hellgrüneren, gezähnten Blätter, die die ersten Blütenköpfe bildet, sprich ein paar Wochen später zum Blühen kommen wird. Kaum zu glauben, dass es sich um die gleiche Art handelt. Entsorgung der Pflanzen Beim Entsorgen der ausgestochenen Pflanzen ist darauf zu achten, dass diese entweder in die Kehrichtverbrennung gelangen oder in eine Anlage mit Vergärung, bei welcher die Samen unschädlich gemacht werden. Keinesfalls darf man die Pflanzen auf dem normalen Kompost entsorgen, da die Samen ihre Keimfähigkeit behalten würden. Obwohl das Ausstechen in mehrheitlich gebückter Haltung körperlich nicht ganz anspruchslos ist, war so mancher Teilnehmer nach Tagen im Homeoffice froh um die Abwechslung. Von einigen war auch zu vernehmen, dass sie dieses Naturerlebnis mit dem Kopf im Gras genossen, und neben den Neophyten noch so das eine oder andere Kleinod entdeckten. Wenn man ihm nicht Einhalt gebietet, vermehrt sich das Berufskraut rasant. Teilnehmer Tom Häussermann erinnert sich an die Aktion «Die Neuen Reben, in den wir gestern jäten durften, versprühen einen sehr speziellen Charme wie aus ursprünglichen Zeiten, als die ganze Landschaft noch mosaikartig, kleinstrukturiert, mit Hecken durchsetzt und wilder war – von Meliorationen noch keine Spur. Wenn die Halme des hohen Grases in den extensiven Wiesen im Wind schweifen, wenn die Bläulinge und Hummeln um einen flattern und summen, ist das harte Neophyten- Jäten gleichzeitig ein Genuss. Jede Wiese weist einen anderen Charakter auf, die eine durchsetzt mit der Aufrechten Trespe, die andere ruderal mit Brennnesseln und Wiesen-Bärenklau. Jeder Pächter oder jeder Eigentümer hat heutzutage mit seinem kleinen Stückchen Erde unter Achtung der Schutzverordnung und Pflegeplänen etwas anderes im Sinn. Auch wenn die Neuen Reben leider bereits Pflanzen aus aller Welt beherbergen und genügend Maschendrahtzäune aufweisen, sind sie ein kleiner Spaziergang wert, um gleich vor der Haustür abseits einer mehr oder weniger überpflegten und -kultivierten Landschaft etwas Kulturwildnis wie zu Jeremias Gotthelfs Zeiten auftanken zu können. Diesem Juwel gilt es Sorge zu tragen – unter anderem durch das Freihalten von invasiven Neophyten.» (Eing.)

Gemeindezeitung Kurier