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Kurier Nr. 21 22.5.2020 Sport / Leserforum 7 Seit einer Woche ist Vereinssport mit Auflagen wieder erlaubt Endlich wieder gemeinsamer Sport möglich Seit dem 11. Mai dürfen auch die Sportvereine wieder trainieren. Allerdings nur, wenn die Sportanlagen überhaupt geöffnet werden, die Vereine über ein umfangreiches Schutzkonzept verfügen und strenge Auflagen in Kauf nehmen. In Dietlikon ging es zaghaft wieder los. Die Ankündigung, dass Vereinssport unter gewissen Auflagen wieder möglich sein könnte, freute viele Sportlerinnen und Sportler und brachte die Vorstände der Sportvereine umgehend ins Rotieren. Doch schnell war klar, dass die verlangten Schutzkonzepte nicht nur viel Arbeit bedeuteten, sondern auch den gewohnten Sportbetrieb stark einschränken würden. Einige Vereine verschoben entsprechend die Wiederaufnahme des Trainings, andere versuchten es zumindest für ausgewählte Trainingsgruppen möglich zu machen. Anlagen in Dietlikon offen In Dietlikon findet Schule nach Stundenplan statt, inklusive Sportunterricht. Die Anlagen sind also grundsätzlich in Betrieb. Dennoch ist es nicht selbstverständlich, dass die Hallen und Aussenplätze auch den Vereinen wieder offenstehen. Das Sportnetz Dietlikon ist sehr froh, dass die Schulpflege dafür grünes Licht gegeben hat. Das Sportnetz hat im Auftrag der Schulgemeinde die Kommunikation mit den Vereinen übernommen, die eingereichten Belegungsanträge geprüft und freigegeben. Es zeigte sich schnell, dass die Vereine sich gut überlegten, ob ein Training sinnvoll und durchführbar ist, und welche Gruppen sich dafür eigneten. Es ist klar, dass Individualsportarten im Freien weit besser geeignet sind als Teamsportarten mit viel Körperkontakt in der Halle, und dass Trainingsgruppen mit eher älteren Sportlerinnen und Sportlern noch vorsichtiger sind. Aktuell finden in den Schulanlagen wieder einige wenige Trainings im Unihockey statt, Geräteturnen ohne Geräte und nach Möglichkeit im Freien Faustball und Leichtathletik. Vereine mit eigenen Anlagen wie Fussball und Armbrustschiessen können dort wieder trainieren, wobei ebenfalls Auflagen gelten. Gute Erfahrungen Nach eine Woche lässt sich ein erstes Fazit ziehen. Die Vereine halten sich an die Schutzkonzepte, es Das erste Training am 11. Mai: Leichtathletik des TV Dietlikon bei strömendem Regen auf der Aussenanlage Fadacher. (Foto zvg) wird straff und in den verlangten Kleingruppen zu maximal fünf Personen trainiert (wobei mehrere Gruppen auf einem Platz möglich sind). Klugerweise haben die Vereine auf intensive Trainings verzichtet, und versuchen langsam, die Sportlerinnen und Sportler wieder auf grössere Belastungen vorzubereiten. Trotz aller Einschränkungen sind doch alle sehr froh, dass auch im Sport ein erster kleiner Schritt zur Normalität getan werden konnte, und man sich nach langer Pause endlich wieder einmal gemeinsam bewegen darf – mit dem verlangten Abstand, selbstverständlich. (Eing.) Leserbrief «Lange zog ich gedankenlos durch Kleiderläden» Replik zum Schülerinnen-Beitrag von Mylène Aebi im Kurier Nr. 20. Ich möchte Mylène Aebi für ihren Artikel gratulieren und auch danken, dass solche Themen in der Schule behandelt und hier abgedruckt werden. Ihre Gedanken zu den Arbeitsbedingungen sind gut geschildert und ein Satz ist mir besonders in die Augen gesprungen: «Ich denke, jeder von uns hat sich schon einmal überlegt, woher unsere Kleidung kommt und wie sie produziert wird …». Diese Meinung teile ich nicht. Wie lange bin ich selbst gedankenlos durch die Kleiderläden gezogen und wollte gar nicht wissen, was hinter dem Kleidungsstück aus Bangladesch oder Kambodscha steckt. Als Unterstreichung zu Mylène Aebi’s Text kann ich den Film Sweatshop: Deadly Fashion empfehlen (dieser kann kostenfrei bei filmsfortheearth.org/de angeschaut werden). Dort wird das von Mylène Aebi Beschriebene prägnant dargestellt, sodass man die Augen (hoffentlich) nicht mehr davor verschliessen möchte! Jeder kann etwas beitragen Ja, es ist ein sehr trauriges Thema, und davon gibt es viele. Nun aber die gute Nachricht. Jede/r einzelne von uns kann etwas zur Besserung beitragen. Nein, das ist kein naives Geschwätz. Es geht nicht darum, die ganze Welt zu retten. Picken Sie sich ein Thema heraus und fangen Sie dort – ganz im Kleinen an. Vielleicht haben Sie den ersten Schritt während dieser Zeit schon gemacht, ohne sich bewusst zu sein, was es bedeutet, mal mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren, statt Bus/Zug/ Auto zu nehmen. Oder Sie haben zuhause ausgemistet, weil Sie so viel besitzen... Nun, in all unseren Handlungen steckt etwas darin, worauf man aufbauen kann. Daher: packen wir es an! Gabriela Schärer, Dietlikon SPITEX-NOTRUF Hilfe auf Knopfdruck ab CHF 58.00 pro Monat. Mehr Informationen: Spitex Glattal, Tel. 044 835 12 12 info@spitexglattal.ch, www.vereinspitexglattal.ch Coiffeur «PINO» Damen- und Herrensalon Bühlstrasse 4 neben Café «Bühl» 8305 Dietlikon Telefon 044 833 18 54 Art - Nails Manuela www.artnails.ch ℡ 044 833 18 89 Spitex_Glattal_Inserat_SW_96x40mm_d.indd 1 20.02.20 09:05

Gemeindezeitung Kurier