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2020_12

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4 Dorfspiegel Dietlikon

4 Dorfspiegel Dietlikon / Wangen-Brüttisellen Kurier Nr. 12 19.3.2020 Facebook-Gruppe für Hilfsangebote in Dietlikon gegründet In diesen Zeiten zusammenrücken Am vergangenen Samstag hat Raphael Fischer (25) spontan die Facebook Gruppe «Coronavirus: Unterstützung in Dietlikon und Brüttisellen» gegründet. Die Mitgliederzahlen sind rasant gestiegen. Jetzt geht es darum, dass die Hilfe auch wirklich in Anspruch genommen wird. Sibylle Ratz Die aktuelle Pandemiesituation führt auf der einen Seite dazu, dass die Bevölkerung die Kontakte einschränken muss. Auf der anderen Seite rückt man näher zusammen. Die Lage wird sich in den nächsten Tagen und Wochen wohl noch verschärfen und für einzelne Personen besondere Herausforderungen bringen. Solidarität und Disziplin gefordert Raphael Fischer ist aus dem Aargau nach Dietlikon gekommen und wohnt seit einiger Zeit hier im Dorf in einer WG. Am Samstagmorgen letzter Woche hat er von einer Freundin einen Link zur Webseite «Hilf-jetzt.ch» bekommen, die Hilfsangebote schweizweit in den Gemeinden verzeichnet. Er hat kurz nachgeschaut und ganz spontan die Facebook-Gruppe «Coronavirus: Unterstützung in Dietlikon und Brüttisellen» aufgeschaltet. Auf Nachfrage erklärt Fischer, der Elektrotechnik-Student ist: «Ich bin eine relativ rational denkende Person. Aber die Zahlen mit dem exponentiellen Wachstum der Coronafälle sind schon beängstigend.» Er sei noch am wenigsten betroffen, müsse auf keine Familie schauen. «Schade ist, dass man jetzt die Kollegen kaum sieht. Aber jetzt sind Disziplin und Solidarität gefordert», meint Fischer. Senioren sollen Angebot nutzen Einige der Mitglieder wollen demnächst in ihrer nächsten Umgebung auch Flyer verteilen. Telefonnummern wurden bis zum Redaktionsschluss noch nicht bekannt gegeben. Die bereits registrierten Mitglieder verteilen sich aber über ganz Dietlikon. Also, wer keinen Computerzugang hat, soll Nachbarn direkt ansprechen. Es haben sich zwar viele Helferinnen und Helfer auf Facebook gemeldet. Eine konkrete Hilfsanfrage konnte über diese Plattform bisher mindestens in Kloten gelöst werden. Offen ist die Plattform für alle. Gerade ältere Personen sollten sich aber überwinden und sich nicht scheuen, Hilfe anzunehmen, insbesondere bei Einkäufen, und zuhause bleiben, da sie zu den gefährdeteren Personengruppen gehören. Wobei sich das Zuhausebleiben für alle empfiehlt, die nicht zwingend arbeiten gehen müssen. Die Kuriergemeinden rücken zusammen: Raphael Fischer aus Dietlikon hat dazu spontan die Facebook Gruppe «Coronavirus: Unterstützung in Dietlikon und Brüttisellen» gegründet. (Foto zvg) Helfende müssen auch auf sich achtgeben Wie auch auf der Plattform «Hilfjetz.ch» vermerkt ist, ist es entscheidend, dass die Helfenden auch auf sich achtgeben, sowohl was die Hygienemassnahmen und den Sicherheitsabstand betrifft, aber auch dass sie auf sich selbst achten. Es ist wichtig, sich nicht zu verausgaben. Die Krise wird noch eine Weile andauern und die Kräfte sind gut einzuteilen. Raphael Fischer möchte nicht im Mittelpunkt der Hilfsaktion stehen. «Es haben sich mittlerweile schon viele Leute mehr engagiert als ich. Ich hab nur die Gruppe online gestellt». Die nächsten Wochen werden zeigen wie es läuft. In dieser Zeit wird er seine Masterarbeit beginnen. Nur halt eben zuhause. Reifen für alle Fahrzeuge Pneuhaus Wegmann AG 8317 Tagelswangen Tel. 052 343 11 68 · www.pneuhaus-wegmann.ch Mitglied der Zertifizierter Fachbetrieb 2020 8602 Wangen galatech@bluewin.ch www.galatech.ch

Kurier Nr. 12 19.3.2020 Leserforum 5 Leserbrief Die verschlimmbesserte Kreuzung Seit ein paar Wochen sind die Bauarbeiten an der Kreuzung Bahnhofstrasse – Neue Winterthurerstrasse – Dübendorferstrasse, kurz LSA 145 und die bei Mc Donalds, kurz LSA 65 abgeschlossen. Doch der Stau bleibt – wider anderslautender Versprechen. Auch die neue Einbahnstrassenverkehrsführung durch die Industriestrasse im Bereich Coop und Jumbo steht, jeden Samstag. Zwar benötigen einige Autofahrer noch Nachhilfeunterricht im Deuten der «Einfahrt verboten»-Schilder am Jumbokreisel, aber das wird sich bis zum drohenden Showdown zur Weihnachtszeit hoffentlich gelegt haben. Versprochen hat man sich von den Bauarbeiten und der neuen Verkehrsführung einen flüssigeren Verkehr und weniger Stau. Die Tatsache aber scheint eine ganz andere zu sein, und das an einem ganz normalen Samstag. Jetzt staut sich der Verkehr aus Richtung Wangen- Brüttisellen gleich auf zwei Spuren und zusammen mit den aus Wallisellen kommenden Coop-Besuchern zwängen sie sich nach der Mc Donalds-Kreuzung in die einspurig geführte Industriestrasse. Abstecher im Jumbo Wer also nach dem Einkauf bei IKEA noch einen Abstecher im Jumbo machen will, wird es sich zwei Mal überlegen, das halbe Industriegebiet zu umfahren, um dann für die letzten Meter im Stau zu stehen. Nachaltig ist das nicht und es wäre sicher interessant, was sich die Protagonisten betreffend dem CO 2-Ausstoss durch die zusätzlich zu fahrenden Kilometer gedacht haben. Nicht viel gedacht hat man sich beim Veloverkehr. Die Situation für Velofahrer hat sich, mit Ausnahme der paar Meter Velostreifen in der Bahnhofstrasse sogar noch verschlechtert und erinnert mehr an eine Verkehrsplanung aus den 1960er- oder 1970er-Jahren, Es wird eng auf dem Trottoir: Velofahrer, Fussgänger und weitere Verkehrsteilnehmer müssen sich den Platz teilen. in denen die Bevorzugung des motorisierten Individualverkehrs über alles ging. Für Velofahrer oder Fussgänger mit und ohne Kinderwagen steht beim Überqueren der Bahnhofstrasse auf der Ankunftsseite ein Trottoir mit einer Breite von 1.50 Meter zur Verfügung. Auf diesen paar Quadratzentimetern müssen sich Fussgänger und Velofahrer zusammen mit den Wartenden an der Neuen Winterthurerstrasse, denen ebenfalls mickrige 2.50 Fussgänger- und Veloweg zur Verfügung stehen, arrangieren. Velo- und fussgängerfreundlich sieht definitiv anders aus, dafür hat der motorisierte Individualverkehr mehr Platz. Ob am Ende aber der Wunsch der am Plan Beteiligten nach einer besseren Verkehrslösung aufgeht, wird sich in der Weihnachtszeit zeigen. Heike Recktenwald, Dietlikon Leserbrief «Die Personenfreizügigkeit wurde der Schweiz aufgezwungen» Gedanken zur Personenfreizügigkeit und der Haltung des Bundesrats. Wenn Bundesrätin Karin Keller- Sutter in die Kamera sagt, bei Annahme der Begrenzungsinitiative würde nicht nur die Personenfreizügigkeit-FAZ gekündigt, sondern auch die übrigen sechs bilateralen Verträge, dann stimmt das zwar rein theoretisch. Dann nämlich, wenn die EU einer Kündigung der FAZ von Seiten der Schweiz auch zustimmt. Das wird die EU im Leben nie tun. Denn dann würde eines Tages kein 40-Tönner durch die Schweiz fahren, die Lufthansa käme arg in Bedrängnis, es gäbe keine Gelder mehr für Horizon 2020 usw. Nachteil für die Schweiz Alle sieben Bilateralen sind zum grösseren Vorteil für die EU ausgehandelt worden, aber nur die Personenfreizügigkeit wurde der Schweiz aufgezwungen und sie entpuppte sich trotz gegenteiliger Propaganda zum unerträglichen Nachteil für die Schweiz. Da nützt es auch nichts, wenn Bundesrätin Simonetta Sommaruga die EU-Kommissionspräsidentin am WEF bittet, die EU möge sich bis zum 17. Mai nicht in den Abstimmungskampf einmischen. Denn schon am 6. Februar darauf erhöhte die EU den Druck auf die Schweiz. Bei Annahme der Begrenzungsinitiative kann die EU eigentlich wie beim Brexit tun, was sie will. Die Schweiz steuert nach einem Jahr so oder so die Zuwanderung selbst. Das wünscht übrigens auch die Mehrheit der ausländischen und eingebürgerten Einwohner und die sind bestimmt wichtiger als diejenigen, die noch kommen werden, obwohl sie in ihrem Land dringender gebraucht werden. Der bulgarische Staat und das deutsche Gesundheitswesen lassen grüssen. Hubert Koller, SVP Sektionspräsident Wangen-Brüttisellen Pfister GmbH · Tel 043 499 88 88 · www.pfister-holzbau.ch Zürich · Katzenschwanzstr. 47 · 8053 Zürich-Witikon Dietlikon · Im Weizenacker 5 · 8305 Dietlikon fenster küchen dachfenster einbauschränke dachkonstruktionen türen einbruchsicherungen terrassenböden kinderspielplätze treppenbau schreinerei · zimmerei · parkett Information bezüglich Umzug vom Notariat, Grundbuch- und Konkursamt Wallisellen Das Gemeindehaus Wallisellen wird saniert. Sie finden unsere provisorischen Büroräumlichkeiten ab 6. April 2020 an folgender Adresse: Grindelstrasse 6 8304 Wallisellen Telefon 044 859 26 26, E-Mail wallisellen@notariate.zh.ch Während des Umzuges bleibt das Notariat vom Mittwoch, 1. April 2020 bis und mit Freitag, 3. April 2020 geschlossen. Ab Montag, 6. April 2020 sind wir zu den gewohnten Öffnungszeiten gerne wieder für Sie da. Notariat, Grundbuch- und Konkursamt Wallisellen

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