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6 Dorfspiegel

6 Dorfspiegel Wangen-Brüttisellen Kurier Nr. 44 31.10.2019 Ökumenischer Seniorentreff Wangen-Brüttisellen Das Geheimnis der Märchen Schon seit uralter Zeit werden überall auf der Welt Märchen und Geschichten von Generation zu Generation überliefert. Auch Erika Hoffmann, eine begnadete Erzählerin, entführte am letzten Donnerstagnachmittag die Besucher und Besucherinnen des Seniorentreffs in eine längst vergangene Zeit. Helga Eissler Erika Hoffmann unterrichtete Kinder aus verschiedenen Kulturen in deutscher Sprache. Der Besuch inspirierender Kurse in Märchen- und Erzählkultur weckte ihre Freude, da und dort Märchen zu erzählen. Schmunzelnd erwähnt sie, dass sie anfangs gefragt wurde: «Für Kinder?», obwohl die Märchen ursprünglich Erwachsenen erzählt wurden. Mit der Zeit erweiterte sie ihre Tätigkeit und erzählt ihre spannenden und geheimnisvollen Märchen und Geschichten aus fern und nah an vielen Anlässen. Die Botschaft der Märchen und überlieferten Geschichten Märchen und Geschichten haben nichts von ihrem Zauber verloren und heute ist der Zugang nicht nur zu den Märchen der Gebrüder Grimm des 19. Jahrhunderts, sondern aus allen Kulturen möglich. In den Märchen – die Verkleinerungsform von Mär – geht es grundsätzlich um das Verkünden einer Botschaft, Kunde oder Nachricht. Diese spiegeln sich in Symbolen und Motiven der menschlichen Lebenswege, Krisen und deren Bewältigung. Ihre Bild- und Symbolsprache hat auch Eingang in unsere Umgangssprache gefunden. Als bekannte Beispiele erwähnt Erika Hoffmann: «die Hand ins Feuer legen» oder «den Kopf verlieren». «Erntezeit, Zeit der Reife – Zeit der Ernte» Vermutlich der herbstlichen Jahreszeit geschuldet, hatte Erika Hoffmann für die Auswahl ihrer märchenhaften Geschichten diese drei Symbole für den Seniorentreff gewählt. Im Zentrum der spannenden Geschichten aus der Schweiz, Deutschland, aus Serbien und der Mongolei, von Erika Hoffmann mit Verve vorgetragen, stand der Mensch mit seinen Stärken und Schwächen, Hoffnungen – und erfüllten Wünsche. Musikalisch begleitet wurden die Erika Hoffmann (r.) und Silvia Schneiter entführten in längst vergangene Zeiten. (Foto he) Märchen von Silvia Schneiter auf der Flöte. Nach der letzten Geschichte «Der junge Alte», der einen Lindenbaum pflanzt und zu Lebzeiten nicht mehr in den Genuss seiner Früchte kommen wird, was ihn aber nicht bekümmert, wurden die Anwesenden an diesem Nachmittag ein einziges Mal gefordert. Sie wurden zum Mitsingen des alten Liedes «Am Brunnen vor dem Tore da steht ein Lindenbaum» eingeladen und während des Singens stellten sich bei dem einen oder anderen Erinnerungen ein. Es war der Märchenerzählerin Erika Hoffmann und ihrer musikalischen Begleiterin Silvia Schneiter gelungen, die Besucherinnen und Besucher für eine Stunde dem Alltag zu entreissen, mit ihnen an einen anderen Ort, in eine andere Zeit zu reisen. Und das ohne Flugticket und Gepäck! Leserfoto der Woche Der Wangemer Himmel Gratulationen 1. November Rita Meier, Dietlikon 82. Geburtstag 4. November Rosmarie Fähndrich, Dietlikon 82. Geburtstag 5. November Emma Nalbach, Dietlikon 83. Geburtstag 7. November Marcel Frossard, Brüttisellen 83. Geburtstag Goldene Hochzeit 7. November Rosmarie und René Meier, Brüttisellen 50. Hochzeitstag Wir gratulieren den Jubilarinnen und den Jubilaren ganz herzlich. «Wahnsinns-Stimmung am Wangemer Himmel», schreibt Kurier-Leserin Esther Bock aus Wangen zu ihrem Bild. Haushaltapparat defekt? B BURKHALTER HAUSHALTAPPARATE Kirchstr. 3 8304 Wallisellen Telefon 044 830 22 80 info@bucowa.ch Mit eigenem Kundendienst – schnell, professionell und günstig. In Wallisellen, Wangen-Brüttisellen und Dietlikon ohne Anfahrtskosten!

Kurier Nr. 44 31.10.2019 Leserforum 7 Leserbrief Dietlikon: Energie- und Recycling Stadt? Replik auf die Leserbriefe zur Schliessung der Sammelstelle in Dietlikon in den letzten Ausgaben des Kuriers. Die Gemeinde Dietlikon trägt mit Stolz das Label Energiestadt. Dazu einige Zitate von der eigenen Homepage unter dem Titel «Weil wir nur eine Erde haben»: «In Dietlikon steht Nachhaltigkeit längst auf der politischen Agenda (…). Das Label Energiestadt ist ein Leistungsausweis für Gemeinden, die eine nachhaltige kommunale Energiepolitik vorleben und umsetzen (…) wird die Gemeinde in den sechs folgenden Gebieten bewertet: Entwicklungsplanung/Raumordnung, Kommunale Gebäude und Anlagen, Versorgung/Entsorgung, Mobilität, Interne Organisation, Kommunikation/Kooperation (…).» In einem kurzen und trockenen Communiqué wird uns am 10. Oktober im Kurier mitgeteilt, dass die Firma Loacker das «Recyclingcenter Dietlikon» per Ende Jahr aufgibt. Gleichzeitig wird das «Mülliland Wallisellen» (wohl gemerkt Wallisellen …) als neue Hauptsammelstelle definiert. Der bequemste Weg? Es beschleicht einem der Verdacht, dass die Gemeinde bzw. das zuständige Amt für Raum, Umwelt und Verkehr den einfachsten und bequemsten Weg gewählt hat. Dass eine private Firma, die mit einer gemeindeeigenen Aufgabe beauftragt wird, die Situation rein marktwirtschaftlich beurteilt, ist speziell in der heutigen Zeit nicht anders zu erwarten. Aber wäre es dann nicht die Aufgabe einer verantwortlich handelnden Behörde, das Heft in die eigene Hand zu nehmen und der Bevölkerung eine neue, gemeindeeigene Lösung zu präsentieren, statt einfach auf die Infrastruktur des Nachbarn abzustellen? Gerade vor dem aktuellen Hintergrund der grünen Welle in den National- und Ständeratswahlen sollte die Gemeindeverwaltung erkennen, dass der Umweltschutz ein Anliegen der Bevölkerung darstellt. Daher sollte das Angebot des Recyclings nicht reduziert und erschwert werden, sondern ausgebaut und erleichtert werden! Wenn dazu auf dem Gemeindegebiet kein privater Anbieter gefunden werden kann, geht dieser Auftrag wieder zurück an die Gemeinde. Und wenn man sich schon selber rühmt, die Entsorgung als Priorität zu behandeln, wäre es dann nicht die Aufgabe dieser Gemeindeverwaltung, einen zeitgemässen Entsorgungsplatz selber zu organisieren und wenn nötig zu betreiben? Lieber Gemeinderat, hier wäre nun definitiv Aktion und ein klares Statement hin zum Umweltschutz gefragt und nicht nur lahme Reaktion – oder was würde wohl Greta dazu sagen? Matthias und Corinne Flury, Dietlikon Leserbrief Zur Schliessung unserer Sammelstelle Seit Oktober ist uns Dietlikerinnen und Dietlikern bekannt, dass unsere Sammelstelle (Herzig) Loacker an der Bahnhofstrasse 7 per Ende Jahr schliesst. Nun, das sind private Firmen und denen kann ich die Schliessung nicht verübeln, wenn wegen steigenden Mietzinsen die Rechnung nicht mehr stimmt. Dann wird halt dicht gemacht und dem Personal gekündigt. Es wäre die Aufgabe von dem für das Ressort Abfallentsorgung zuständigen Gemeinderat Philipp Flach, für Lösungen in Dietlikon mitsamt entsprechender Orientierung zu sorgen. Es nützt mir nichts, in einer Energiestadt zu leben und meine dadurch gewonnene Energie mit unnützen Arbeiten wie das Bündeln von Zeitungen und Karton zu verschwenden. Ich möchte mein Papier und meinen Karton weiterhin unverschnürt (mir fehlt der dritte Daumen) in Tragtaschen verstauen und wann immer nötig entsorgen. Es ist gemäss Geschäftsreglement, die Pflicht unserer Gemeinde, für die Abfall-Entsorgung zu sorgen. Benz Schreinerei 8305 Dietlikon Telefon 044 833 09 47 www.benz-schreinerei.ch Mein Lösungsvorschlag, und ich denke, auch die Leserbriefschreiberin Silvia Meyer aus Kurier Nr. 43 geht da mit mir einig: Josef Rüegg, unser allseits geschätzter «Sepp», wird von unserer Gemeinde angestellt. Er organisiert und leitet die Entsorgungsstelle (inklusive Grubengut) Hofwiesen. Die dafür notwendige Infrastruktur haben wir bereits bezahlt und ist seit Jahren vorhanden. Er verfügt über die nötige Kompetenz. Immerhin hat er das nun seit acht Jahren super gemacht. Als zusätzlicher Bonus entfällt die hässliche Container Landschaft vor dem Werkgebäude. Wann können wir eine behördliche Orientierung erwarten? PS: Ich bin Dietliker Bürger und entsorge sicherlich nicht in Wallisellen. Gusti Heeb, Dietlikon KÜCHEN TÜREN Mitglied FENSTER SCHRÄNKE MÖBEL REPARATUREN Leserbrief Gedanken zum Glockenturm St. Michael «Ein höchst umstrittenes Bauwerk, das niemand braucht» Vor einiger Zeit berichteten der Zürcher Unterländer und der Kurier, dass dem Bau des Glockenturms der katholischen Gemeinde St. Michael nun nichts mehr im Wege steht. Beschwerden, die von der Bevölkerung eingereicht und vom Baurekursgericht gutgeheissen wurden, konnte die Kirchgemeinde mit Erfolg anfechten. Kirchen, so sollte man meinen, haben die primäre Aufgabe, sozial und nachhaltig tätig zu sein und ihre Geldmittel entsprechend einzusetzen. Die Kirchgemeinde der Stadt Zürich richtet momentan für Danke In den Top 10 Joane Gautschi (20) aus Dietlikon hat am 20. Oktober für den Nationalrat auf der Liste der Jungfreisinnigen kandidiert. Sie konnte sich dabei, unter anderem dank vielen Stimmen aus Dietlikon und Wangen-Brüttisellen, in den Top 10 halten und somit ein gutes Ergebnis mit insgesamt 1298 Stimmen erzielen. Herzlichen Dank für die Unterstützung! Joane Gautschi, Jungfreisinnige, Dietlikon etwa eine halbe Million Franken eine Flüchtlingsherberge ein. Die Kirchgemeinde St. Michael hingegen feiert sich nächstes Jahr selbst und genehmigt sich für rund eine Million Franken ein höchst umstrittenes Bauwerk, das niemand braucht und nur wenige wollen. Bleibt zu hoffen, dass mit dem sonntagmorgendlichen Gebimmel nicht nur die Anwohner aus dem Bett, sondern auch die Abtrünnigen in die Kirche zurück geholt werden. Heike Recktenwald, Dietlikon Informieren Sie sich bei uns über günstige Konditionen für Füller-Inserate

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