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Wochenzeitung und amtliches Publikationsorgan 17. Oktober 2019 Nr. 42 Öffentlicher Verkehr in Dietlikon Der Bahnhof ist rauchfrei Nun darf auch am Bahnhof Dietlikon nicht mehr geraucht werden. Damit ist Dietlikon aber bei weitem nicht alleine. Leo Niessner Etwas erstaunt waren die drei Teenagerinnen schon, die am Montagmorgen auf dem Bahnübergang des Bahnhofs Dietlikon lauthals diskutierten. «Echt jetzt? Darf man da nicht mehr rauchen», sagte die eine. Und ihre Kollegin schüttelte den Kopf: «Die verbieten einem alles! Wir sind doch auch schon gemütlich auf der Treppe gesessen, um den Tag bei einer «Zigi» ausklingen zu lassen und miteinander über Gott und die Welt zu reden», enervierte sich ihre Kollegin. Die Dritte im Bunde beschwichtigte: «Regt euch nicht auf, Dietlikon ist nicht der einzige Bahnhof, in dem nicht mehr geraucht werden darf.» Recht hat sie. Tatsächlich haben die SBB in den letzten Wochen damit begonnen, Schweizer Bahnhöfe rauchfrei zu machen. Dies geschieht aufgrund eines Beschlusses des Verbands öffentlicher Verkehr (VöV), der auf den November 2018 zurück geht. Damals wurde die neue Branchenlösung verabschiedet, die ein Rauchverbot beinhaltet. Die schrittweise Umsetzung hat im Juni begonnen und ist Ende Oktober schweizweit abgeschlossen. Rauchen nur in markierten Zonen Der Bahnhof Dietlikon ist nun also auch mit Rauchverbots-Tafeln markiert. Wer dennoch rauchen will, muss sich in speziell gekennzeichnete Zonen begeben. Oder, wie SBB-Sprecher Martin Meier am Freitag gegenüber des «Tagblatts» sagte: ««Bei kleinen Bahnhöfen werden in der Regel keine Raucherbereiche auf den Perrons eingerichtet, da Bahnhofzugang und Perron in unmittelbarer Nähe sind.» Für Raucher, welche während der Wartezeit eine Zigarette «brauchen», stehe vor dem Bahnhofzugang zudem ein Aschenbecher bereit. Die neue Regelung gilt Mit dem Anbringen der Tafeln tritt eine Regelung in Kraft: Das Rauchen ist ab sofort nur noch in markierten Bereichen auf Perrons und vor den Bahnhöfen erlaubt. Laut dem Verband öffentlicher Verkehr erhöhe diese Massnahme die Aufenthaltsqualität der Kundinnen und Kunden durch mehr Sauberkeit und einen angenehmeren Geruch. Gleichzeitig will man mit dem Verbot einem anderen Problem Herr werden: Rund zwei Drittel aller Zigarettenstummel landeten bisher im Gleisfeld. Schweizweit sind das rund 550 Kilo pro Tag respektive 200 Tonnen pro Jahr – und die sind mit allerlei Giftstoffen aus den Filtern getränkt. Mit der neuen Regelung, dem Rauchverbot, soll auch diese Art von Littering eingedämmt werden. Ob das klappt, wird sich zeigen. Bei unserem Rundgang lagen die Zigarettenstummel statt auf den Perrons und Gleisen auf dem Verbotsschild. Ab hier wird nicht mehr gequalmt! Die Tafeln beim Bahnhof Dietlikon sprechen eine deutliche Sprache und die Zigarettenstummel am Boden auch. Was halten Sie vom Rauchverbot am Bahnhof Dietlikon? Ihre Meinung in den Leserspalten interessiert uns: kurier@leimbacherdruck.ch Fröhliche Optimistin Nein, die bald 100 Jahre sieht man ihr nicht an: Orsola Grob- Casarotto kocht gerne, turnt und liest regelmässig Zeitung. 2 Post Wangen öffnet kurz wieder Ausstellung in der ehemaligen Post: Sie beherbergt eine Kunsthandwerker-Ausstellung mit Werken 22 Kunstschaffender. 6 Amtlich Gemeinsam 9 Wangen-Brüttisellen 11 – 15 Dietlikon 16 – 17 KURT HOFMANN VR - PRÄSIDENT ALAIN HOFMANN GESCHÄFTSFÜHRER WWW.CHREISEL-AG.CH

Kurier die Wochenzeitung von Dietlikon und Wangen-Brüttisellen