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2019_10

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20 Kurier Nr.

20 Kurier Nr. 10 7.3.2019 IGKSG-Gebührensäcke Aus schwarz wird grau Seit acht Jahren gibt es in Dietlikon den Gebührensack. Acht Jahre lang war er schwarz. Ab März 2019 kommt er in einem neuen Gewand daher: er wird hellgrau. Das Druckmotiv in pink bleibt unverändert – genauso wie auch die Preise. Die schwarzen Säcke bleiben weiterhin gültig, so dass alle Bestände aufgebraucht werden können. Die Verantwortlichen der IGKSG (Interessengemeinschaft Kehrichtsackgebühr) Zürcher Unterland haben sich entschieden, die bisher in schwarz gehaltenen Gebührenkehrichtsäcke farblich zu verändern. Künftig bestehen die Zürcher Unterländer Säcke aus hellgrauer Ökofolie. Das prägnante Druckmotiv in pink bleibt unverändert. Mit der Änderung der Folienfarbe auf hellgrau lassen sich die Säcke wesentlich besser von den im Schwarzton gehaltenen Nichtgebührensäcken unterscheiden. Was dem Abfuhrpersonal die Arbeit erleichtert und nicht zuletzt auch bei Unterflursammelsystemen ein grosser Vorteil ist. Die neuen Zürcher Unterländer Säcke bestehen aus einer 3-Schicht- Folie mit hellgrauer Aussen- und dunkelgrauer Innenschicht. Diese Modifikation in der Herstellung erlaubt es, den Recyclinganteil in der Rezeptur weiterhin bei 80 % zu halten. Dabei werden überwiegend PE-Rezyklate aus Post-Consumer- Abfällen verwendet, womit der Verbrauch von Neuware sinkt und sich in der Folge die CO 2 -Emissionen verringern. Die Folienoberfläche wirkt matt und leicht körnig. Dank der dunkelgrauen Innenschicht bleiben die Säcke weiterhin blickdicht. Selbstverständlich entsprechen auch die modifizierten Gebührensäcke den Qualitätsanforderungen gemäss OKS-Normen. Übergang zu den neuen Säcken Die neuen hellgrauen IGKSG-Gebührensäcke kommen sukzessive in den Handel. Sobald die Lagerbestände des Herstellers an schwarzen Säcken erschöpft sind, werden sämtliche Verkaufsstellen automatisch mit den neuen hellgrauen Säcken beliefert. Die Änderung der Farbe hat keinerlei Auswirkungen auf die Preise. Alle Preise bleiben unverändert: – 17-L-Sack: Fr. 0.87/Stk = 8.70 pro Rolle (10 Stk) – 35-L-Sack: Fr. 1.65/Stk = 16.50 pro Rolle (10 Stk) – 60-L-Sack: Fr. 2.48/Stk = 12.40 pro Rolle (5 Stk) – 110-L-Sack: Fr. 3.86/Stk = 19.30 pro Rolle (5 Stk) Wichtig! Trotz der bevorstehenden Umstellung auf hellgraue Säcke bleiben die schwarzen IGKSG-Säcke weiterhin gültig. Es gibt kein Verfalldatum, so dass alle Bestände ohne Einschränkungen aufgebraucht werden können. Raum, Umwelt + Verkehr Kartonsammlung Freitag, 8. März Bitte stellen Sie den Karton erst am Abfuhrtag bis spätestens 07.00 Uhr gut sichtbar an den für die Kehrichtabfuhr üblichen Stellen bereit. Beachten Sie, dass nur gebündelter Karton (kein Papier) abgeführt wird. ACHTUNG Nicht in die Kartonabfuhr gehören: – Papier – beschichtete Kartons (Tetra-Packungen) – Styropor und andere Verpackungsstoffe – Plastik (Tragegriffe bei Waschmittelverpackungen und Bierkartons) – Nieten und Klammern Raum, Umwelt + Verkehr Gesunder Boden – gesunder Garten Gratis-Kompost ab Freitagabend 15. März 2019 An folgenden Standorten bietet die Gemeinde Dietlikon kostenlos Kompost an: – Familiengarten Klimm – Familiengarten Schwerzelboden – Nebensammelstelle Hofwiesen Bitte bringen Sie geeignete Behälter wie Kübel, Säcke oder ähnliches mit. Der angebotene Kompost in Bioqualität stammt aus der Kompogas-Anlage Volketswil. In den Kompogas-Anlagen in Bachenbülach, Rümlang, Otelfingen und Volketswil kann jederzeit gratis Kompost abgeholt werden. Die Komposthaufen befinden sich vor der Anlage und sind permanent zugänglich. Um eine Überdüngung zu vermeiden, soll Kompost aber im Mass eingesetzt werden. Kompost ist ein vollwertiger Dünger. Um eine Überdüngung zu vermeiden, ist es wichtig, dass keine zusätzlichen Düngemittel verwendet werden. Bei einer Überdüngung wird einerseits das Grundwasser belastet und anderseits kann das Pflanzenwachstum gehemmt werden, weil das Nährstoffverhältnis im Boden gestört wird. Wie viel Kompost ist sinnvoll? Kompost soll nur während der Vegetationszeit von März bis August ausgebracht werden. Am besten geschieht dies in mehreren kleinen Portionen. Dadurch kann der Stickstoff von den Pflanzen laufend aufgenommen werden und wird vom Regen nicht ausgeschwemmt. Folgende Kompostabgaben sollen wenn möglich nicht überschritten werden: – 4 Liter Kompost pro m 2 und Jahr für Pflanzen mit hohem Düngerbedarf wie alle Kohlarten, Kürbis, Sellerie, Tomaten, Kartoffeln – 2 Liter Kompost pro m 2 und Jahr für Pflanzen mit mittlerem Düngerbedarf wie Gurken, Karotten, Fenchel, Rettich, Kartoffeln, Zwiebeln, Zucchetti, Kopfsalat, Endivie, Chicorée, Rhabarber, Beerenobst, Erdbeeren, Rosen, Schnittblumen – 1 Liter Kompost pro m 2 und Jahr für Pflanzen mit niedrigem Düngebedarf wie Stangenbohnen, Buschbohnen, Kefen, Spinat, Peperoni, Erbsen, Nüsslisalat, Feldsalat, Radieschen, Spargeln, Sträucher, Obstbäume, Reben, Naturwiesen, Blumen aus Zwiebel- oder Knollengewächsen (Tulpen, Narzissen). Raum, Umwelt + Verkehr Neu bei Jäggi-Motos Jetzt Probefahren New Like 125i inkl. 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Kurier Nr. 10 7.3.2019 21 Neue Mitarbeiter an der Schule Dietlikon Im Schuljahr 2018 / 2019 haben Aline Kramer, DaZ-Lehrperson, und Jakob Leuzinger, Klassenlehrperson, ihre Arbeit an der Schule Dietlikon aufgenommen. Seit fünf Monaten gehören sie nun zum Team im Schulhaus Dorf. Wir haben nachgefragt, wie ihr Start war und wie es ihnen geht. Kurz gefragt Lieblingshobby? Aline Kramer: Uiiii das ist schwierig! Ich spiele schon sehr viele Jahre Badminton, fotografiere und organisiere sehr gerne, bin kreativ, nähe (wenn es die Zeit zulässt), betreibe einen kleinen Webshop (www.allerlei-kreatives.ch). Langeweile kenne ich nicht! Dann ist ja auch noch meine Familie mit unseren zwei Jungs Niklas und Matti und unser Garten. Jakob Leuzinger: Design (in verschiedenen Bereichen) Sommer- oder Wintertyp? Aline Kramer: Weder noch oder eben doch beides! Sonniges Wetter zieht mich immer nach draussen. Ob Skifahren im Winter oder Wandern im Sommer – bin immer dabei. Jakob Leuzinger: Eine Mischung aus beidem. Wenn ich nicht Lehrer oder Lehrerin wäre, wäre ich: Aline Kramer: Vielleicht Eventmanagerin? Ich organisiere sehr gerne. Jakob Leuzinger: Landschaftsgärtner Interview: E. Schuster Michel und anspruchsvoll, weil ich jetzt die Verantwortung trage. Aline Kramer und Jakob Leuzinger. (Foto: zvg) Wie war euer Start in Dietlikon? Aline Kramer: Ich bin sehr gut gestartet und habe mich sehr schnell wohl gefühlt. Die gute Unterstützung, die Offenheit und Hilfsbereitschaft im Team hat sehr viel dazu beigetragen. Danke euch! Jakob Leuzinger: Mein Start hier in Dietlikon war sehr gut. Die kurze Zeit, die ich schon hier bin, war intensiv, und ich habe bereits viel erlebt und gelernt. Es macht mir grossen Spass. Was gefällt euch besonders bei uns? Aline Kramer: Ich durfte ein wundervolles helles Zimmer beziehen. Aber viel wichtiger ist mir die gute unkomplizierte Zusammenarbeit. Die Türen sind offen und man darf jeden und jede jederzeit fragen. Jakob Leuzinger: Die Schülerinnen und Schüler sind interessiert und selbstbewusst. Jeden Tag erleben wir spannende Situationen und lernen dazu. Das Team hat mich herzlich aufgenommen und ist sehr hilfsbereit. Das ist für mich eine grosse Bereicherung. Was ist in Dietlikon anders als an deinem früheren Arbeitsort? Aline Kramer: Das Schulhaus und das Team ist viel grösser. Die vielen neuen Namen sind gar nicht so einfach. Etappe 1 habe ich praktisch geschafft. Die Vornamen, Funktionen und wer in welchem Zimmer bzw. Trakt zuhause ist, kann ich nun zuordnen. Doch auch Etappe 2 werde ich meistern. Nun versuche ich mir noch die dazugehörigen Nachnamen, Wohnorte und Stärken zu merken bzw. zu kombinieren. Das ist in einem so grossen Team gar nicht so einfach. Du hast letzten Sommer deine Ausbildung abgeschlossen. Hast du dir deinen Berufsalltag so vorgestellt? Jakob Leuzinger: Da die Ausbildung relativ praxisorientiert ist und ich bereits vor einem Jahr drei Wochen im Schulhaus Dorf unterrichten durfte, wusste ich schon ungefähr, was auf mich zukommt. Das Eintauchen in ein neues Berufsleben war aber trotzdem sehr intensiv Warum habt ihr euch für den Lehrerberuf entschieden? Aline Kramer: Schon immer habe ich viel Zeit mit Kindern und Jugendlichen verbracht. Ob als Trainerin, Kursleiterin oder in der Pfadi – ich war überall anzutreffen. Ziemlich schnell war klar, dass dies der richtige Beruf für mich ist. Nun bin ich seit fast 20 Jahren Primarlehrerin und werde wohl noch viele weitere Jahre in die Schule gehen, denn es gibt nichts Schöneres, als Kinder zu begeistern, sie zu unterstützen und zu begleiten und sich mit ihnen freuen. Jakob Leuzinger: Nach meiner Erstausbildung als Landschaftsgärtner habe ich mir selbst die Frage nach dem Sinn meiner Arbeit gestellt. Für mich ist der Lehrberuf die Antwort auf diese Frage. Ich versuche so, meinen Beitrag zu leisten und meine Energie und Freude sinnvoll zu investieren.

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