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6 Dorfspiegel Dietlikon

6 Dorfspiegel Dietlikon Kurier Nr. 47 23.11.2018 Feierliche Einweihung Ein Fest fürs neue Feuerwehrauto Die Feuerwehr Dietlikon verfügt neu über ein fabrikneues Öl- und Wasserwehr-Fahrzeug. Mit verschiedenen Attraktionen und einer Festwirtschaft im Feuerwehrlokal im Betriebsgebäude an der Hofwiesenstrasse 30 begrüsste sie den Neuzugang offiziell. Das neue OWF von vorne. (Fotos yz) Yvonne Zwygart An der Hauptübung im Oktober letzten Jahres wurde es schon angekündigt, das neue Öl- und Wasserwehr-Fahrzeug, kurz «OWF». Über dessen Anschaffung hat die Gemeindeversammlung im vergangenen Dezember abgestimmt und es wurde im Oktober geliefert. Finanziert wurde es je zur Hälfte von der Gemeinde Dietlikon sowie von der Gebäudeversicherung (GVZ) des Kantons Zürich. Damit ist es der jüngste Zugang in der Fahrzeugflotte der Feuerwehr Dietlikon. Die Flotte besteht aus einem Mehrzweckfahrzeug, einem Sanitätsgruppenfahrzeug, einem Verkehrsgruppenfahrzeug, einem Tanklöschfahrzeug sowie einem Personentransporter. Das wohlbekannte rote Pionierfahrzeug oder kurz PIF mit Jahrgang 1986 wurde heuer durch das neue Öl- und Wasserwehrfahrzeug ersetzt. Die Fahrzeugtaufe fand mit geschätzt 150 Besuchern und auch mit Gästen aus benachbarten Feuerwehren um 14 Uhr statt. Pfarrerin Christa Steinhauer von der Reformierten Kirchgemeinde und Gemeindeleiter Reto Häfliger von der Katholischen Kirchgemeinde von Dietlikon, Wangen-Brüttisellen nahmen die Fahrzeugtaufe gemeinsam vor. Christa Steinhauer spritzte zuerst mit tatkräftiger Unterstützung von Alt-Gemeinderat Ewald Benz mit Wasser aus der Eimerspritze ein Blatt Papier weg, welches den Namen verdeckte: Es kam so ein kleiner Octopus zum Vorschein und so heisst das neue Fahrzeug denn auch: Octopus. Beide Pfarrpersonen sprachen anschliessend ein gemeinsames Gebet, in dem sie die Feuerwehr-Personen, die Octopus führen und in ihm zur Einsatzstelle fahren, unter den Schutz Gottes stellten. Mehr Platz für Mitfahrer Der Kurier wollte wissen: Warum braucht die Feuerwehr Dietlikon gerade ein solches Fahrzeug für ihre Einsätze? Stefan Dangel, Kommandant, nimmt dazu wie folgt Stellung: «Das OWF ist mittlerweile ein Standard im Kanton Zürich. Die Ortsfeuerwehren werden seitens der Gebäudeversicherung im Kanton Zürich mit einem solchen Fahrzeug ausgerüstet, wenn ältere Fahrzeuge ausser Dienst gehen. Individuell ist bei uns, dass wir zusätzlich einen Auszug für Atemschutzgeräte haben. Der Einsatzzweck steht primär im Zusammenhang mit Ölspuren und/ oder Wasser in Kellern oder beispielsweise Wasserrohrbrüchen auf der Strasse oder in Häusern, auf Vorplätzen oder in Garagen. Bei all diesen Szenarien wird das Fahrzeug zum Einsatz kommen. Sollten sich grössere Unfälle im Bereich Chemie oder in der Umwelt ereignen, gibt es dafür auch Schutzmaterial. Bei solchen Einsätzen erhalten wir Unterstützung von einem Stützpunkt, zum Beispiel von der Feuerwehr Wallisellen. Zur genaueren Abklärung bei unklaren Situationen kann auch der ABC-Messwagen der Berufsfeuerwehr aus Zürich oder Winterthur angefordert werden. In jedem Fall stehen weitere Spezialeinsatzkräfte zusätzlich bereit, wenn die Mittel einer Ortsfeuerwehr einmal nicht ausreichend wären.» Oberleutnant Pascal Sperandio, welcher ab 2019 Ausbildungs-Chef sein wird, äussert sich so zum neuen «OWF»: «Wir sind stolz darauf, dieses Fahrzeug zu haben. Es ist genau das richtige Fahrzeug für unsere Einsätze, denn es passt sehr gut zur Gemeinde Dietlikon und den weiteren Feuerwehr-Fahrzeugen, die schon in Gebrauch sind.» Und Leutnant Roger Fehlmann, der ab 2019 als Chef des Motorwagendienstes verantwortlich zeichnen wird, sagt: «Ich bin glücklich und froh, dass wir vom Stimmbürger, der Gemeinde Dietlikon und von der Gebäudeversicherung GVZ dieses Fahrzeug erhalten haben. Es erfüllt sehr gut unsere Anforderungen und ist ein würdiger Ersatz für das alte ‹PIF›.» Ein wenig Wehmut bei den Feuerwehrleuten ist dennoch zu spüren, da ein langjähriges zuverlässiges und auch vertrautes Fahrzeug ausgemustert werden musste. Wie sieht das neue Gefährt aus? Das neue «OWF» verfügt über ein Automatikgetriebe und kommt in den Farbtönen gelb und lila daher. Es wiegt gut fünf Tonnen und bietet gegenüber dem PIF-Fahrzeug mehr Sitzplätze für insgesamt sechs Insassen inklusive Fahrer. Dafür kann man etwas weniger Equipment in seinem Fond verstauen. Dort sind beispielsweise Schwimmwesten und Sauerstoffflaschen eingelagert und Rollen aus speziell beschichtetem Flies, welche ausgelaufenes Öl aufnehmen. Bei ausgelaufenem Öl auf der Strasse verwendet die Feuerwehr ein spezielles Bindemittel, welches ebenfalls dort eingelagert ist. Das «OWF» verfügt über einen Generator, der Strom erzeugt für LED-Lampen sowie für die Pumpen und Wassersauger. Zudem erzeugt dieser auch Strom für die Lampe auf dem Teleskoprohr, um einen Einsatzort auszuleuchten, wenn es dort keine weiteren Lichtquellen geben sollte. Ferner finden sich im Öl-Wasserwehr-Fahrzeug verschiedene andere Hilfsmittel, welche wichtig sind im Zusammenhang mit verschiedenen Einsätzen. «Es darf nur von Personen geführt werden, die als Fahrer/Innen nominiert wurden», so Dangel. Diese Personen besuchen jährlich zusätzliche Übungsfahrten. Feuerwehr-Spiele und Oldtimer-Fahrten Für die interessierte Bevölkerung gab es verschiedene Attraktionen. Man durfte in den Feuerwehr-Oldtimer-Jeep einsteigen und darin eine Runde durchs Dorf drehen. Die Kleinen durften durch einen Parcours Spielzeugautos schieben. Für die bewegungsfreudige Jugend war im Betriebsgebäude eine feuerrote Hüpfburg aufgestellt. Man hatte auch die Möglichkeit, die Fahrzeuge der Feuerwehr etwas eingehender zu betrachten und sich auch einmal in ihren Führerstand zu setzen. Natürlich war ebenfalls für das leibliche Wohl gesorgt: Im Feuerwehrlokal war die kleine Festwirtschaft für ein gemütliches Raclette- Mittagessen geöffnet. Es gab zudem feine Würste vom Grill mit Bürli, Senf und Ketchup und Getränken sowie feinen hausgemachten Kuchen und Kaffee zu kaufen. @ Weitere Bilder auf www.facebook.com/ kurieronline Verstärkung gesucht! Fröhliches und spannendes Einweihungsfest: Spieleparcours. Stefan Dangel, Kommandant der Feuerwehr Dietlikon, sucht noch immer freiwillige Personen, die das Team verstärken. Man wünscht sich Kameraden, männlich oder weiblich, die etwa zwischen 20 und 42 Jahren alt sind, Deutsch sprechen und gesund sowie motiviert sind, in der Feuerwehr Dietlikon mitzumachen. Mehr Informationen zur Feuerwehr gibt es unter www.feuerwehr.dietlikon.ch oder bei Stefan Dangel unter 079 370 80 09.

Kurier Nr. 47 23.11.2018 Dorfspiegel Dietlikon 7 Selbstgezogene Kerzen sind perfekte Geschenke Vorweihnächtliches Kerzenziehen im Keller Im «Kerzenkeller» des Dietliker Kirchgemeindehauses ist Zeit fürs Kerzenziehen. Angeboten wird der Event von der Reformierten Kirchgemeinde. Yvonne Zwygart Der «Kerzenkeller» liegt direkt im Dorfkern vis-à-vis der alten Dorflinde. Wenn diese im Winter verschneit und mit Lichtern geschmückt ist und man, nach getaner Arbeit mit seinen Wachskunstwerken aus dem Kerzenkeller heraustritt, findet man sich wie in einem Wintermärchen – so romantisch wirkt die Kulisse. Das Kerzenziehen erfreut sich seit Jahren grosser Beliebtheit. Vom ersten Mittwochnachmittag an wird das Angebot rege in Anspruch genommen. Das Team um Dave Dünneisen, Jugend- und Familienverantwortlicher der Reformierten Kirchgemeinde Dietlikon, betreut mit freiwilligen Helfern den Keller jeweils in wechselnder Zusammensetzung. Der jedes Jahr liebevoll dekorierte Keller bietet für das kontemplative Kerzenziehen eine heimelige Atmosphäre inmitten der Hektik der Vorweihnachtszeit. So ensteht eine Kerze Wer noch nicht weiss, wie das Herstellen einer Kerze mit dem Docht am Finger geht, dem wird von den kundigen Betreuungspersonen gerne geholfen. Hier eine kurze Anleitung: Docht aussuchen. Es stehen vier Dochtstärken zur Auswahl. Der Docht ist entsprechend der gewünschten Kerzendicke zu wählen. Oben am Docht wird eine Schleife geknüpft, in die ein Finger gut passt. Am unteren Ende wird bei den dickeren Dochtstärken ein Knoten gemacht, damit das Wachs später nicht so leicht abrutscht. Dann ein Farbwachs aussuchen, den Docht ins flüssige warme Wachs eintunken, herausholen, ins kalte Wasser zwecks Abkühlung halten und das Wasser mit dem Lappen sorgfältig abstreifen. Dann Docht unten festhalten, damit er gerade bleibt. Jetzt beginnt das Wiederholspiel: Docht ins Wachs tauchen, herausholen und in den benachbarten, mit kaltem Wasser gefüllten Bottich tauchen. Diesen Vorgang wiederholt man, wenn gewünscht, mit wechselnden Wachsfarben, bis die Kerze die gewünschte Dicke erreicht hat. Auch kleine Kinder können schon mitmachen. Für «Drei-Käse-Hochs» stehen extra Schemel bereit, damit sie problemlos ihre Dochte eintauchen können. Bevor die Kerze zum Auskühlen eine Weile aufgehängt werden muss, kann sie noch künstlerisch bearbeitet werden. Noch warm, wird das untere Ende gerade geschnitten, damit die Kerze überhaupt aufgestellt werden kann. Die Reststücke eröffnen das gesamte Farbspektrum, das man eingearbeitet hat. Scheiben davon können nun beispielsweise dekorativ auf dem Kerzenschaft angebracht werden. Oder die Abschnitte können auch mit zur Verfügung stehenden Formen ausgestanzt werden, der Schaft mit einem Messer angeschält oder Motive in das noch warme Wachs gedrückt werden. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Die kundigen Teammitglieder helfen Beim Kerzenziehen entstehen Weihnachtsgeschenke. (Fotos yz) gerne dabei, aus jeder Kerze ein gelungenes Unikat werden zu lassen. Gut Ding will Weile haben Während die fertige Kerze zum Auskühlen an einem Gestänge mittels der Dochtschlinge aufgehängt wird, lädt die gemütliche Kaffee- Ecke zum Ausruhen und zum Schwatz ein. Bei Mandarinen, Erdnüssen, Schöggeli und Guetsli zum Kaffee, Tee oder Sirup kann man sich nun entspannen. Wer möchte, füttert das Kaffee-Kässeli mit einem Batzen, bevor er oder sie die Kerze dann wiegen lässt, um den Preis ermitteln zu lassen. 100 Gramm Kerzenwachs kosten 2.50 Franken. Der gesamte Erlös des Kerzenziehens fliesst der Pfadfinderorganisation für Menschen mit Behinderung «Pfadi trotz allem» (PTA) zu. Mit dem Messer lassen sich allerlei Muster herausarbeiten. Kerzenziehen: Mi, 28. November bis So, 16. Dezember, jeweils Mi – So, 15 – 18 Uhr Dietliker Kirchgemeindehaus 1 2 3 4 5 Magisches Quadrat 1 Boris Blank und Dieter Meier bilden musikalisch diesen Zweier. 2 Aus dem Alten Testament den Propheten hier man kennt. 3 Selten die Elisabeth wie in dieser Kurzform steht. 4 Nach einer solchen Operation verliert die Brille ihre Funktion. 5 In Formosakarten zentral urban, doch nie und nimmer auf Taiwan. 2 3 4 5 Gratulationen 25. November Annamarie Schärer, Dietlikon 89. Geburtstag 25. November Horst Mangold, Dietlikon 83. Geburtstag 25. November Giovannina Clingo, Dietlikon 82. Geburtstag 25. November Frida Lippuner, Wangen 82. Geburtstag 25. November Antonia Errico-Bellasalma, Brüttisellen 81. Geburtstag 26. November Gertrud Leibundgut, Dietlikon, AZ Hofwiesen 94. Geburtstag 26. November Lotti Reiser, Dietlikon 90. Geburtstag 26. November Antonia Gallo, Dietlikon 81. Geburtstag 28. November Kurt Wegmann, Dietlikon 86. Geburtstag 28. November Franz Benedikt, Brüttisellen 80. Geburtstag Diamantene Hochzeit 29. November Pauline und Alfred Heeb-Häfeli, Brüttisellen 60. Hochzeitstag Wir gratulieren den Jubilarinnen und den Jubilaren ganz herzlich. Auf Seite 27 steht die Auflösung dieses Rätsels.

Gemeindezeitung Kurier