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10 Sport und Freizeit

10 Sport und Freizeit Kurier Nr. 40 5.10.2018 Kantonale Mehrkampfmeisterschaften Uster Starkes Saisonende der Dietliker Leichtathleten Alessio Bäni auf dem 1000-Meter-Lauf vor dem Gesamtsieger Joel Temeng aus Kloten. (Foto zvg) Erster Kantonalmeistertitel für Tobias Krebs. Medaillen und Topleistungen für Timothy Nwogor und Alessio Bäni. Dazu Titel und Medaillen in der Teamkategorie. Der TV Dietlikon erlebte ein erfreuliches letztes Wettkampfwochenende 2018. Die kantonalen Mehrkampfmeisterschaften Leichtathletik in Uster sind jedes Jahr der Abschluss einer langen Saison. Dieses Mal bei trockenem, aber zunächst noch äusserst kalten Wetter. Zudem blies ein heftiger, böiger Wind, der leider von vorne kam und die Leistungen stark beeinträchtigte. Die drei U16- Athleten, die bereits um 8.30 Uhr zum Hürdenlauf antreten mussten, liessen sich davon sehr unterschiedlich beeinflussen. Noel Petrig hatte in seinem ersten Hürdenlauf andere Sorgen als den Wind. Timothy Nwogor fiel tatsächlich aus dem Tritt und musste bereits in der ersten von sechs Disziplinen einen herben Rückschlag in Kauf nehmen. Alessio Bäni hingegen lief nahe an seine bereits sehr starke Bestleistung und etablierte sich gleich auf dem zweiten Platz. Während Timothy auch im Weitsprung haderte, verbesserte Alessio seine Bestleistung gleich mehrfach. Doch jetzt hatte auch Timothy den Tritt gefunden. Mit gutem Hochsprung und, ebenso wie Alessio, starker Bestleistung im Kugelstossen und seinem ersten Wurf über 40 Meter im Diskuswerfen brachte er sich wieder in Schlagdistanz zu den Medaillenplätzen. Im abschliessenden 1000-Meter-Lauf kontrollierten beide ihre direkten Gegner und sicherten sich die Podestplätze. Trotz dem Fehlstart schaffte Timothy eine deutliche neue Bestleistung im Mehrkampf, knapp vor Alessio, der sich seit der Schweizermeisterschaft im Juni um über 600 Punkte gesteigert hatte. Mit den aktuellen Leistungen wären die beiden dort auf den Rängen 5 und 6 rangiert worden. Noel Petrig erreichte den 18. Rang. Sieg für Tobias Auch die jungen Männer der U12- Kategorie mussten am Samstag schon früh starten. Im Gegenwind blieben die 60-Meter-Zeiten etwas hinter den Erwartungen zurück, die Zwischenränge waren aber schon mal erfreulich. Im Weitsprung verbesserte Tobias Krebs seine Bestleistung gleich in allen drei Sprüngen, blieb mit 4.26 Metern aber nur einen Zentimeter vor dem ebenfalls stark auftrumpfenden Tom Luca Häberli. Und auch Mark Csernyik sprang über die 4 Meter. Im Kugelstossen sind die Dietliker traditionell stark. 8.41 Meter für Tobias Krebs bedeutete neue Bestleistung. Geschlagen wurde er allerdings von seinem Teamkameraden Alexis Morales, der mit 8.57 Metern die grösste Weite aller Teilnehmer erreichte. Vor dem abschliessenden 600-Meter-Lauf war für alle Dietliker die Aufgabe klar. Tobias war in Führung vor dem stärksten 600-Meter-Läufer im Feld. Tom Luca und Mark mussten ihre guten Plätze verteidigen und der vierte im Bunde, Tobias Nufer, sollte mit einem erfreulichen Abschluss zu einem guten Teamresultat verhelfen. Alle erfüllten ihre Aufgabe bestens: Tobias blieb dem Konkurrenten auf den Fersen und kam mit der absoluten Topzeit von 1.48 Minuten ins Ziel. Dank seiner Ausgeglichenheit – top drei in allen vier Disziplinen – reichte das zum überlegenen Kantonalmeistertitel. Weil Tom Luca Häberli den sehr guten 5., Mark Csernyik den starken 9. und Tobias Nufer den 25. Rang von rund 70 Teilnehmern belegten, gewann Dietlikon auch noch sensationell die Teamwertung dieser Kategorie. Bei den U14 Jungs war eine sehr talentierte Gruppe am Start, die an diesem Tag allerdings nicht ganz mit der Spitze mithalten konnte. Am stärksten war Dario Brunner auf dem 15. Platz, knapp vor Luca Cipolla. Zusammen mit Dominik Springinsfeld und Robin Blatter reichte das aber zum schönen 3. Rang in der Teamwertung. Die vielen weiteren Dietliker am Start zeigten teilweise ebenfalls gute Leistungen. Insgesamt reichte es jeweils aber doch nicht für einen Platz im Spitzenfeld. TV Dietlikon Andreas Krebs Spielbericht UHC S-G Wetzikon – Kloten-Dietlikon Jets II Die Verlängerung entschied Vor der Begegnung zwischen Wetzikon und den Jets II stand viel auf dem Spiel. Da sich die Jets in der ersten Runde keine Punkte sichern konnten, war die Situation dementsprechend angespannt. Auch dem Trainer Oskar Sorejs war die Lage bezüglich seines Postens vor dem Spiel klar. Sein Trainersitz wackelte mehr als derjenige von Yakin beim FC Sion. Leider konnte er nur auf ein verkleinertes Kader von 13 Feldspielern und 2 Goalies setzen. Im ersten Drittel wurde mit zwei Blöcken gespielt. Die dadurch erhoffte höhere Pace konnte zwar erreicht werden, jedoch schlug sich dies nicht in einem positiven Resultat nieder und die Jets gingen mit einem torlosen Unentschieden in die erste Pause. Knifflige Fragen in der Pause Trainerfuchs Sorejs stellte in der Drittelspause auf 2.5 Blöcke um und es wurde neu mit zwei Verteidigerlinien und drei Sturmlinien gespielt. Verteidiger Raphael Rapold rückte dabei in die Flügelposition auf. Trainer Sorejs bewies, wie sich später zeigen würde, ein gutes Gespür für Rapolds Offensivqualitäten. Nach vielen guten Chancen gelang Christian Müller in der 31. Minute auf Zuspiel von Michael Würzer das 1:0. Leider gelang es der Mannschaft nicht noch vor der zweiten Drittelspause den Vorsprung auszubauen. Es dauerte dann auch bis zur 55. Minute, bis Christian Müller auf Zuspiel von Philippe «Shoggi» Müller die Führung auf 2:0 ausbauen konnte. Unglücklicherweise gelang es Wetzikon danach zuerst auf 1:2 zu verkürzen und in der 58. Minute sogar auszugleichen. In der Halle der armen Agglomerationsgemeinde Meilen war kein VAR vorhanden und trotz Pfiffen aus dem Publikum zählten beide Treffer. Das Spiel musste also in der Verlängerung entschieden werden. Umstellung auf zwei Blöcke In der Nachspielzeit setzte Sorejs auf die richtigen Pferde und stellte erneut auf zwei Blöcke um. Rapold spielte neu in seiner gewohnten Verteidigerposition. Kurze Zeit nach dem Pfostenschuss von Obrist konnte eben dieser von den Fans bereits vergessene und verschmähte Rapold auf Pass von Obrist zum Siegestreffer einschieben. Sichtlich erleichtert über die ersten zwei Punkte stellte sich Sorejs den Journalisten. «Heute haben wir viele gute Ansätze gezeigt. Leider fehlte uns die nötige Disziplin um die 0 über 60 Minuten zu halten. Dies wird sich im nächsten Spiel aber ändern!» Mit dieser Kampfansage freuen sich die Jets auf das nächste Spiel gegen Zürisee. Kloten-Dietlikon Jets Jonas Snozzi Inserate interessieren alle Kurier-Leserinnen und -Leser in Dietlikon, Brüttisellen und Wangen

Kurier Nr. 40 5.10.2018 Sport und Freizeit 11 Unihockey 2. Liga Die Falcons doppeln nach Das Fanionteam des UHC Glattal Falcons landet den ersten Heimsieg und schlägt Einhorn Hünenberg mit 5:4. Nach dem Auswärtssieg gegen Floorball Uri wollte das Herren I Team der Glattal Falcons vergangenen Freitag zuhause gegen Einhorn Hünenberg nachdoppeln. Doch das Spiel begann denkbar schlecht für die Glattaler. Ein Freistosstor der Gäste gefolgt von einem Weitschusstor brachte die Falcons nach vier Minuten schon 0:2 in Rücklage. Im gesamten ersten Drittel gelang dem Heimteam wenig. Dank gütiger Mithilfe des Gegners in Form eines Eigentors lag man zur Pause wenigstens nur 1:2 zurück. Besserer Start ins zweite Drittel Im zweiten Drittel begannen die Falcons deutlich besser und drückten auf den Ausgleich. Doch entgegen dem Spielverlauf reüssierten in der 31. Minute erneut die Zuger. Doch nur zwei Minuten später war der alte Abstand wieder hergestellt. Grin traf herrlich mit einer Direktabnahme auf Pass von Staub. Kaum eine Zeigerumdrehung später kullerte der Ball auf kuriose Weise ins Tor der Zuger – erneut ein Eigengoal. Der Spielausgang Das letzte Drittel musste also über den Spielausgang entscheiden. In der 44. Minute passte Steinmetz auf den rechts wartenden Müller, der direkt zum 4:3 in die Maschen traf. Die Gäste bauten nun ab und fingen auch noch die einzige Strafe des Spiels ein: wegen überhartem Körpereinsatz. Zwar konnten die Glattaler im Powerplay nicht reüssieren, aber vier Minuten vor Schluss landete ein Schuss von Wüst aus halbweiter Distanz im Tor von Einhorn. Diese antworteten wenige Augenblicke später mit dem Anschlusstreffer zum 5:4. Die letzten Minuten wurden hektisch. Hünenberg warf alles in die Waagschale, um Die Falcons im Vorwärtsgang Richtung Zuger Tor. (Foto zvg) den noch den Ausgleich zu erzielen, und ersetzte den Torhüter mit einem sechsten Feldspieler. Dank gut aufgelegtem Falcons-Goalie Zolliker konnte das Heimteam den knappen Vorsprung aber über die Runde bringen. UHC Glattal Falcons Adrian Sigrist Fussballclub Brüttisellen-Dietlikon Klatsche beim Auswärtsspiel Gegen die spielstarke Mannschaft vom Neudorf hatte der FCB keine Chance auf einen Punktegewinn. Die Brüttiseller fanden nie ins Spiel und hatten keinen Zugriff auf die Partie, auch kaum ein Zweikampf wurde gewonnen. AUF ALLE NISSAN NUTZFAHRZEUGE² Die 0:5-Niederlage war die logische Folge des schwachen Spiels. Nach dieser Klatsche steht das Team in einer schwierigen Phase. Es gilt nun, die Lehren aus dieser Begegnung zu ziehen und den Fokus klar auf die kommende Partie gegen den FC Schaffhausen zu richten. Dass sie als Aufsteiger auch mal eine deftige Niederlage einstecken würden, habe man einkalkuliert, sagte Trainer Merlo: «Aber jetzt ist es Zeit, aus dem Tal heraus zu kommen». Die Brüttiseller starteten schwach in die Partie. Bereits in der zehnten Minute gingen die Platzherren in Führung. Danach rafften sich die Grün-Weissen etwas auf, doch den Treffer schossen die Stadtzürcher zum 2:0, nach einem Ballverlust im Mittelfeld des FCB. Alle Hoffnungen auf ein positives Ergebnis raubte der FCB-Torhüter, der wegen einer völlig unnötigen Tätlichkeit des Platzes verwiesen wurde. Der fällige Elfmeter wurde sicher verwandelt. Damit war die Partie praktisch gelaufen. In der zweiten Hälfte ging es für Brüttisellen nur noch darum, die Höhe der Niederlage im Rahmen zu halten. Noch zweimal gelang dem Fusionsverein ein Treffer und sie dürften in dieser Verfassung sicher ein Wort bei der Vergabe des Gruppensieges mitreden. Am kommenden Sonntag gegen den FC Schaffhausen. Gegen die zweite Mannschaft der Munotstädter muss der FCB eine Reaktion zeigen und sich wieder auf seine Stärken besinnen. Dazu zählen Kampfgeist, Spieldisziplin und Teamgeist. Die Gäste sind schwer einzuschätzen, da immer wieder Spieler vom Kader der ersten Mannschaft aus der Challenge League eingesetzt werden. Nun heisst es für Spieler, Staff und Anhänger, noch enger zusammen zu rücken, um in diesem wichtigen Spiel zu punkten. Spielbeginn ist wie gewohnt um 14.30 Uhr auf dem Lindenbuck. Für die Unterstützung bedanken sich der ganze Verein, Spieler und Trainer im Voraus. FC Brüttisellen-Dietlikon Walter Remy CH-294-96x140-sw-Nav_NGuard-060122.indd 1 28.09.18 10:00

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