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2017-03

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Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden 20. Januar 2017 3 Ein Bild mit mahnendem Charakter: die parkierten Privatjets während des WEF vor dem Wangemer Dorfkern. (Foto jdw) Zivilaviatik auf dem Militärflugplatz: Regierungsrat gibt grünes Licht Gemeinden reichen ein eigenes Konzept ein Der Zürcher Regierungsrat hat Ende letzter Woche bekanntgegeben, für die Zivilaviatik auf dem Flugplatz Dübendorf grünes Licht geben zu wollen. Gleichzeitig reicht er aber ein von den Anrainergemeinden Wangen-Brüttisellen, Volketswil und Dübendorf ausgearbeitetes Konzept an den Bund weiter. Ein strategisches Ränkespiel um die drohende Privat-Fliegerei ist in eine weitere Runde gegangen – mit offenem Ausgang. Es ist noch nicht so lange her, da diskutierte man in der Region noch blauäugig darüber, wie schön es doch wäre, wenn auf dem einstigen Militärflugplatz ein Park oder künstlicher See entstehen könnte. Nun hat der Zürcher Regierungsrat eine Kehrtwende eingeläutet, indem er bekannt gab, seinen Widerstand gegen die zivile Fliegerei aufzugeben. Gleichzeitig unterstützt er aber ein Betriebskonzept der Standortgemeinden Wangen- Brüttisellen, Dübendorf und Volketswil, indem er dieses offiziell dem Bundesrat für den anstehenden SIL-Koordinationsprozess (Sachplan Infrastruktur Luftfahrt) überreicht hat. Zum letzten Mal In Dietlikon wurde die Jubilarenehrung zum letzten Mal 3 in dieser Form durchgeführt. Jubiläum für Jubilarenehrung In Wangen-Brüttisellen jährte sich die offizielle Feier 5 für Senioren zum zehnten Mal. Amtlich Gemeinsam 13 Wangen-Brüttisellen 14–17 Dietlikon 18–21 Historischer Flugplatz mit Werkflügen «Wir lehnen die zivilaviatische Nutzung des Flugplatzes Dübendorf seit jeher und die Geschäftsfliegerei auch weiterhin ab. Seit letztem Sommer haben wir zusammen mit Dübendorf und Volketswil proaktiv ein konkretes Angebot zur weiteren Flugplatzentwicklung ausgearbeitet», präzisiert Marlis Dürst, Gemeindepräsidentin von Wangen-Brüttisellen, im Namen des Gesamtgemeinderates. Dieses aufwändige von Experten mitgestaltete Konzept sieht laut Gemeinden (siehe offizielle Mitteilung im amtlichen Teil dieses «Kurier») einen historischen Flugplatz mit Werkflügen vor. Die von der ganzen Region befürchtete Auslagerung der Businessaviatik von Kloten nach Dübendorf soll damit verhindert werden. Die Anrainergemeinden wollen die Flugplatzentwicklung selber steuern, ein nicht kontrollierbares Wachstum des Flugbetriebs verhindern, die bisherigen Betriebszeiten beibehalten und damit die Belastung durch Fluglärm minimieren. Denn im dichtbesiedelten Siedlungsgebiet sind bei der Bevölkerung die Sorgen bezüglich Sicherheit und Lärm enorm. Planungssicherheit gewährleisten Die mögliche Nutzung des Flugplatzes sei im Rahmen des Konzepts zudem mit den Bedürfnissen des geplanten Innovationsparks und mit weiteren Partnern, wie dem Air Force Center, der Ju-Air, der Rega sowie der Armee abgestimmt. Durch eine Stabilisierung des Flugbetriebs auf einem auch langfristig verträglichen Mass könne Rechtsund Planungssicherheit sowohl für den Kanton als auch für private Grundeigentümer und Investoren in der nächsten Umgebung sowie in den umliegenden Gemeinden geschaffen werden. Diese Sicherheit sei eine zentrale Voraussetzung für die weitere Entwicklung des Glattals und damit auch für den ganzen Wirtschaftsraum Zürich. Chance für Mitbestimmung «Wir sind zuerst einmal froh darüber, dass der Regierungsrat unser Konzept zur Prüfung an den Bund weitergeleitet hat. Dieses bietet eine Grundlage für alle weiteren Ver- Lesen Sie bitte weiter auf Seite 2

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